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Kleinod

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Kleinod (mittelhochdeutsch kleinōt ‚feine, zierliche Sache, wertvolles (Gast-)Geschenk‘<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Herausgegeben von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 376.</ref>) ist ein altes deutsches Wort für ein Schmuckstück. Heute wird es überwiegend im übertragenen Sinne für eine (nicht nur gegenständliche) Kostbarkeit benutzt.

Begriffsgeschichte

Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bedeutungsvarianten sind im Grimmschen Wörterbuch in aller Ausführlichkeit zusammengetragen worden. Aus dieser Vielfalt sind hier nur die häufigsten der früheren Bedeutungen genannt: Zu ihnen gehört das Schmuckstück, vor allem, wenn es als Einzelstück zeichenhaften Charakter hatte. Aber auch ein Insigne, ein Reliquiar, sogar ein Trinkgefäß oder Geschirr, sowie eine besondere Münze konnte so bezeichnet werden, vorausgesetzt, es bestand aus wertvollem Material (Edelmetall, Juwelen) und war von geringer Komplexität und Größe.

Ableitungen

Siehe auch

Sonstiges

Kleinod ist als Lehnwort klenot (Juwel) in die tschechische Sprache sowie als klejnot in die polnische Sprache eingegangen.<ref>Lenka Machová: Germanismen im heutigen schriftsprachlichen Tschechisch. Bakkalaureatsarbeit. Masaryk-Universität, Pädagogische Fakultät, Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur, Brünn 2010 (is.muni.cz [PDF; 529 kB]).</ref>

Weblinks

Wiktionary: Kleinod – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

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