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Jacqueline

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Vorlage:Hinweisbaustein Jacqueline ist ein weiblicher Vorname sowie ein Familienname.

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Herkunft und Bedeutung

Jacqueline ist die weibliche Form von Jacques,<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 200.</ref><ref>Jacqueline. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der wiederum die französische Variante von Jakob ist.<ref>Jacques. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>James. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name bedeutet „[Gott] schützt“.<ref>Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 477.</ref>

Verbreitung

Der Name Jacqueline wird in Frankreich seit dem Mittelalter verwendet.<ref>Jacqueline. In: Nameberry. Nameberry LLC, abgerufen am 6. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen 1920 und 1950 gehörte er dort zu den beliebtesten Mädchennamen. Danach sank seine Popularität. Seit den 1980er Jahren wird er kaum noch vergeben.<ref>Popularity in France. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den Niederlanden kommt der Name seit 1930 fast jedes Jahr in der Namensgebung vor. Von 1950 bis Mitte der 1980er Jahre lag der Name durchgehend in den Top-100. In den 1960er Jahren gehörte er stets zu den 20 beliebtesten Mädchennamen. Heute ist der Name mäßig beliebt. Von 1930 bis 2023 wurde er circa 24.000 Mal gewählt.<ref name=":1">Jacqueline. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Im englischsprachigen Raum tauchte Jacqueline erstmals im 17. Jahrhundert auf.<ref name="babynames">Jackie. In: Belly Ballot. Verywell, abgerufen am 18. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Australien und Kanada war der Name von den 1960er bis in die Mitte der 1990er Jahre relativ beliebt.<ref>Popularity in Australia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Popularity in Canada. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Neuseeland wurde der Name von den 1950er bis in die 1980er Jahre relativ häufig vergeben, mit einem Höhepunkt im Jahr 1964.<ref>Popularity in New Zealand. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In den USA stieg die Popularität des Namens seit Beginn des 20. Jahrhunderts an. Vom Ende der 1920er Jahre bis in die Mitte der 2000er Jahre wurde der Name dort relativ häufig vergeben, danach sank die Beliebtheit wieder.<ref>Popularity in the United States. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nachdem der Name in den 1950er Jahren die Popularität leicht gesunken war, stieg sie zu Beginn der 1960er Jahre sprunghaft an. Das steht wohl im Zusammenhang mit der ehemaligen First Lady Jacqueline Kennedy Onassis.<ref>Betty Boyd Caroli: Jacqueline Kennedy Onassis. In: Britannica. Encyclopædia Britannica, Inc., abgerufen am 17. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="babynames" /> In England und Wales befand sich der Name von 1996 bis 2005 in den Top-1000.<ref>Popularity in England and Wales. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Schottland zählte der Name von 1941 bis 1993 zu den Top-100 und von 1956 bis 1975 zu den Top-20. Zwischen 1962 und 1969 gehörte der Name zu den Top-3 der Hitlisten.<ref>Popularity in Scotland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name lag in Irland im Jahr 1964 auf Rang 11. Danach ging seine Popularität stetig zurück. Im Jahr 1990 befand er sich das letzte Mal in den Top-100.<ref>Popularity in Ireland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auch in Schweden und Dänemark ist der Name verbreitet.<ref>Jacqueline. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 10. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Deutschland kommt der Name Jacqueline seit den 1960er Jahren in den vorderen Rängen der Namensstatistik vor. Insbesondere in den 1990er Jahren erfreute er sich großer Beliebtheit mit Rang 9 im Jahr 1994 als Höhepunkt.<ref name=":0">Jacqueline. In: Beliebte-Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 10. Mai 2022.</ref> Der Name belegte Rang 49 in den 1980er<ref>Beliebteste Vornamen der 1980er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref> und Rang 23 in den 1990er Jahren<ref>Beliebteste Vornamen der 1990er Jahre. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>. Im Jahr 2004 sank die Popularität des Namens rapide. In der DDR war der Name deutlich beliebter als in der BRD.<ref name=":0" />

Der Name befand sich in Österreich von 1984 bis 2001 in den Top-100. Danach sank seine Beliebtheit, heutzutage wird er nur noch sporadisch bei der Namenswahl berücksichtigt.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Schweiz wird der Name seit 1930 jährlich vergeben. Von 1930 bis 1990 lag der Name durchgehend in den Top-100 der Hitlisten. Seitdem ist seine Vergabe rückläufig. Von 1930 bis 2023 wurden etwa 14.400 Mädchen so genannt.<ref name=":1" />

Stigmatisierung

In Deutschland haben Trägerinnen des Namens nicht selten mit Vorurteilen zu kämpfen. Laut einer Studie, die die Lehramtsabsolventin Julia Kube 2009 an der Universität Oldenburg vorgelegt hat, war der Vorname Jacqueline unter den befragten Lehrern – insgesamt wurden 500 Fragebögen ausgewertet – zumeist negativ besetzt. Bei der Frage Welche Vornamen würden Sie Ihrem Kind auf keinen Fall geben? tauchte er an zweiter Stelle (nach Kevin) auf. Nicht besser schnitt der Name bei der Frage Nennen Sie Vornamen von Schülerinnen/Schülern, die bei Ihnen Assoziationen zu ‘Verhaltensauffälligkeit’ hervorrufen ab. Hier kam Jacqueline auf den fünften Platz. Darüber hinaus hat es der Name 2013 in der Schreibweise Schakkeline in den Titel einer Sozialsatire von Sophie Seeberg gebracht (Die Schakkeline ist voll hochbegabt).

Varianten

Männliche Varianten: Siehe Jakob

Namenstag

Namensträgerinnen

A

B

C

D

E

F

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H

J

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L

M

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O

P

Q

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S

T

U

V

W

Z

Weblinks

Wiktionary: Jacqueline – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />