Herbstspinnen
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| Herbstspinnen | ||||||||||||
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| Datei:Metellina mengei (aka).jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Metellina | ||||||||||||
| Chamberlin & Ivie, 1941 |
Die Herbstspinnen (Metellina) sind eine Gattung aus der Familie der Streckerspinnen (Tetragnathidae) und umfassen 15 Arten.<ref name="WSC"/> (Stand: Juni 2020)
Herbstspinnen bauen Radnetze mit offener Nabe, in der sich die Spinne aufhält. Die Arten dieser Gattung haben einen mehr oder weniger lang gestreckten Hinterleib mit auffälliger gelblich-rötlicher Zeichnung.
Verbreitung
In Mitteleuropa sehr häufig und verbreitet ist die Herbstspinne (Metellina segmentata). Die Herbstspinne besiedelt nahezu alle mäßig feuchten Habitate des Flachlandes außerhalb der Städte.
Weniger häufig ist Metellina mengei, vorwiegend in Fichtenforsten und auch im Hügelland (collin bis montan) im Frühjahr/Frühsommer anzutreffen. Sehr selten aber weit verbreitet ist Metellina merianae. Sie kommt fast ausschließlich in Höhlen, Kellern oder Ritzen von Felsen und Mauern in der Nähe von Bächen vor. Sie bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit und ist vorwiegend im Frühjahr anzutreffen. Ihr Netz ist exzentrisch geformt und weist im unteren Teil mehr Fangfäden als im oberen Teil auf. Es wird auch über Gewässern und in Eingängen verlassener Dachsbaue aufgehängt. Färbung und Zeichnung des Hinterleibes sind variabel und daher keine sicheren Bestimmungsmerkmale.
Systematik
Sie wurde früher zur Gattung Meta gerechnet. Metidae war früher auch ein Familienname unter dem sie geführt wurden. Teilweise werden sie als Unterfamilie der Streckerspinnen betrachtet.
Der World Spider Catalog listet für die Herbstspinnen aktuell 15 Arten.<ref name="WSC"/> (Stand: Juni 2020)
- Metellina barreti (<templatestyles src="Person/styles.css" />Kulczyński, 1899) – Madeira
- Metellina curtisi (<templatestyles src="Person/styles.css" />McCook, 1894) – Nordamerika
- Metellina gertschi (<templatestyles src="Person/styles.css" />Lessert, 1938) – Demokratische Republik Kongo
- Metellina haddadi <templatestyles src="Person/styles.css" />Marusik & Larsen, 2018 – Südafrika
- Metellina kirgisica (<templatestyles src="Person/styles.css" />Bakhvalov, 1974) – Zentralasien
- Metellina longipalpis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Pavesi, 1883) – Äthiopien
- Metellina mengei (<templatestyles src="Person/styles.css" />Blackwall, 1869) – Europa bis Georgien
- Metellina merianae (<templatestyles src="Person/styles.css" />Scopoli, 1763) – Europa bis Georgien
- Metellina merianopsis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Tullgren, 1910) – Tansania
- Metellina mimetoides <templatestyles src="Person/styles.css" />Chamberlin & Ivie, 1941 – Nordamerika
- Metellina minima <templatestyles src="Person/styles.css" />Denis, 1953 – Kanarische Inseln
- Metellina orientalis (<templatestyles src="Person/styles.css" />Spassky, 1932) – Zentralasien
- Metellina ornata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Chikuni, 1955) Ostsibirien, China, Korea, Japan
- Metellina segmentata (<templatestyles src="Person/styles.css" />Clerck, 1757) – Paläarktis und eingeführt in Kanada
- Metellina villiersi (<templatestyles src="Person/styles.css" />Denis, 1955) – Guinea
Einzelnachweise
<references> <ref name="WSC">Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern: World Spider Catalog Version 17.0 – Amaurobiidae. Abgerufen am 12. Juni 2016.</ref> </references>
Literatur
- Jones: Der Kosmos Spinnenführer. Franckh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1990, ISBN 3-440-06141-8.
- A. Hänggi, E. Stöckli & W. Nentwig: Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen. Miscellanea Faunistica Helvetiae 4. Neuchatel/Bern 1995. ISBN 2-88414-008-5.
- S. Heimer & W. Nentwig: Spinnen Mitteleuropas. Paul Parey, Berlin 1991. ISBN 3-489-53534-0.
- Sauer & Wunderlich: Die schönsten Spinnen Europas. Fauna-Verlag, Karlsfeld 1985, ISBN 3-923010-03-6.