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jEdit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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JEdit

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Screenshot
jEdit 4.3
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Diverse freiwillige Mitarbeiter
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem plattformübergreifend
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Texteditor
Lizenz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
deutschsprachig ja
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jEdit ist ein freier Texteditor, der sich hauptsächlich an Programmierer richtet. Er ist in Java geschrieben und läuft daher auf allen Betriebssystemen mit Java-Unterstützung, unter anderem auf Windows, Linux und macOS. Die Bearbeitung von Quelltext wird besonders unterstützt: für viele Programmiersprachen werden Syntax und Struktur durch typographische Mittel bzw. Code-Faltung hervorgehoben. Neben ISO 8859-1 und UTF-8 werden diverse weitere Zeichensätze unterstützt, so können leicht auch fremdsprachige Textdateien verfasst werden. Mit Hilfe von Plug-ins sind auch Funktionen zur Verwaltung von Sitzungen und Projekten verwirklicht. Die Version 5.6.0 wurde Anfang September 2020 veröffentlicht.<ref>Madeleine Domogalla, Silke Hahn, Alexander Neumann: Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen. In: heise online. 4. September 2020, abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref>

Unterstützte Sprachen

jEdit beherrscht Syntaxhervorhebung und Einrückungsstile für über 130 Dateitypen,<ref name="pcworld2011" /> darunter folgende Programmier- und Auszeichnungs-Sprachen:

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Funktionen

jEdit verfügt über eine Vielzahl von Funktionen, von denen nachfolgend einige Beispiele aufgelistet sind:<ref>jEdit – Programmer’s Text Editor -features. In: jedit.org. 2015, abgerufen am 22. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  • Lokalisierung: seit der Version 5.0.0 vom November 2012 unterstützt jEdit Lokalisierung; die möglichen Standardeinstellungen waren zunächst Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch, Tschechisch und Japanisch.<ref>Julia Schmidt: jEdit wird mehrsprachig. In: heise online. 26. November 2012, abgerufen am 18. Oktober 2020.</ref>
  • Syntax-Hervorhebung
    • Unterstützte Sprachen werden anhand der Dateinamenserweiterung erkannt oder die verwendete Sprache kann manuell festgelegt werden. Des Weiteren erkennt jEdit in das Dokument eingebettete Sprachen, wie z. B. JavaScript in einem HTML-Dokument und stellt sie entsprechend dar. Schlüsselwörter der Sprachen werden hervorgehoben.
  • Automatische Einzüge
    • Einzüge können entsprechend der Syntax oder entsprechend der vorhergehenden Zeile eingefügt werden.
  • Multi-Dokument und Multi-Ansicht
    • Mehrere Dokumente können gleichzeitig geöffnet sein. Sie können neben- oder übereinander dargestellt werden.
  • änderbare Tastenkombinationen
  • Dateimanager
  • Suchen und Ersetzen
    • Die Suchfunktion unterstützt verschiedene Modi:
      • einen Normal-Modus für einfache Suchen
      • einen erweiterten Modus, in dem auch Steuerzeichen inklusive Zeilenumbrüche verarbeitet werden können, sowie
      • einen Modus für (Perl-kompatible) reguläre Ausdrücke zur Suche von Mustern
      • Suchen nur im ausgewählten Text
      • Suchen in den geöffneten Dateien oder in einem Ordner
      • eine „HyperSearch“ genannte Funktion, die eine Liste von Fundstellen des Suchstrings anzeigt<ref name="pcworld2011" />
  • Drag ’n’ Drop“-Unterstützung
  • Dateistatuserkennung
    • Wenn eine in jEdit geöffnete Datei von einem anderen Programm verändert oder gelöscht wird, wird man über diese Veränderung informiert und kann die Datei dann neu laden oder entfernen.
  • Unterstützung für verschiedene Landessprachen
    • Das Programm liegt in Übersetzungen für viele Sprachen vor.
  • Lesezeichen
    • Durch einen Rechtsklick auf den Dokumentenrand lassen sich Lesezeichen setzen, die dann mit einer Tastenkombination angesprungen werden können.
  • Klammerhervorhebung
    • Befindet sich der Cursor auf einer Klammer, wird die dazugehörige Klammer hervorgehoben dargestellt. Per Tastenkombination kann der Cursor zu dieser entsprechenden Klammer bewegt werden.
  • Makro-Aufzeichnung und Wiedergabe
  • Code-Faltung
    • Logisch zusammengehörende Quelltextabschnitte können „ein-“ und „ausgeklappt“ werden, um sie unsichtbar bzw. sichtbar zu machen, je nachdem ob sie gerade benötigt werden oder nicht.
  • Blockauswahl
    • Rechteckige Textbereiche mit frei wählbaren Anfangs- und Endspalten lassen sich auswählen und bearbeiten.
  • Multiauswahl
    • Mehrere nicht zusammenhängende Textbereiche lassen sich gleichzeitig auswählen und bearbeiten.
  • Vollbildmodus
    • Mit F11 kann man das Fenster in den Vollbildmodus schalten.
  • Rechtschreibprüfung
    • Wenn Aspell installiert ist, kann in Dokumenten eine Rechtschreibprüfung durchgeführt werden.

Plug-ins

Es existieren mehr als 150 Plug-ins für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete, die direkt von jEdit aus verwaltet und installiert werden können.<ref name="pcworld2011" /> Durch die Plug-ins lässt sich jEdit an die Bedürfnisse des Benutzers anpassen. Es ist z. B. möglich ihn als komplette IDE zu konfigurieren. Mit Compiler, Quellcode-Vervollständigung, kontextabhängiger Hilfe, Debugging, Syntaxhervorhebung und sprachspezifischen Tools. Weiterhin können Arbeitsabläufe als Makros aufgezeichnet und in BeanShell bearbeitet werden.

Rezeption

In der Fachzeitschrift c’t bezeichnete Oliver Lau jEdit in einem Artikel von 2004 als „Schmankerl für Entwickler, [...] dessen Fähigkeiten sich zwischen einfachen Texteditoren wie gEdit und kompletten Entwicklungsumgebungen wie Microsoft Visual Studio einordnen lassen“.<ref name="ct2004" /> Die Zeitschrift LinuxUser hatte jEdit bereits 2002 rezensiert und als „professionellen Editor auf Java-Basis“ und wegen der zahlreichen verfügbaren Plugins als „Multitalent“ gewürdigt.<ref>jEdit – Professioneller Editor auf Java-Basis. In: LinuxUser. Nr. 1, 2002 (online auf linux-community.de).</ref> In einer Rezension des Programms in der amerikanischen Zeitschrift PC World 2011 befand der Rezensent, jEdit sei ein „sehr guter Texteditor für Programmierer, die genügend RAM übrig haben“. Neben einigen Detailfunktionen lobte er insbesondere die intuitive und ergonomische Integration der Vielzahl von Funktionen in der Oberfläche des Editors.<ref name="pcworld2011" /> Das deutschsprachige Schwesterorgan PC-Welt stellte jEdit 2012 als eines von „10 Open-Source-Tools für Java-Entwickler“ vor.<ref name="pcwelt2012" /> 2014 empfahl Herbert Braun in der c’t in einem Artikel für Programmieranfänger in JavaScript Nutzern des Betriebssystems Microsoft Windows: „Gute kostenlose Text- und Programmierwerkzeuge sind zum Beispiel Notepad++ oder jEdit“.<ref>Herbert Braun: Hallo, Web! Mit JavaScript Programmieren lernen, Teil 1. In: c’t. Nr. 15, 2014, S. 166 (online auf heise.de).</ref>

Weblinks

Commons: JEdit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="ct2004"> Oliver Lau: Suns Java Desktop soll Windows-Nutzer zu Linux bekehren. In: heise.de. 9. Februar 2004, abgerufen am 18. Oktober 2020. </ref> <ref name="pcwelt2012">Diego Wyllie: Java-Open-Source-Tools für den Projektalltag. In: pcwelt.de. 14. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2020; abgerufen am 18. Oktober 2020 (Dritter Abschnitt eines Artikels mit dem Titel 10 Open-Source-Tools für Java-Entwickler).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pcwelt.de</ref> <ref name="pcworld2011"> Erez Zukerman: Geek Alert: jEdit Is a Fine Text Editor for Coders Who Have RAM to Spare. In: pcworld.com. 5. Dezember 2011, abgerufen am 18. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>