Distelhausen
Distelhausen Stadt Tauberbischofsheim
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(882)&title=Distelhausen 49° 36′ N, 9° 42′ O
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| Höhe: | 180 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 882 (27. Apr. 2019)<ref name="OrtsteileTBB" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 97941 | |||||
| Vorwahl: | 09341 | |||||
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Distelhausen ist einer von sieben Stadtteilen von Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen">Distelhausen – Altgemeinde~Teilort. In: leo-bw.de. Abgerufen am 13. Mai 2020.</ref> Der Ort liegt an der Tauber und hat 882 Einwohner.<ref name="OrtsteileTBB">Stadt Tauberbischofsheim: Start >> Stadt & Politik >> Unser TBB >> Stadtteile >> Distelhausen. Online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 27. April 2019.</ref>
Geographie
Geographische Lage
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Distelhausen liegt südlich von Tauberbischofsheim und Dittigheim an der Tauber. Der Ort entstand mit dicht bebautem Siedlungskern auf einer rechtsseitigen Terrasse des Taubertal. Neue Wohngebiete entstanden in den Gewannen Torgarten (1952) und Weigersdam (1956, 1964). Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Distelhausen gehören das Dorf Distelhausen (⊙
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Nachbargemeinden
Im Norden grenzen Dittigheim und Tauberbischofsheim, im Osten Grünsfeld, im Südosten Gerlachsheim, im Süden Lauda-Königshofen und im Westen Dittwar an das Dorf.<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen" />
Schutzgebiete und Naturdenkmale
Auf der Distelhäuser Gemarkung gibt es zwei flächenhafte Naturdenkmale (siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Tauberbischofsheim):
- Naturdenkmal Magerrasen Fuchsschwanz (Schutzgebiets-Nr. 81281150010); 1,6 ha; flächenhaftes Naturdenkmal; seit dem 10. März 1992.<ref>LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 81281150010 Magerrasen Fuchsschwanz. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 19. November 2016.</ref>
- Naturdenkmal Sukzessionsfläche Wilm Leite (Schutzgebiets-Nr. 81281150009); 2,2 ha; flächenhaftes Naturdenkmal; seit dem 10. März 1992.<ref>LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: 81281150009 Sukzessionsfläche Wilm Leite. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 19. November 2016.</ref>
Geschichte
Mittelalter
Historische Funde deuten darauf hin, dass der Ort um etwa 800 nach Christus besiedelt war.<ref name="Taubertal_Distelhausen">Taubertal.de.: Distelhausen. Online auf www.taubertal.de. Abgerufen am 26. Dezember 2015.</ref> Es handelt sich um einen Ausbauort der Merowingerzeit.<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen" /> 1327 wurde der Ort erstmals urkundlich als Destelhausen erwähnt. 1333 folgte eine Erwähnung als Tesselhusen (auch „Tesselenhussen“) erwähnt. Der Name könnte auf den Personennamen des Hauses des Tassilo bedeutet haben; die Namensherkunft wird aber auch auf die später im Wappen gezeigten Distelpflanzen zurückgeführt. Wie weitere Urkunden belegen, war der Ort 1420 als Destelhusen (auch Destelhussen oder Destelhausen) bekannt. Der Ortsname entwickelte sich schließlich zu „Distelhausen“.<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen" /><ref name="Taubertal_Distelhausen" />
Der Ort gehörte einst zur Herrschaft Lauda und gelangte mit dieser an die Grafen von Rieneck, im späten 14. Jahrhundert an Pfalz, im Jahre 1410 an Pfalz-Mosbach und im Jahre 1450 wieder an die Grafen von Rieneck.<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen" /> Mitte des 15. Jahrhunderts starb etwa die Hälfte der Einwohner an der Pest.
Neuzeit
Nachdem Distelhausen eine Reihe wechselnder Landesherrschaften hatte, gelangte der Ort schließlich im Jahre 1506 ans Hochstift Würzburg und zum dortigen Amt Lauda. Distelhausen gehörte in der Folge bis 1813 zum Amt Lauda. Distelhausen gehörte zur Zehnt Tauberbischofsheim und ab 1585 zu Zehnt Lauda. Der Ort war Teil des Bistums Würzburg bis zu dessen Säkularisation 1803 sowie des Fränkischen Reichskreises. Im Jahre 1803 gelangte der Ort zunächst zum Fürstentum Leiningen und wurde an Salm-Reifferscheid abgetreten. Das wurde jedoch 1805 im Austausch von Poppenhausen rückgängig gemacht. Nach Auflösung des Fürstentums im Jahre 1806 durch die Rheinbundakte wurde Distelhausen dem Großherzogtum Baden zugeschlagen. 1813 bis 1840 gehörte die Gemeinde zum Bezirksamt Gerlachsheim, danach zum Bezirksamt Tauberbischofsheim,<ref name="LEO-BW.de_Distelhausen" /> später Landkreis Tauberbischofsheim, jetzt Main-Tauber-Kreis. 1814 lebten 751 Menschen in Distelhausen.
1867–1868 wurde der Bahnhof Distelhausen an der Bahnstrecke Lauda–Wertheim gebaut.<ref name="Bahnhof_Distelhausen">Ältestes Stationsgebäude mit einer bewegten Geschichte – Fränkische Nachrichten. In: fnweb.de. Abgerufen am 28. April 2020.</ref> Am Ende des Zweiten Weltkriegs richtete die US-Army zwischen Dorf und Bahnhof ein Depot für Nachschub, Munition und Fahrzeuge ein.<ref>Brauerei wird zum amerikanischen Hauptquartier – Fränkische Nachrichten. In: fnweb.de. Abgerufen am 28. April 2020.</ref> In den 1970er Jahren wurde während des Baus der Bundesautobahn 81 mit der nahe gelegenen Anschlussstelle Tauberbischofsheim sowie der nahe gelegenen Taubertalbrücke nördlich des Distelhäuser Bahnhofes vorübergehend der zusätzliche Deckenbaubahnhof Distelhausen errichtet.<ref>Ein eigener Bahnhof für das Material – Fränkische Nachrichten. In: fnweb.de. Abgerufen am 28. April 2020.</ref>
Ab 1813 gehörte der Ort zum Bezirksamt Tauberbischofsheim, das wiederum im Landkreis Tauberbischofsheim und 1973 im Main-Tauber-Kreis aufging. Am 1. Januar 1975 wurde Distelhausen im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg gemeinsam mit Dittigheim und Dittwar ein Teil von Tauberbischofsheim.<ref></ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohnerzahl | Sonstiges |
|---|---|---|
| 1814 | 751 | |
| 1852 | 817 | |
| 1871 | 761 | |
| 1880 | 742 | |
| 1890 | 709 | |
| 1900 | 631 | |
| 1910 | 618 | |
| 1925 | 677 | |
| 1933 | 647 | |
| 1939 | 579 | einschließlich Soldaten |
| 1950 | 878 | |
| 1956 | 762 | |
| 1961 | 716 | Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 |
| 1970 | 790 | Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 |
| 2015 | 942 | Fortgeschriebene Daten der Stadt Tauberbischofsheim anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus) |
Quellen: 1852–1956: Landesarchiv Baden-Württemberg<ref name="bevoelkerung_leo">Landesarchiv Baden-Württemberg: Bevölkerungsentwicklung Distelhausen. Abgerufen am 11. September 2022.</ref>, 1961–1970: Gemeindeverzeichnis<ref></ref>, 2015: Angaben der Stadt Tauberbischofsheim
Politik
Bürgermeister
| Amtszeit | Bürgermeister |
|---|---|
| 1964–1974 | Robert Weber |
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Ortschaftsrat
Der Ortschaftsrat besteht aus fünf Personen (vier Ortschaftsräte und einer Ortschaftsrätin). Alle werden von der CDU gestellt.<ref name="O-Rat-Ergebnis">Der Ortschaftsrat von Distelhausen. (PDF) Abgerufen am 11. September 2022.</ref>
Ortsvorsteher
Ortsvorsteher ist Sascha Diemer.<ref>Kreisstadt Tauberbischofsheim: Distelhausen. Abgerufen am 11. September 2022.</ref> Dieser vertritt Distelhausen ebenfalls im Gemeinderat von Tauberbischofsheim.<ref>Endergebnis der Gemeindesratswahl am 26.05.2019. (PDF) Abgerufen am 11. September 2022.</ref>
Wappen
Erstmals tauchte das Wappen im 16. Jahrhundert auf einem Siegelstempel auf. Er trägt die Umschrift „DISTELHAVSEN 15(8)6“ und weist durch die Distelstaude „redend“ auf den Ortsnamen. Das Siegel trug später nur noch eine Distel mit dem Buchstaben „D“, bis im 19. Jahrhundert Farbstempel mit der Umschrift „GEMEINDE DISTELHAUSEN“ verwendet wurden, die im gekrönten Schild zwei verschlungene Zweige ohne Blüten zeigen. 1900 griff das Generallandesarchiv Karlsruhe auf die alte Vorlage des „redenden“ Wappens zurück und legte dessen Farben fest. Hierzu erteilte der Gemeinderat im Juli 1901 seine Zustimmung. Jedoch wurde noch bis nach dem Ersten Weltkrieg der Farbstempel von 1894 mit dem falschen Wappen verwendet.<ref>Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967.</ref>
Wirtschaft
Landwirtschaft
Weinanbau
Weinbau wird auf der Einzellage „Kreuzberg“ betrieben. Diese ist Teil der Großlage Tauberklinge und dem Bereich Tauberfranken des Weinanbaugebietes Baden zugeordnet.<ref>Becksteiner Winzer eG: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weinlagen und Terroir ( des Vorlage:IconExternal vom 27. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. online auf www.becksteiner-winzer.de. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Hopfenanbau
Ein für die Region untypisches Hopfenfeld wird durch die ortsansässige Brauerei betrieben.<ref name="Hopfen">Distelhäuser Brauerei: Zwölftes Distelhäuser Hopfenzupferfest: (…) Besucher konnten kräftig mit anpacken. online auf www.fnweb.de. 2. September 2013. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Tourismus
Der Taubertalradweg führt durch den Ort.<ref>„Der Klassiker“ – Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref><ref>2. Tagesetappe – Weikersheim über Bad Mergentheim bis Tauberbischofsheim – Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.</ref> Für Wanderer gibt es den ausgeschilderten Distelhäuser Bierwanderweg.<ref>Distelhäuser Bierwanderweg. In: tourismus-bw.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. September 2016; abgerufen am 17. März 2024.</ref> Daneben verläuft ein kleiner Abschnitt des Panoramawegs Taubertal über die Distelhäuser Gemarkung.
Verkehr
Distelhausen hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Lauda–Wertheim. Der hier 1867 durch die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen eröffnete Bahnhof war bis 1981 mit Personal besetzt.<ref name="Bahnhof_Distelhausen" /><ref name="Dis">1959 kam das Aus nach 92 Jahren. In: Fränkische Nachrichten. 24. Februar 2017, abgerufen am 28. April 2020.</ref>
Zudem verkehren Busse aus der Ortsmitte nach Tauberbischofsheim, Lauda und Grünsfeld.
In der Nähe befindet sich seit 1972 die Anschlussstelle Tauberbischofsheim an die Bundesautobahn 81 (Würzburg – Gottmadingen), die hier über die Taubertalbrücke führt. Ferner liegt der Ort an der Bundesstraße 290 (Tauberbischofsheim – Westhausen).
Wasserversorgung
Ansässige Unternehmen
Die Distelhäuser Brauerei vertreibt ihre Produkte in der Region Heilbronn-Franken und Teilen von Unterfranken.<ref>Distelhäuser Brauerei: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Brauerei ( des Vorlage:IconExternal vom 22. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. online auf www.distelhaeuser.de. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Öffentliche Einrichtungen
Folgende öffentlichen Einrichtungen befinden sich in Distelhausen:
- Erich Kästner Grundschule
- Kreismedienzentrum des Main-Tauber-Kreises
- Autobahnmeisterei Tauberbischofsheim
- Autobahnpolizeirevier Tauberbischofsheim
- Straßenmeisterei Tauberbischofsheim
Medien
Tauberbischofsheim AKTUELL informiert als städtisches Mitteilungsblatt jeweils zum ersten und dritten Donnerstag eines Monats.<ref>Stadt Tauberbischofsheim: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tauberbischofsheim AKTUELL ( des Vorlage:IconExternal vom 25. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 25. Mai 2016.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke und Baudenkmäler
Pfarrkirche St. Markus
Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Markus wurde von 1731 bis 1738 wurde unter Aufsicht von Balthasar Neumann erbaut.<ref name="Taubertal_Distelhausen" /><ref name="Markuskirche">Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Markuskirche Distelhausen ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Online auf www.kath-kirche-tbb.de. Abgerufen am 26. Dezember 2015.</ref> Die erste Dorfkirche, die überwiegend aus Holz gebaut war, fiel 1725 einem Brand durch einen Blitzeinschlag zum Opfer. An den Vorgängerbau erinnert ein mittelalterlicher Turm am Altarraum.<ref name="St.MarkusWeinland">Fränkisches Weinland: Katholische Pfarrkirche St. Markus. Online auf www.fraenkisches-weinland.de. Abgerufen am 26. Dezember 2015.</ref>
Da es in Distelhausen keine evangelische Kirche gibt, besuchen die evangelischen Gottesdienstteilnehmer die evangelische Christuskirche in Tauberbischofsheim.
St.-Wolfgangs-Kapelle
Die St.-Wolfgangs-Kapelle in Distelhausen ist seit 1472 Schauplatz des St.-Wolfgangs-Ritts.<ref name="Taubertal_Distelhausen" />
Zobelschloss
In Distelhausen steht das Zobelschloss. Dabei handelt es sich um einen historischen Fachwerkbau,<ref name="Taubertal_Distelhausen" /> der 1840 als Sommersitz der Familie von Zobel errichtet wurde. Seit 2003 befindet sich in dem Gebäude das Kreismedienzentrum des Main-Tauber-Kreises.<ref>Fränkische Nachrichten: Ortsgeschichte und Weinbau neue Themen. 30. Mai 2014. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 25. März 2016.</ref>
Schloss Abendantz
Im Ortskern befindet sich das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Abendantz. Bis 2009 diente ein Teil des Gebäudes als Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Distelhausen.<ref name="Schloss_Abendantz">Herrenhaus Abendantz in Tauberbischofsheim-Distelhausen. In: alleburgen.de. Abgerufen am 11. September 2022.</ref><ref>Datei:Feuerwehrhaus Distelhausen.jpg – Wikipedia. Abgerufen am 1. April 2024.</ref>
Bauernhofmuseum
Ein Bauernhofmuseum beherbergt ca. 5.000 Exponate aus dem bäuerlichen Leben.<ref name="Taubertal_Distelhausen" /><ref>Bauernhofmuseum: Willkommen im Bauernhofmuseum-Distelhausen. online auf www.bauernhofmuseum-distelhausen.de. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Wetterkreuz
Zum „ewigen Andenken“ an einen Gewitterschaden wurde 1714 ein Wetterkreuz errichtet, das heute auf vielen Wanderkarten ausgewiesen ist. Das Wetterkreuz bildet den Grenzstein zu den Gemarkungen von fünf Altgemeinden (Oberlauda, Lauda, Dittwar, Dittigheim und Distelhausen), deren Ortswappen darauf abgebildet sind.<ref>Fränkische Nachrichten: 300 Jahre Wetterkreuz: Sternmarsch aus den Anrainer-Gemeinden Oberlauda, Lauda, Distelhausen, Dittigheim und Dittwar sowie Heckfeld: Resonanz übertraf alle Erwartungen. 16. September 2014. online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 16. Mai 2015.</ref>
Regelmäßige Veranstaltungen
(jeweils jährlich)
- Distelhäuser Pfingsttage<ref name="Feste">Stadt Tauberbischofsheim: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wiederkehrende Feste in den Ortsteilen ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Juli 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. Online auf www.tauberbischofsheim.de Abgerufen am 13. Juli 2016.</ref>
- St.-Wolfgangs-Ritt zur Kapelle am Pfingstmontag im Rahmen der Distelhäuser Pfingsttage. Bei einem Gottesdienst wird zum heiligen Wolfgang um Fürbitte gegen alle Krankheiten, die Mensch oder Tier treffen könnten, gebetet. Pferde, Kutschenfahrer und Reiter werden nach der Messe gesegnet. Der St.-Wolfgangs-Ritt weist seit 1472 eine lange Tradition auf und zieht Menschen aus nah und fern an.<ref name="Feste" /><ref name="Taubertal_Distelhausen" />
- Distelhäuser Genießermarkt mit überwiegend regionalen Erzeugnissen
- Dreikönigskonzert der Musikkapelle Distelhausen
- Prunksitzung der Musikkapelle Distelhausen
- Herbstkonzert des Gesangvereins Liederkranz Distelhausen (bis 2013)
- „Hopfenzupferfest“ der ortsansässigen Brauerei<ref name="Feste" /><ref name="Hopfen" />
- Liederabend und Winzerfest, Anfang Oktober<ref name="Feste" />
Vereine
- Gesangverein „Liederkranz“ Distelhausen e. V.
Gründung: 8. Dezember 1863<ref>fnweb.de: Reges Vereinsleben bis zum 2. Weltkrieg erkennbar. online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 2. Februar 2015.</ref>
Mitgliederzahl: 41 (Stand: 4. August 2014).<ref>fnweb.de: Drohende Auflösung wurde doch noch vermieden. online auf www.fnweb.de. 4. August 2014. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Zweck: Es ist ein Gesangverein.<ref>Stadt Tauberbischofsheim: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Musik- und Gesangvereine ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Oktober 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. online auf www.tauberbischofsheim.de. Abgerufen am 2. Februar 2015.</ref>
Sonstiges: 2013 feierte der Verein sein 150-jähriges Bestehen.<ref>Main-Post: Gesangverein Liederkranz Distelhausen feierte sein 150-jähriges Bestehen. online auf www.mainpost.de. Abgerufen am 2. Februar 2015.</ref>
- SV 1946 e. V. Distelhausen
Gründung: 10. April 1946<ref>S. V. Distelhausen: Die Geschichte des SVD im Schnelldurchlauf. online auf www.svdistelhausen.de. Abgerufen am 21. Dezember 2015.</ref>
Mitgliederzahl: 464 (Stand: 1. September 2016)
Zweck: Es handelt sich um einen Sportverein. Die Hauptsportart ist Fußball. Daneben gibt es eine Gymnastikgruppe.<ref>S. V. Distelhausen: Abteilungen. online auf www.svdistelhausen.de. Abgerufen am 9. Mai 2015.</ref>
Erfolge: In der Saison 1980/81 konnte der SV Distelhausen die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Odenwald gewinnen.<ref name="Fandom_LO">Fandom: Landesliga Odenwald. Online unter daffs.fandom.com. Abgerufen am 21. Juli 2019.</ref>
- Angelsportverein Distelhausen e. V.<ref name="Vereinsregister">Amtsgericht Mannheim – Vereinsregister. Abgerufen am 9. September 2022.</ref>
- Förderverein 2000 des SV 1946 e. V. Distelhausen<ref name="Vereinsregister" />
- Jugendforum Distelhausen e. V.<ref name="Vereinsregister" />
- Musikkapelle Distelhausen e. V.<ref name="Vereinsregister" />
Literatur
- Vorlage:MerianTopo
- Corinna Egerer, Michael Latzel: Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 2005, ISBN 3-924780-48-X, S. 148–161 (Kapitel: „Stadtteile“ Tauberbischofsheims).
- Maria Goblirsch: Distelhäuser Biergeschichte(n). Spurbuchverlag, 2011, ISBN 978-3-88778-355-6.
- Hans Georg Zier, Julius Friedrich Kastner: Wappenbuch des Landkreises Tauberbischofsheim. Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim 1967, DNB 458728101.
- Ottmar Buchler, Hans Schenk: 125 Jahre Gesangverein „Liederkranz“ Distelhausen e. V.: Jubiläumsfest vom 14. bis 23. Mai 1988. 1899, OCLC 316278668.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-09
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-04
- Stadtteil von Tauberbischofsheim
- Ort im Main-Tauber-Kreis
- Ehemalige Gemeinde (Main-Tauber-Kreis)
- Ersterwähnung 1333
- Ort an der Tauber
- Gemeindeauflösung 1975