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Marmara-Insel

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Februar 2024 um 07:27 Uhr durch imported>Ilyacadiz (türk. Wort Tepesi(dir) übersetzt: Hügelkuppe).
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Vorlage:Hinweisbaustein

Marmara-Insel

Datei:Marmara Island aerial view.jpg
Schrägluftbild mit Blickrichtung Südwesten
Gewässer Marmarameer
Geographische Lage 40° 37′ N, 27° 37′ OKoordinaten: 40° 37′ N, 27° 37′ O
 {{#coordinates:40,621666666667|27,621666666667|primary
dim=18700 globe= name=Marmara-Insel region=TR type=isle
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Länge 18,7 km
Breite 9,3 km
Fläche 117 km²
Höchste Erhebung Büyük Çayır Tepesi
699 m
Einwohner 7500
64 Einw./km²
Hauptort Marmara

Die Marmara-Insel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine türkische Insel im Marmarameer in der Nähe der Dardanellen. Die Insel gehört zum Bezirk Marmara in der Provinz Balıkesir. Der altgriechische Name „Prokonnēsos“ wird in der Regel von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) abgeleitet. Sie erreicht in der Hügelkuppe Büyükçayır im Südwesten mit 699 Metern ihren höchsten Punkt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Türkische Karte der Marmara-Insel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.1yachtua.com</ref>

Sie war im Altertum bekannt für den Abbau weißen Marmors, der in vielen kleinasiatischen Städten verwendet wurde. Vor allem in frühbyzantinischer Zeit war dieser Marmor im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Die antiken Steinbrüche in der Nähe des Hafenstädtchens Saraylar sind heute noch erhalten und werden seit osmanischer Zeit weiter betrieben. Entsprechend den Ergebnissen neuerer Forschungen stammt der Marmor des Pergamonaltars von dort. Der Marmorabbau ist auch heute noch der Haupterwerbszweig der Insel. Außerdem werden Oliven und Wein angebaut. Auf der Insel sind noch einige alte griechische Dörfer erhalten. Es gibt ein kleines Freilichtmuseum, das besonders Halbfabrikate aus Marmor zeigt.

Die Insel kann über Tekirdağ, Istanbul oder Erdek mit dem Boot erreicht werden.

Die Römisch-katholische Kirche führt die Insel als Titularerzbistum Proconnesus, das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel verleiht den Titel eines Metropoliten von Prikonisos (Μητροπολίτης Προικονήσου).<ref>Webpräsenz des Ökumenischen Patriarchats (griechisch)</ref>

Verwaltungszentrum und die Dörfer

Die Marmara-Insel hat fünf Dörfer und eine zentrale Stadt. Die zentrale Siedlung „Marmara“ ist gleichzeitig das Verwaltungszentrum von zwei weiteren Inseln (Avşa- und Ekinlik-Inseln) in der Nähe. Die Gesamtbevölkerung dieser drei Inseln beträgt 9973 für das Jahr 2020. Die Bevölkerung der Dörfer auf der Insel Marmara und die Entfernungen vom Zentrum:

  • Marmara (Griechisch; Marmara und Proconnesus); 2183
  • Çınarlı (Griechisch; Galemi); 503, 7 Km
  • Gündoğdu (Griechisch; Prastio); 278, 4 Km
  • Topağaç (Griechisch; Klazaki); 518, 12 Km
  • Asmalı (Griechisch; Aftoni); 237, 18 Km
  • Saraylar (Griechisch; Palatia); 2687, 24 Km

Personen

Herodot erzählt über Aristeas von Prokonnesos, einen griechischen Dichter, der auf Prokonnesos lebte.

Weblinks

Commons: Marmara Island – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />