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Allerpark

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Datei:Wakepark im Allerpark Wolfsburg 2012.jpg
Wakeboarder im Allerpark, im Hintergrund Schloss Wolfsburg
Datei:Allersee und Allerpark Wolfsburg 2013.jpg
Boote am Anleger im Allersee

Der Allerpark ist ein öffentlicher Erlebnispark in Wolfsburg. Er liegt zwischen den Wolfsburger Ortschaften Neuhaus-Reislingen, Vorsfelde, Nordstadt und Stadtmitte. Sein Mittelpunkt ist der Allersee, der Ende der 1960er Jahre entstand. Der Allerpark ist 130 Hektar groß und beherbergt zahlreiche Freizeitangebote, darunter das AOK Stadion, das BadeLand, die Eis Arena oder die Volkswagen Arena sowie weitere frei zugängliche Anlagen wie Beachvolleyballfelder, einen Skatepark, Outdoor-Fitnessgeräte und Spielplätze.<ref name="allerpark">Der Park. In: allerpark-wolfsburg.de. Abgerufen am 7. Juni 2020.</ref> Die Vermarktung des Allerparks erfolgt durch die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH.<ref>Allerpark Wolfsburg. In: wolfsburg-ag.com. Abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref>

Geschichte

Von 1954 bis 1957 wurde nördlich des Mittellandkanals das Bootshaus des Wolfsburger Kanu-Clubs errichtet; es wurde später mehrfach erweitert. Auf dem Gelände des heutigen Allerparks wurde 1956 die Kleingartenanlage „Heimatscholle“ errichtet, 1957 ihr Vereinsheim eröffnet. Um 1960 bestanden bereits der Campingplatz und das Heim der Naturfreunde. 1962 wurde westlich der Kleingartenanlage das „Italienische Dorf“ als Wohnsiedlung für ledige italienische Gastarbeiter erbaut; die zweistöckigen Holzbaracken wurden 1978 abgerissen und durch Neubauten an derselben Stelle ersetzt. Zuletzt wurden die Gebäude als Bürozentrum Ost vom Volkswagenwerk genutzt; sie wurden für den Bau der Volkswagen Arena abgerissen. 1962 wurde auch das Vereinsheim der Marine-Kameradschaft Wolfsburg am Nordufer des Mittellandkanals eingeweiht.

Im Juli 1958 bewilligte der Rat der Stadt Wolfsburg neun Millionen Mark für die Planung des Allerparks; am 26. März 1969 gab der Rat seine endgültige Zustimmung zum Projekt. 1969 starteten die Arbeiten am Allerpark. Man verlegte die Aller nordwärts; durch Ausbaggern der vormaligen Feuchtlandschaft entstand der Allersee. Das Baggergut wurde zur Erhöhung eines Teils des umliegenden Geländes genutzt.<ref>Stadt Wolfsburg (Hrsg.): 50 Jahre Wolfsburg im Spiegel der Presse. Wolfsburg 1988, S. 60.</ref> Am 3. September 1970 wurde der Allersee eingeweiht.<ref>Stadt Wolfsburg (Hrsg.): Wolfsburg 1938–1988. Wolfsburg 1988, S. 118</ref><ref>Ann-Kristin Jank, Mandy Smrcek: Konzept zur Innenstadtentwicklung Wolfsburg. Die Autostadt im stadtplanerischen Umbruch. Diplomica, Hamburg 2009, ISBN 978-3-8366-7164-4, S. 11.</ref> Das Projekt sollte sowohl einen kulturellen Zweck erfüllen als auch eine symbolische Funktion für die Stadt und Region einnehmen.<ref>Ulfert Herlyn: Stadt im Wandel. Eine Wiederholungsuntersuchung der Stadt Wolfsburg nach 20 Jahren. Campus, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-593-33141-1, S. 70.</ref> An der Aller beziehungsweise dem Allersee sind seit den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche Vereine ansässig, zum Beispiel ein Kanu-, ein Ruder- und ein Yacht-Club.<ref name="allerpark" /> 1975 musste die Stadt weitere Arbeiten am Allerpark zunächst aufschieben. Der Grund waren sinkende Einnahmen aus Steuern von Volkswagen.<ref>Das mit VW schlägt ganz schön rein. In: Der Spiegel. Nr. 18, 1975 (online28. April 1975).</ref> Bereits zwei Jahre später eröffnete unter dem Namen „Badeland“ ein Freizeitbad. 1980 fand erstmals das Wolfsburger Schützen- und Volksfest im Allerpark statt.<ref>Schützengesellschaft Wolfsburg e. V. (Hrsg.): 30. Volks- und Schützenfest 1980. 75 Jahre Schützengesellschaft. Wolfsburg 1980.</ref> Mit dem Eispalast kam 1983 eine Eissporthalle hinzu; sie heißt heute EisArena Wolfsburg.<ref>Nicole Froberg, Ulrich Knufinke, Susanne Kreykenbohm: Wolfsburg. Der Architekturführer. Hrsg.: Markus Sebastian Braun. Braun, Salenstein 2011, ISBN 978-3-03768-055-1.</ref> 1987 wurde der Allersee nochmals vertieft. Er ist heute 1.230 Meter lang, 270 Meter breit und fasst rund eine Million Kubikmeter Wasser.<ref>Allersee. Naherholung mitten in der Stadt. In: wolfsburg.de. 13. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Dezember 2015; abgerufen am 7. Juni 2020.</ref>

In den 1990er Jahren war der Dienstleistungssektor in Wolfsburg nur schwach ausgeprägt, es gab einen hohen Kaufkraftabfluss ins Umland.<ref>Harald Willenbrock: Wolfsburg klotzt. In: brandeins.de. Mai 2004, abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref> Aus dieser Motivation heraus verfasste man das „AutoVision“-Konzept<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Der Global Player und das Territorium. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Leske und Budrich, Opladen Vorlage:Cite book/Date, ISBN 3-8100-3491-6, [ ], S. 245 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>, das Volkswagen der Stadt anlässlich ihres 60. Geburtstages schenkte.<ref>Harald Willenbrock: Wolfsburg, wir haben ein Problem. In: brandeins.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Dezember 2015; abgerufen am 7. Juni 2020.</ref> Es beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, um die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit Wolfsburgs zu stärken.<ref>Tobias Reeh, Gerhard Ströhlein: Orte, Wege, Visionen: Aktuelle Ansätze der Tourismusgeographie. Universitätsverlag, Göttingen, ISBN 978-3-941875-98-2, S. 68.</ref> Dazu zählte die Einrichtung einer „Erlebniswelt“, in deren Zentrum der Allerpark stand.<ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg: 1938–2012. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18664-1, S. 63.</ref> Dort sollten hochwertige Freizeitangebote geschaffen werden, um die Anziehungskraft der Stadt Wolfsburg zu erhöhen und zeitgleich den Dienstleistungssektor am Standort zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen.<ref>Marcus Menzl, Ulrich Mückenberger: Der Global Player und das Territorium. Leske und Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3491-6, S. 205.</ref> Zur Umsetzung des „AutoVision“-Konzepts wurde 1999 die Wolfsburg AG gegründet. Die Stadt Wolfsburg und Volkswagen sind am Gemeinschaftsunternehmen jeweils zur Hälfte beteiligt.<ref>Daten & Fakten zur Wolfsburg AG. In: wolfsburg-ag.com. Abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref> Seit Ende der 1990er Jahre koordiniert das Unternehmen die Projektentwicklung im Allerpark.

Den Anfang machte 2002 die Volkswagen Arena, das Stadion des VfL Wolfsburg.<ref>Marcus Pfeil: Endlich raus aus der Provinz. In: Handelsblatt. 13. Dezember 2002, S. 44.</ref> Im selben Jahr eröffnete das BadeLand Wolfsburg, nachdem das alte Freizeitbad 1998 bis auf die Grundmauern abgebrannt war. Anlässlich der Landesgartenschau 2004 wurde der Allerpark umfassend modernisiert und umgestaltet.<ref>Wolfsburg: Es muss nicht immer Auto sein. Allerpark: Freizeitgelände im Zentrum. In: ndr.de. 28. Juni 2013, abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref> Man legte zum Beispiel einen weiteren See und neue Hügellandschaften an.<ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Stadt als Erlebnis: Wolfsburg. Zur stadtkulturellen Bedeutung von Großprojekten. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-16984-2, S. 53.</ref> Dafür wurde der Allerpark mit dem Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2005 ausgezeichnet.<ref>Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2005. In: deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de. Abgerufen am 11. Dezember 2015.</ref> Aufgrund der Tatsache, dass der Allerpark neben dem Schlosspark einen großen Teil der Veranstaltungsfläche ausmachte, schuf man zum Beispiel auch neue Parkplätze und Räume für den Individualverkehr der Besucher.<ref>Karl-Werner Schulte (Hrsg.): Immobilienökonomie. Stadtplanerische Grundlagen. 2. Auflage. Band 3. Oldenbourg, München 2011, ISBN 978-3-486-59754-7, S. 606.</ref> 2006 nahm man die EisArena Wolfsburg in Betrieb. Zudem wurden in den letzten Jahren im Allerpark solche Angebote ausgebaut, die ohne Eintritt besucht werden können, wie die Skateskulptur, Spielplätze, Beachvolleyballfelder, ein DiscGolf-Parcours, ein Planetenweg, befestigte Rundwege und Outdoor-Fitnessgeräte.<ref name="Faszination">Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg: 1938–2012. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18664-1, S. 103.</ref> Von 2000 bis 2010 entstanden im Allerpark 350 neue Arbeitsplätze, jährlich ziehen die Angebote mehrere Millionen Besucher an.<ref>Allerpark: 350 Arbeitsplätze und Millionen von Besuchern. In: waz-online.de. 15. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Jüngste Bauwerke im Allerpark sind das 2015 eröffnete AOK Stadion, in dem die Frauen- und Nachwuchsmannschaften des VfL Wolfsburg spielen, sowie das VfL-Center und die VfL-Fußballwelt.<ref>Mehr VfL im Allerpark. In: insport38.de. 19. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 7. Juni 2020.</ref><ref>Alexander Täger: Meilenstein für VfL Wolfsburg. In: az-online.de. 3. Mai 2014, abgerufen am 11. Dezember 2015.</ref> Anfang 2018 wurde der Allerpark mit dem Courtyard by Marriott Wolfsburg erstmals um ein Hotel bereichert, Baubeginn war bereits 2016.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hotel am Allersee: 42-köpfiges Team steht. (Memento vom 5. Januar 2018 im Internet Archive) In: waz-online.de. 28. Dezember 2017; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>

Vom 21. März bis zum 16. April 2020 war der Allerpark aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland für Besucher gesperrt.<ref>Allerpark, Schillerteich und Kaufhofpassage sind ab sofort gesperrt. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 21. März 2020.</ref><ref>Markus Kutscher: Allerpark und Schillerteich ab heute wieder freigegeben. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 17. April 2020.</ref>

Einrichtungen

In den letzten Jahren sind im Allerpark diverse „erlebnisorientierte Freizeitangebote“ entstanden. Neben dem AOK Stadion, dem BadeLand Wolfsburg, der EisArena Wolfsburg und der Volkswagen Arena schufen private Investoren zahlreiche weitere Einrichtungen.<ref name="allerpark" /> Diese erhöhten das Angebot am Standort nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ.<ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg: 1938–2012. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18664-1, S. 100.</ref> Beispiele für spezialisierte Angebote im Allerpark sind das Vienna Fitnessstudio (ehemals SoccaFive Arena), der 2009<ref>Markus Kutscher: Kletterpark Monkeyman steht zum Verkauf. In: Wolfsburger Nachrichten. Ausgabe vom 15. Juli 2020.</ref> eröffnete Hochseilklettergarten monkeyman oder die Wasserskianlage WakePark mit angrenzendem BeachClub.<ref>„Monkeyman“ im Allerpark: Kletterpark ist eröffnet. In: waz-online.de. 2. Juni 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref><ref>Wakeboarder und Stehpaddler erobern die Badeseen. 29. Juni 2015, abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref><ref>„38 Grad“ Party im BeachClub. In: wolfsburger-nachrichten.de. 29. Juli 2012, abgerufen am 11. Dezember 2015.</ref> Zudem gibt es im Allerpark das Strike Bowling- und Eventcenter und einen Campingplatz am Allersee.<ref>Campingplatz: Zwei Fässer sind Wolfsburgs kleinste Hotelzimmer. In: waz-online.de. 13. März 2013, abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref><ref>Mit der Eröffnung des Bowling-Centers werden die Stellplätze noch knapper. In: waz-online.de. 2. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>

Den Besuchern des Allerparks stehen mehrere Restaurants sowie ein Hotel zur Verfügung.<ref name="allerpark" /> Für gastronomische Zwecke wurde auch der Kolumbianische Pavillon, der von der Expo 2000 stammt und von Daniel Bonilla aus Bogotá entworfen wurde, am Allersee wieder aufgebaut.<ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Stadt als Erlebnis: Wolfsburg. Zur stadtkulturellen Bedeutung von Großprojekten. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-16984-2, S. 54.</ref>

Im Allerpark finden jedes Jahr diverse Veranstaltungen statt.<ref>Viel los im Allerpark: Rockkonzert, Schützenfest und Marktschreier. In: waz-online.de. 24. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Dazu gehören das Schützen- und Volksfest,<ref>Vorfreude auf Rummel: Startschuss am Freitag. In: waz-online.de. 4. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> an dem teilweise über 400.000 Besucher gezählt werden,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rekord: Über 400.000 Gäste besuchen das Schützenfest. (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 12. Mai 2013; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> das Sommerfest im Allerpark und der Volkstriathlon.<ref name="waz-online.de">12.000 Besucher beim Sommerfest im Allerpark. In: waz-online.de. 9. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref><ref>Triathlon: 813 Starter im Allerpark. In: waz-online.de. 14. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Das Sommerfest zog in den letzten Jahren zehntausende Besucher an.<ref name="waz-online.de" /><ref>Allerpark: 20.000 Besucher feierten das große Sommerfest. In: waz-online.de. 29. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Seit 2004 findet im Allerpark die von der Wolfsburg AG ausgerichtete Internationale Zuliefererbörse (IZB) statt, die europaweit größte Messe für Automobilzulieferer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetpräsenz der Internationalen Zuliefererbörse (Memento vom 19. Oktober 2016 im Internet Archive); abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>

Zu den bekanntesten Einrichtungen des Allerparks zählen unter anderem:

AOK Stadion

Datei:AOK Stadion.JPG
AOK Stadion

Das AOK Stadion im Allerpark wurde von 2013 bis 2015 errichtet.<ref>Frank Kornath: Ein Tränchen für den Elsterweg. In: inport38.de. 12. Dezember 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 7. Juni 2020.</ref> Es ist Heimspielstätte der Frauen- und Nachwuchsmannschaften des VfL Wolfsburg.<ref>Neues Stadion für Wölfinnen. In: stadionwelt.de. 4. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref><ref>Heimspielstätte der VfL-Frauen und U23. In: vfl-wolfsburg.de. Abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref> Insbesondere der Frauenfußball wurde durch den Neubau weiter gefördert.<ref>Markus Juchem: VfL Wolfsburg: Spatenstich für neues Stadion. In: womensoccer.de. 31. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Im AOK Stadion befindet sich auch die VfL-FußballWelt, eine interaktive Ausstellung über den Verein.<ref>Die neue VfL-Fußballwelt: Ein Volltreffer für alle Fans. In: waz-online.de. 9. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2021; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Das AOK Stadion liegt westlich des Allersees in direkter Nachbarschaft zur Volkswagen Arena.<ref>Christine Steffen: Gelandet bei den Supergirls. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Oktober 2015, S. 63.</ref>

BadeLand Wolfsburg

Datei:Badeland von oben.JPG
BadeLand Wolfsburg

1977 eröffnete mit dem Badeland Wolfsburg das erste Schwimmbad im Allerpark, das 1999 aufgrund eines Defekts bis auf die Grundmauern niederbrannte.<ref>Große Liebe zur „Luxusplansche“. In: wolfsburger-nachrichten.de. 14. April 2007, abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref> Daraufhin erbaute man an gleicher Stelle für über 34 Millionen Euro ein neues Freizeitbad. Das BadeLand Wolfsburg wurde 2002 eröffnet.<ref>Eis-Arena wird eröffnet. In: stadionwelt.de. 13. September 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Es fasst 1.700 Besucher und verfügt über eine Nutzfläche von 11.000 Quadratmetern, davon 3.000 Quadratmeter Wasserfläche.<ref>Badelandschaft der Superlative in Wolfsburg. In: Die Welt. 31. Januar 2002, S. 42.</ref> Das BadeLand Wolfsburg ist damit Norddeutschlands größtes Freizeit- und Spaßbad;<ref>BadeLand Wolfsburg. In: wolfsburg.de. 5. Februar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> es ist überregional bekannt.<ref>Margot Ruhlender: Büketubben: Geschichte der Badekultur in Braunschweig von 1671–1993. Hrsg.: Wolf-Dieter Schuegraf. Meyer, Braunschweig 1994, ISBN 3-926701-23-4, S. 178.</ref> In das BadeLand sind ein Actic Fitness Studio, das Askero Day Spa und die Saunalandschaft mit zwölf verschiedenen Saunen integriert.<ref>BadeLand Wolfsburg. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> Das BadeLand Wolfsburg liegt nördlich des Allersees neben der EisArena Wolfsburg.

EisArena Wolfsburg

Datei:EisArena inside.jpg
EisArena Wolfsburg

Die EisArena Wolfsburg ist eine Eissporthalle, in der unter anderem der Eishockey-Bundesligist Grizzlys Wolfsburg zu Hause ist. Sie wurde 2006 am Ort des vormaligen Eispalastes eröffnet und dient in der Wintersaison auch als öffentliche Schlittschuhbahn.<ref name="Faszination" /> Außerdem richtete man zum Beispiel 2014 die Niedersächsischen Landesmeisterschaften im Eiskunstlauf dort aus.<ref>Eis-Arena: Auf Kufen um die Landestitel. In: waz-online.de. 27. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Die Eis Arena Wolfsburg machte immer wieder erhebliche Verluste.<ref>Eis-Arena: 600.000 Euro Miese im Jahr. In: waz-online.de. 11. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Aufgrund dessen wurde sie Ende 2014 von den Stadtwerken wieder an die Stadt Wolfsburg verkauft.<ref>Deal mit Stadtwerken: Stadt kauft Eis-Arena. In: waz-online.de. 20. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>

Volkswagen Arena

Datei:Stadion Wolfsburg Vordach.jpg
Volkswagen Arena

Die Volkswagen Arena ist das Fußballstadion der Herren-Bundesliga-Mannschaft des VfL Wolfsburg. Sie wurde im Herbst 2002 eröffnet und bietet Platz für rund 30.000 Zuschauer.<ref>Panorama. In: Sächsische Zeitung. 25. November 2002, S. 25.</ref> Die Bauzeit betrug 18 Monate, die Kosten beliefen sich auf 53 Millionen Euro.<ref>Volkswagen Arena feiert Geburtstag. In: stadionwelt.de. 12. Dezember 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Das erste Spiel in der Volkswagen Arena wurde zwischen dem VfL Wolfsburg und dem VfB Stuttgart ausgetragen.<ref>Abschied mit Feuerwerk. In: Express. 25. November 2002.</ref> Mit der Volkswagen Arena wollte der Verein seine internationalen Ambitionen stärken,<ref>Vision Europa. In: Rheinische Post. 20. August 2002.</ref> insbesondere im Hinblick auf die Champions League.<ref>Von wegen Provinz. Neues Stadion, neuer Star und ein allmächtiger Sponsor: Wie der VfL Wolfsburg in die Champions League will. In: Berliner Morgenpost. 7. Dezember 2002, S. 28.</ref> Die Volkswagen Arena bietet auch Veranstaltungsräume für Kongresse, Tagungen und private Feiern.<ref>Volkswagen Arena Wolfsburg. In: stadionbetreiber.de. Abgerufen am 1. Dezember 2015.</ref>

Vereine

Am Allersee im Allerpark sind zahlreiche Vereine beheimatet. Dazu zählen etwa der Motorbootclub Wolfsburg, der Sportfischerverein Wolfsburg sowie die Wolfsburger Kanu-, Ruder- und Yacht-Clubs.<ref name="allerpark" /><ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg: 1938–2012. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18664-1, S. 104.</ref> Die Wassersportvereine bestehen meist länger als der Park selbst.<ref>Allerpark. (PDF) Freizeit in Wolfsburg. Wolfsburg AG, 23. April 2012, S. 8, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 7. Juni 2020 (6,5 MB).</ref> Die Ortsgruppe Wolfsburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind ebenfalls am Allersee ansässig.<ref>DLRG Ortsgruppe Wolfsburg e. V. In: dlrg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Sie verantwortet insbesondere die Wasserrettung und überwacht in der Hauptsaison den Badebetrieb.<ref>DLRG: 100 Helfer bewachen den Allersee. In: waz-online.de. 9. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 27. Januar 2024.</ref> Die Ansiedlung von Vereinen am Standort steht in Zusammenhang mit der Strategie der Stadt Wolfsburg, insbesondere die Sportvereine zu fördern.<ref>Annette Harth, Ulfert Herlyn, Gitta Scheller, Wulf Tessin: Faszination Wolfsburg: 1938–2012. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18664-1, S. 98.</ref>

Literatur

  • Stahm Architekten (Braunschweig): Dokumentation 1999–2017, Erlebniswelt Allerpark Wolfsburg. Wolfsburg AG (Hrsg.), Wolfsburg 2017.

Weblinks

Commons: Allerpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Koordinaten: 52° 26′ 8,4″ N, 10° 49′ 21,5″ O

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