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Agnes Olmans

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Datei:Gerresheimer Hexenstein, Düsseldorf.jpg
Gerresheimer Hexenstein „Befreiung“ (2022)

Agnes Olmans (verschrieben auch: Olmanns, geb. Heushof; * 1691 in Hamm; † 19. August 1738 in Gerresheim) wurde 1736 von Helena Curtens der Teufelsbuhlschaft beschuldigt, zwei Jahre später im letzten Hexenprozess am Niederrhein zum Tode verurteilt und am 19. August 1738 gemeinsam mit Helena Curtens durch Verbrennung auf dem Gallberg hingerichtet.<ref name="Stegt-S10">Peter Stegt: „Ich kan aber dises nit glauben…“. Gerresheim 1737/38 – Der letzte Hexenprozess am Niederrhein. 1. Auflage. Peter Stegt, Düsseldorf 2014, DNB 1064600093, S. 10; als Online-Ressource u.d.T.: Gerresheim 1737/38 – Der letzte Hexenprozess am Niederrhein. BookRix, München 2021, ISBN 978-3-7487-8046-5, urn:nbn:de:101:1-2021042021521652694273 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Wolfgang Funken: Düsseldorfs Galgenplätze. Historische Richtstätten in der Landeshauptstadt 1371–1803. Wolfgang Funken, Düsseldorf 2022, Kap.: Der Richtplatz von Gerresheim. S. 98–103 (hhu.de – Katalogeintrag Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).</ref>

Leben

Agnes Olmans heiratete 1710 den Tagelöhner Johann Heinrich Olmans. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor. Aufgrund der beruflichen Tätigkeit Johann Heinrich Olmans’ an verschiedenen Höfen wechselte die Familie häufig den Wohnort und war in den verschiedenen Gemeinden nur wenig sozial verankert.<ref name="Stegt-S10" /> Das Gerücht, dass Agnes Olmans von einer Hexe abstamme, wurde auch durch die Aussage ihres Mannes gestützt, der behauptete, dass ihre Mutter bereits als Hexen-Grit bekannt gewesen sei.<ref>Jennifer Striewski: Helena Curtens. Hexenprozessopfer (1722–1738). In: Portal Rheinische Geschichte, abgerufen am 31. Juli 2024.</ref>

Gedenken und Rehabilitation

Ein Gedenkstein, der sogenannte Gerresheimer Hexenstein, auch „Befreiung“ genannt, erinnert an den Tod der beiden Personen. 1989 erstellte die Künstlerin Gabriele Tefke das Denkmal aus Anröchter Dolomit, das die folgende Inschrift trägt:

„Die Würde / des Menschen ist unantastbar / Helene M. Curtens und Agnes Olmanns / in Gerresheim am 19.8.1738 verbrannt / nach dem letzten Hexenprozess am Niederrhein / und für alle Gequälten und Ausgestoßenen“

Rheinische Post. 25. Juli 2024<ref>Marc Ingel: Düsseldorfs besondere Straßen. Der Platz der vergessenen Hexen. In: RP Online. 25. Juli 2024, abgerufen am 3. Januar 2025 (mit Fotos).</ref>

Die Bezirksvertretung 7, Düsseldorf-Gerresheim, beschloss am 22. November 2011, einen Platz nach den beiden Frauen zu benennen. Dieser Platz mit dem Hexengedenkstein an der Ecke Dreher-/Schönaustraße heißt Helena-Curtens-und-Agnes-Olmans-Platz.<ref>Peter Stegt: „Ich kan aber dises nit glauben…“. Gerresheim 1737/38 – Der letzte Hexenprozess am Niederrhein. 1. Auflage. Peter Stegt, Düsseldorf 2014, DNB 1064600093, S. 29; als Online-Ressource u.d.T.: Gerresheim 1737/38 – Der letzte Hexenprozess am Niederrhein. BookRix, München 2021, ISBN 978-3-7487-8046-5, urn:nbn:de:101:1-2021042021521652694273 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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