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William A. Moffett

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Datei:RADM William Adger Moffett, USN 13March1929.jpg
William A. Moffett (1929)

William Adger Moffett (* 31. Oktober 1869 in Charleston, South Carolina; † 4. April 1933 im Nordatlantik)<ref>William Adger Moffett. In: nationalaviation.org. National Aviation Hall of Fame, abgerufen am 17. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein US-amerikanischer Konteradmiral und gilt als Architekt der Marinefliegerei der United States Navy.<ref>Moffett Field History. NASA Ames Research Center, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Moffett war der Sohn von George Hall Moffett, ein Veteran des Sezessionskriegs, und dessen Frau Elizabeth Henry Simonton. 1886 besuchte er die Marineschule, die er 1890 erfolgreich abschloss. Während des Spanisch-Amerikanischen Krieges diente er auf der USS Charleston und nahm am 1. Mai 1898 an der Schlacht in der Bucht von Manila teil.<ref>Moffett, Willam Adger, Sr. Abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juni 1902 heiratete er Jeanette Beverly Whitton, Tochter von James Fenwick Whitton und Frances Mary Beverly. Sie hatten sechs Kinder, drei Jungen und drei Mädchen, darunter Janet Whitton Moffett (1903–1958) und William Adger Moffett, Jr. (1910–2001). Letzterer wurde ebenfalls Admiral der Marine.<ref>William A Moffett Sr. 26. Dezember 2021, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Moffetts Enkel Charles S. Moffett war ein bedeutender Kunsthistoriker.

Nach seiner Beförderung zum Commander im Jahr 1911 wurde er 1913 zum Kommandanten der USS Chester ernannt.<ref name=":0">Michael Robert Patterson: William Adger Moffett - Rear Admiral, United States Navy. In: arlingtonnationalcemetery.net. Arlington National Cemetery, 6. Februar 2024, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Für seine Führung der USS Chester während einer Nachtlandung am 21. April 1914 zur Besetzung der mexikanischen Stadt Veracruz wurde ihm im Dezember 1915 die Medal of Honor verliehen.<ref name=":0" /><ref>William Adger Moffett. In: cmohs.org. Congressional Medal of Honor Society, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Rear Admiral William Moffett. In: moffettfieldmuseum.org. Moffett Field Museum, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Während des Ersten Weltkrieges führte Moffett im Rang eines Kapitäns den Marineausbildungsstützpunkt Great Lakes Naval Training Center in der Nähe von Chicago und stellte dort ein Ausbildungsprogramm für Piloten auf. Während seines Kommandos auf dem Schlachtschiff Mississippi von 1918 bis 1921 unterstützte er die Bildung einer fliegenden Aufklärungseinheit auf dem Schiff.<ref>VMH: WILLIAM A. MOFFETT, RADM, USN. In: U.S. Naval Academy Virtual Memorial Hall. Abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:William A. Moffett, Al Wilson and Edward P. Warner.jpg
Moffett (links) mit Al Wilson und Edward P. Warner (1928)

Sein bedeutendster Dienst begann 1921, als er am 7. März Direktor der Marineluftfahrt wurde. Obwohl er selbst nie Flieger war, wurde Konteradmiral Moffett am 25. Juli 1921 erster Leiter des Büros für Aeronautik,<ref>Moffett (DD-362). Abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>William A. Moffett. National Air and Space Museum, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das er bis zu seinem Tod führte. Dieser Verwendung verdankt er seinen Spitznamen „Air Admiral“.

Er koordinierte die Entwicklung von Taktiken für Marineflieger, die Einführung von Flugzeugträgern in die US-Marine und die Zusammenarbeit mit der zivilen Luftfahrtindustrie. Durch geschickte Nutzung von Beziehungen konnte er die Marinefliegerei gegenüber Billy Mitchell behaupten, der sich dafür aussprach, alle Flugzeuge einer zentralen Air Force (dt.: Luftwaffe) zu unterstellen.

Moffett war ein Befürworter von Luftschiffen. Er starb beim Absturz des Luftschiffs ZRS-4 USS Akron vor der Küste New Jerseys am 4. April 1933. Er wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington neben seiner Frau Jeanette Whitton Moffett begraben. Ihr gemeinsamer Sohn William A. Moffett, Jr. war ebenfalls Admiral der Marine.<ref name=":0" />

In Gedenken an Moffett wurde der Marinefliegerstützpunkt (eng.: Naval Air Station, NAS) Sunnyvale in Kalifornien, die er mit aufgebaut hat, bald nach seinem Tod in Moffett Field NAS umbenannt (heute Moffett Federal Airfield im Besitz des NASA Ames Research Center).

Ebenfalls ihm zu Ehren wurde der Zerstörer DD-362 USS Moffett getauft.<ref>Rear Admiral William A. Moffett, USN, (1869-1933). Abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem ist er Namensgeber für den Moffett-Gletscher in der Antarktis.

Literatur

  • Edward Arpee: From Frigates to Flat-tops: The story of the life and achievements of Rear Admiral William Adger Moffett, U.S.N. "The Father of Naval Aviation" October 31, 1869 – April 4, 1933. Selbstverlag, 1953
  • William F. Trimble: Admiral William A. Moffett: Architect of Naval Aviation. Smithsonian Institution Press, Washington, D.C. 1994

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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