Melitopol
| Melitopol | ||
|---|---|---|
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| Wappen von Melitopol |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine | |
| Oblast: | Oblast Saporischschja | |
| Rajon: | Rajon Melitopol | |
| Höhe: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m | |
| Fläche: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km² | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)
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| Postleitzahlen: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Vorwahl: | +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Geographische Lage: | Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KATOTTH: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KOATUU: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Stadt | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Iwan Fedorow | |
| Adresse: | вул. К. Маркса 5 72312 м. Мелітополь | |
| Website: | https://mlt.gov.ua/ | |
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Melitopol ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist das Zentrum des gleichnamigen Rajons in der Oblast Saporischschja in der Ukraine mit rund 154.000 Einwohnern (2018).<ref name="Bevölkerungszahlen" /> Die Stadt stellt ein wichtiges Industriezentrum im Süden der Oblast dar und befindet sich etwa 60 km nördlich des Asowschen Meeres, 110 km südlich von Saporischschja und 120 km westlich von Berdjansk.
Name
Der Stadtname kommt vom griechischen Wort Μελιτόπολις, wörtlich ‚Honigstadt‘.
Geschichte
1816 wurde an diesem Ort eine Siedlung namens Nowoalexandrowka bzw. Kiz-Yar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) gegründet. 1842 erhielt sie die Stadtrechte und wurde in Melitopol umbenannt.
Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt, von 1942 bis 1943, Sitz der deutschen Besatzungsbehörden für den Teilbezirk Taurien.<ref>Reich, Union, Rossija. Die Symbolpolitik der Besatzer in der Ukraine. In: Osteuropa, 12.2022.</ref> In Melitopol war auch das Kriegsgefangenenlager 424 für deutsche Kriegsgefangene,<ref>Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> das aus Naltschik verlegt worden war.
Russische Besetzung ab 2022
Als erste größere Stadt besetzte die russische Invasionsarmee von der Halbinsel Krim kommend am 26. Februar 2022 nach eigenen Angaben Melitopol.<ref>Russia says it has captured Ukraine’s Melitopol, Reuters, 26. Februar 2022.</ref> Danach wurde in einer „Säuberung“ jedes Haus durchsucht.<ref name="SBUundArmee" /> Im Laufe des Krieges entwickelte sich Melitopol bzw. die Eisenbahninfrastruktur der Stadt zu einem wichtigen Verteilzentrum von Personal und Material für die Logistik der russischen Streitkräfte. Gegen eine Rückeroberung durch ukrainische Truppen wurden nördlich der Stadt Minenfelder, Panzersperren und Stellungen errichtet.<ref>Oliver Imhof, Alexander Sarovic: Gegenschlag mit Ansage: Was können die Ukrainer mit ihrer Gegenoffensive erreichen? In: Der Spiegel. 12. Mai 2023, abgerufen am 12. Mai 2023.</ref>
Am 10. März 2022 wurde der Bürgermeister Iwan Fedorow von russischen Militärangehörigen verschleppt.<ref>n-tv:Ukraine: Weiterer Bürgermeister verschleppt, März 2022.</ref> Auch die krimtatarische Vizevorstehende des Bezirksrats war verhaftet, aber wieder freigelassen worden,<ref>Mayor of Melitopol Ivan Fedorov abducted after refusing to collaborate with the Russian invaders, Charkiw Human Rights Protection Group, 12. März 2022.</ref> die Verhaftung des Vorstehenden des Bezirksrats erfolgte am 13. März.<ref>Melitopol today – the head of the district council Sergei Priyma was kidnapped by the occupiers, 13. März 2022.</ref> Als Bürgermeisterin versuchten die Besatzer Halyna Danyltschenko zu installieren.<ref>Die Besetzer haben einen neuen Bürgermeister von Melitopol ernannt – Ukraine-Nachrichten. 12. März 2022, abgerufen am 13. März 2022.</ref><ref>siehe auch faz.net vom 2. April 2022: Das Vorgehen gegen den ukrainischen Widerstand wird härter</ref> Am 21. April erklärte der ukrainische Bürgermeister Iwan Fedorow, in einem Fernsehinterview, dass ukrainische Partisanen nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes 100 russische Militär- und Polizeiangehörige in der Stadt getötet hätten. Fjodorow behauptete zudem, dass die russische Armee Schwierigkeiten habe, die Partisanen zu bekämpfen, da die Mehrheit der Bevölkerung von Melitopol hinter den Aktionen des Widerstandes steht und diese zum Teil unterstützt.<ref>Stefan Korshak: Mayor claims partisans killed more than 100 Russian soldiers in occupied Melitopol (englisch, abgerufen am 13. Oktober 2022)</ref> Wiederholt kam es im Laufe des Jahres 2022 zu teils schweren Explosionen in der Stadt, die mehrheitlich als Sabotageakte gegen die russischen Besatzer gedeutet wurden.<ref>Yuliia Zakharchenko: Collecting data on enemy losses: the mayor of Melitopol confirmed four powerful explosions. In: fakty.com.ua. 29. August 2022, abgerufen am 17. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), am nördlichen Ortsausgang).</ref><ref>In Melitopol, an explosion occurred at the “We are together with Russia” movement’s headquarters, which is preparing for the referendum. In: odessa-journal.com. 8. September 2022, abgerufen am 17. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), bei einer Basis der Russen, in der das Referendum vorbereitet wurde).</ref><ref>Laute Explosion am frühen Morgen in Melitopol. In: ukrinform.de. 23. September 2022, abgerufen am 17. November 2022 (im September im Rahmen des inszenierten Referendums).</ref><ref>Robert Putzbach: Krieg in der Ukraine. Bombenexplosion in Melitopol. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Oktober 2022, abgerufen am 17. November 2022 (fünf Verletzte bei der Explosion eines Autos bei einem Fernsehsender; Tage zuvor Explosion bei einer Eisenbahnbrücke).</ref><ref>Explosion rocks Russian-occupied Melitopol, Ukrainian mayor says. In: egyptindependent.com. Egypt Independent, 15. November 2022, abgerufen am 17. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), beim 24. Lyzeum, das als Quartier der Russen dient).</ref>
Russische Truppen nahmen am 23. März 2022 den Vater einer Journalistin in Melitopol als Geisel und forderten ihre Rückkehr, um Kontrolle über ihre Nachrichten-Webseite zu erlangen.<ref>In Melitopol entführten die Russen den Vater der Journalistin und forderten ihr Eintreffen, Ukrajinska Prawda, 23. März 2022.</ref> Ihr Vater wurde schließlich erst freigelassen, als die Journalistin die Kontrolle über ihre Nachrichten-Website aufgab und aufhörte, für die Seite zu schreiben.<ref>Ukraine war: Melitopol residents resist Russian occupation. In: BBC News. 24. Mai 2022, abgerufen am 26. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Internetzeitschrift Meduza schilderte rechtswidrige Methoden und brutale Übergriffe der russischen Besatzungstruppen.<ref>Russland feierte den Tag des Sieges in den besetzten ukrainischen Städten., Meduza, 9. Mai 2022.</ref> Die ukrainische Online-Zeitschrift Ukrajinska Prawda berichtete, dass flüchtende Ukrainer nicht in den freien Teil der Ukraine reisen könnten, sondern nur auf die russisch besetzte Krim,<ref>Das russische Militär evakuiert Einwohner von Melitopol nur zur Krim – der Bürgermeister, Ukrajinska Prawda, 1. April 2022.</ref> die Zeitung Nowaja gaseta. Europa mit Redaktionssitz in Riga gab an, dass russische Propaganda in Melitopol äußerst präsent sei.<ref name="SBUundArmee">«У них одна отмазка: “Расстреляем”». Nowaja gaseta. Europa, 27. Juli 2022.</ref>
Am 30. September 2022 kam es zu einem Scheinreferendum für die Russische Annexion der Süd- und Ostukraine, wodurch Melitopol seit Anfang Oktober 2022 als Teil der Russischen Föderation betrachtet wurde.<ref>Simone Brunner: Iwan Fedorow über Scheinreferenden: „Die Annexion ist nur in Putins Kopf“. In: zeit.de. Die Zeit, 30. September 2022, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Dieser einseitige Akt wurde von den Vereinten Nationen mehrheitlich als illegal eingestuft.<ref>Christian Zaschke: Vereinte Nationen. Nur 4 Länder stellen sich in grosser UNO-Abstimmung hinter Russland. In: bernerzeitung.ch. Berner Zeitung, 13. Oktober 2022, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Melitopol wurde zur Hauptstadt des russisch besetzten Teils der Oblast Saporischschja erklärt.<ref name="nzz230407">Ivo Mijnssen: Partisanen, Himars und eine drohende ukrainische Offensive: Die Nerven in der «Terrorhauptstadt Neurusslands» liegen blank. In: nzz.ch. 7. April 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Zudem wurden Bewohner von Melitopol aufgefordert, bis zum 10. Oktober 2022 ein Freiwilligenbataillon mit 3000 Mann für die russische Seite aufzustellen.<ref>Nach möglicher Annexion. Jetzt will Putin Ukrainer zwingen, für seine Armee zu kämpfen. In: focus.de. Focus, 27. September 2022, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Die ukrainische Seite begann in der Folge mit ersten Angriffen auf die Stadt. Neben militärischen Zielen wurden dabei am 10. Dezember 2022 auch zivile Objekte, darunter ein Restaurant und ein Erholungsheim getroffen.<ref>Angriffe im Südosten. Medienbericht: Ukrainische Raketen treffen Restaurant in Melitopol – mehrere Opfer. In: stern.de. Stern, 10. Dezember 2022, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref><ref>Russischer Angriffskrieg. Raketentreffer in Melitopol, Explosionen auf der Krim – in der Ukraine brechen erneut schwere Kämpfe aus. In: stern.de. Stern, 11. Dezember 2022, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Die Serie von Anschlägen auf Repräsentanten der Besatzung – darunter Politiker und hohe Polizeibeamte – hielt auch danach weiter an.<ref name="nzz230407" /><ref>Хит-парад от Бавовнятка: топ-5 покушений на коллаборантов Мелитопольщины (фото). In: ria-m.tv. 30. Januar 2023, abgerufen am 21. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), fünf Beispiele von Anschlägen).</ref><ref>Ein Kollaborateur in Melitopol in die Luft gesprengt. In: ukrinform.de. Ukrinform, 27. April 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref>
Im Frühjahr 2023 wurde Melitopol als mögliches Hauptziel einer ukrainischen Gegenoffensive ausgemacht.<ref>Chiara Schlenz: Wuhledar, Saporischschja, Bachmut. Beginnt hier die ukrainische Gegenoffensive? In: Blick.ch. 5. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Mehrfach kam es zu Explosionen in der Stadt und ihrem Umfeld, die laut dem ukrainischen Exilbürgermeister in militärischen Objekten stattfanden.<ref name="nzz230407" /><ref>„Hunderte russische Opfer“ bei Explosionen in Melitopol. In: heute.at. Heute Online, 6. März 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref><ref>Explosionen in Melitopol und auf der Krim, Sanktionen gegen Russland. In: zeit.de. Die Zeit, 22. April 2022, abgerufen am 21. Mai 2023 („in den vergangenen Wochen hatte es dort immer wieder Explosionen gegeben“).</ref><ref>Es gab eine starke Explosion in Melitopol – Bürgermeister. In: ukraine-nachrichten.de. 12. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Anfang Mai 2023 gab es erste Anzeichen für die Evakuierung der Besatzer sowie von Teilen der Zivilbevölkerung. So kam es am 7. Mai 2023 zur plötzlichen Schließung von Lebensmittelgeschäften einer russischen Kette.<ref>Die Russen haben Lebensmittelgeschäfte in Melitopol geschlossen – Bürgermeister. In: ukraine-nachrichten.de. 7. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref> Es folgten Berichte über als Zivilisten getarnte Soldaten, die die Stadt in Richtung Mariupol verlassen sowie über die Schließung von Verwaltungsgebäuden.<ref>Alia Shoaib: Russische Soldaten tarnen sich als Zivilisten, um aus dem umkämpften Gebiet nahe dem ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja zu fliehen. In: businessinsider.de. Business Insider, 10. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref><ref>Kadyrow will Wagner-Kämpfer abwerben, Melitopol soll evakuiert werden. In: zeit.de. Die Zeit, 7. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref><ref>Karin Leuthold: Ukrainische Gegenoffensive. «Wahnsinnige Panik» nahe des AKW Saporischschja – Tausende Menschen auf der Flucht. In: 20min.ch. 20 Minuten, 7. Mai 2023, abgerufen am 21. Mai 2023.</ref>
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl entwickelte sich folgendermaßen: <timeline> Colors=
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Quellen: 1939: <ref name="Citypopulation">Bevölkerungsentwicklung auf Citypolulation.de</ref> 1959: <ref name="Volkszählung1959">Volkszählung der UdSSR 1959 auf webgeo.ru (russisch)</ref> 1979: <ref name="Volkszählung1979">Volkszählung der UdSSR 1979 auf webgeo.ru (russisch)</ref> ab 1989: <ref name="Bevölkerungszahlen">Bevölkerungszahlen auf pop-stat.mashke</ref>
Kultur
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Söhne und Töchter der Stadt
- Mieczysław Michałowicz (1872–?), polnischer Geiger und Musikpädagoge
- Dmytro Donzow (1883–1973), Jurist und Publizist
- Iossif Trachtenberg (1883–1960), sowjetischer Wirtschaftswissenschaftler
- Alexander Grigorjewitsch Tyschler (1898–1980), Maler, Grafiker und Bühnenbildner
- Samuel Kaylin (1892–1983), ukrainisch-US-amerikanischer Filmkomponist
- Michail Lifschitz (1905–1983), sowjetischer marxistischer Literaturkritiker und Kunstphilosoph
- Pawel Sudoplatow (1907–1996), Generalleutnant des sowjetischen Geheimdienstes NKWD
- Sot Nekrassow (1908–1990), Metallurg
- Naum Feldman (1918–1994), sowjetischer Mathematiker
- Grigori Tschuchrai (1921–2001), sowjetischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- Oleksandr Wosianow (1938–2018), Arzt und Akademiepräsident
- Anatolij Naumenko (* 1941), Literaturforscher, Linguist, Übersetzungswissenschaftler
- Wladimir Pronitschew (* 1953), russischer Offizier
- Hulnara Bekirowa (* 1968), Historikerin
- Jewhen Balyzkyj (* 1969), Politiker
- Jewhen Chatscheridi (* 1987), Fußballspieler
- Iwan Fedorow (* 1988), Politiker
- Jewhen Tscheberko (* 1998), Fußballspieler
Partnerstädte
Melitopol ist Partnerstadt folgender Städte und Gebiete:
- Frankreich Brive-la-Gaillarde, Frankreich
- Russland Akdemitscheski rajon (in Moskau), Russland
- Datei:Flag of Belarus.svg Baryssau, Belarus
- Datei:Flag of Belarus.svg Rajon Puchawitschy, Belarus
- Datei:Flag of Lithuania.svg Kėdainiai, Litauen
- Datei:Flag of Bulgaria.svg Sliwen, Bulgarien
Verkehr
Die Stadt Melitopol verfügt über zwei Busbahnhöfe: den Busbahnhof 1 Melitopol für den Fernbusverkehr und den Busbahnhof 2 Melitopol für den Regionalverkehr.
Denkmäler
In der Sowjetzeit wurde in Melitopol im Jahr 1927 ein Lenin-Denkmal errichtet, welches im Zweiten Weltkrieg in ein Werk gebracht wurde und dort verblieb. Im Jahr 1949 wurde an seiner Stelle ein neues Lenin-Denkmal errichtet. Dieses wurde im Rahmen der Dekommunisierung in der Ukraine im Jahr 2015 beseitigt und im November 2022 durch russische Besatzungstruppen wiederaufgestellt. Daneben gab es mindestens acht weitere Lenin-Denkmäler in Melitopol, darunter die im Gorki-Park und am Bahnhofsplatz sowie mehrere in Werksarealen.<ref>L. A. Saitschenko: Справка о памятниках истории и культуры в Мелитополе. In: vmelitopole.ru. September 1998, abgerufen am 17. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Moscow reinstates Lenin statue in Ukraine’s Melitopol years after Kyiv took it down. In: timesofisrael.com. The Times of Israel, 5. November 2022, abgerufen am 17. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Fotografien aus Melitopol (russisch)
Einzelnachweise
<references />