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Wallersdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Wallersdorf COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 44′ N, 12° 45′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|09279137}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 48° 44′ N, 12° 45′ O
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Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Dingolfing-Landau
Höhe: 334 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|09279137}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 94522
Vorwahl: 09933
Kfz-Kennzeichen: DGF, LAN
Gemeindeschlüssel: 09 2 79 137
Marktgliederung: 17 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 19
94522 Wallersdorf
Website: www.markt-wallersdorf.de
Erster Bürgermeister: Franz Aster (Gemeinschaft engagierter Bürger)
Lage des Marktes Wallersdorf im Landkreis Dingolfing-Landau
Datei:Wallersdorf in DGF.svg
Karte

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Datei:Wallersdorf Panorama.jpg
360°-Panorama von Wallersdorf, aufgenommen vom Volksfestplatz
Als Kugelpanorama anzeigen
Datei:Wallersdorf Schule.jpg
360°-Panorama von Wallersdorf, aufgenommen zwischen Schule und Feuerwehr
Als Kugelpanorama anzeigen

Wallersdorf ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.

Geografie

Lage

Wallersdorf liegt in der Region Landshut und am Südrand des Gäubodens.

Gemeindegliederung

Es gibt 17 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):<ref>Gemeinde Wallersdorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

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Es gibt die Gemarkungen Altenbuch, Haidenkofen, Haidlfing, Wallersdorf und Ettling.

Geschichte

Bis zum 19. Jahrhundert

Erstmals wurde der Ort 741 als Walhinesdorf schriftlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert war Wallersdorf eine Hofmark unter adeliger Verwaltung, die Gerichtsbarkeit oblag dem Landesherrn. Der Ort gehörte zum Landgericht Natternberg. 1613 wurde die erste Pfarrschule errichtet, 1792 und 1860 wurden neue Schulhäuser gebaut.

Am 20. September 1849 brannten die Kirche und mehrere Häuser ab. 1859 wurde die neue Kirche geweiht.

20. und 21. Jahrhundert

Am 1. Januar 1902 wurde ein Teil der Gemeinde ausgegliedert und aus ihm die neue Gemeinde Lailling gebildet.<ref name=Volkert></ref>

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde an der Straße nach Ganacker ein KZ-Friedhof angelegt, auf dem mindestens 149 jüdische Opfer von Zwangsarbeit vom KZ-Außenlager Ganacker begraben wurden. Diese Häftlinge hatten unter erbärmlichen Bedingungen Schanz- und Reparaturarbeiten auf dem dortigen Fliegerhorst zu leisten. An die Toten, die später exhumiert und teils in ihre belgische Heimat überführt und teils auf den KZ-Friedhof Flossenbürg umgebettet wurden, erinnern zwei Grabsteine.<ref>Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 197</ref>

1953 wurde Wallersdorf zum Markt erhoben und erhielt 1954 ein Wappen.

Münzfund

1973 fand ein Privatmann beim Anlegen eines Gemüsebeetes immer wieder goldene Metallscheibchen. Als die Entdeckung der Kreisarchäologie Dingolfing-Landau gemeldet wurde, erfolgte im gleichen Jahr eine archäologische Untersuchung. Die Münzen waren auf eine Fläche von mehreren Quadratmetern zerstreut worden. Ein Fundbehälter ließ sich nicht mehr feststellen. Der Münzschatz besteht aus 365 Goldmünzen mit einem Gesamtgewicht von nicht ganz 3,0 kg. Mit Ausnahme von zwei Stücken besteht er aus unverzierten Regenbogenschüsselchen, die nur mit wenigen Stempeln geprägt worden waren. Der boische Stater mit dem Kriegermotiv wurde vielleicht als "besonderes" Stück hinzugefügt.<ref>https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-CMS-0000000000003968?locale=de&p=&lang=de</ref>

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform wurde Wallersdorf am 1. Januar 1972 deutlich vergrößert. Die bis dahin selbständigen Gemeinden Haidlfing und Haidenkofen wurden eingegliedert.<ref name=Volkert /> Am 1. Mai 1978 schlossen sich die Gemeinde Altenbuch und Teile der aufgelösten Gemeinde Ettling an.<ref> </ref>

Einwohnerentwicklung

Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs der Markt von 5614 auf 7011 um 1397 Einwohner bzw. um 24,9 %.

  • 1961: 5604 Einwohner
  • 1970: 5378 Einwohner
  • 1987: 5646 Einwohner
  • 1991: 5887 Einwohner
  • 1995: 6460 Einwohner
  • 2000: 6597 Einwohner
  • 2005: 6758 Einwohner
  • 2010: 6739 Einwohner
  • 2015: 6799 Einwohner
  • 2018: 7011 Einwohner
  • 2023: 7.498 Einwohner

Politik

Gemeinderat

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Wahlbeteiligung: 65,7 %
 %
30
20
10
0
21,6 %
10,4 %
6,8 %
4,1 %
2,1 %
14,8 %
12,7 %
12,6 %
9,6 %
5,3 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f Freie Wählervereinigung
g Gemeinschaft engagierter Bürger
h Freie Wähler
i Junge Bürger Liste
j Frauenliste

Das im Diagramm dargestellte Ergebnis der Gemeinderatswahl am 15. März 2020 führte zu folgender Sitzverteilung:

  • CSU: 4 Sitze
  • SPD: 2 Sitze
  • ödp: 1 Sitz
  • FDP: 1 Sitz
  • Freie Wählervereinigung (FWV): 3 Sitze
  • Freie Wähler: 3 Sitze
  • Gemeinschaft Engagierter Bürger (GEB): 3 Sitze
  • Junge Bürger Liste (JBL): 2 Sitze
  • Frauenliste (FL): 1 Sitz

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2020 Franz Aster (Gemeinschaft engagierter Bürger). In der Stichwahl zu den Kommunalwahlen in Bayern 2020 setzte er sich am 29. März 2020 mit 56,8 Prozent gegen Gudrun Zollner (CSU) durch.<ref>Die Stichwahlen am Sonntag, 29. März 2020. In: Wahl.info. 30. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.</ref>

Von Mai 2008 bis April 2020 war Ottmar Hirschbichler (CSU) erster Bürgermeister.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|]] Blasonierung:Gespalten von Grün und Silber; vorne ein senkrecht gestelltes silbernes Eichenblatt, hinten ein schwebender, schwarz gepanzerter, ein silbernes Schwert mit goldenem Griff haltender Arm zwischen drei, zwei zu eins gestellten, sechsstrahligen goldenen Sternen.“<ref name="Wappen">Wappen von Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Wallersdorf in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum</ref>
Wappenbegründung: Das Eichenblatt im vorderen Feld ist vom Siegel der Wiltinger zu Walchenstorff aus dem 14. Jahrhundert übernommen, die das älteste nachweisbare Ortsadelsgeschlecht sind. Das hintere Feld mit dem von Sternen begleiteten Panzerarm enthält das Wappen der Edlen von Riccabona auf Reichenfels; Karl Josef von Riccabona wirkte, bevor er zum Bischof von Passau ernannt wurde, über drei Jahrzehnte bis 1826 als Pfarrer von Wallersdorf und wurde durch die Gründung von Stiftungen zum örtlichen Wohltäter.

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab 2020 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 88, im produzierenden Gewerbe 424 und im Bereich Handel und Verkehr 974 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 400 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3226. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 155 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 5858 Hektar, davon waren 5289 Hektar Ackerfläche und 553 Hektar Dauergrünfläche.

Im Gemeindeteil Ettling liegt das gleichnamige Isarkraftwerk.

Ansässige Unternehmen

  • BMW Group, Teilelager Wallersdorf Werk 02.92
  • Lung Lufttechnische Anlagen GmbH (Radialventilatoren und Absauganlagen)
  • Josef Hochleitner KG (Bettwarenfabrik)
  • Schöfer Schlosserei GmbH (Metallbearbeitung)

Verkehr

Wallersdorf hat einen Bahnhof<ref>Wallersdorf auf bahnhof.de </ref> an der Strecke 931 (München–)Landshut–Plattling(–Passau) und zwei Autobahnausfahrten an der A 92 sowie einen Busbahnhof am Volksfestplatz im Herzen der Gemeinde. Zwischen Wallersdorf und Münchshöfen fuhr von 1926 bis Ende 1949 eine Schmalspurbahn, die Kleinbahn Wallersdorf–Münchshöfen zur Versorgung des ländlichen Gebiets.

Bildung

Im Jahr 2018 gab es folgende Einrichtungen:

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

  • Karl Joseph von Riccabona (1761–1839), Pfarrer in Wallersdorf 1790–1821, Bischof von Passau 1826–1839; die heraldisch rechte Hälfte des Gemeindewappens ist dem Wappen von Riccabona entnommen

Weblinks

Commons: Wallersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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