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Anaconda (Software)

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Anaconda

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Datei:Anaconda installation summary screen in Fedora 19.png
Anaconda in Fedora 19
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Red Hat<ref name="dev-interview">Interview mit den Entwicklern (englischsprachig)</ref>
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Linux
Programmier­sprache Python, C
Kategorie Installationsprogramm
Lizenz GPL (Freie Software)
fedoraproject.org/wiki/Anaconda

Anaconda ist ein freies Installationsprogramm zur einfachen Installation eines Linux-Betriebssystems. Es wird maßgeblich von Angestellten der Firma Red Hat entwickelt.

Anakondas sind eidechsenfressende Schlangen – ähnlich Pythons – und die Installations-Software der Linux-Distribution Caldera OpenLinux trug den Namen „Lizard“ (deutsch: „Eidechse“), daher der Name.

Geschichte

Anaconda wird seit 1999 entwickelt<ref>anaconda.git</ref> und war erstmals am 6. September 1999 in einer Beta-Version zu Red Hat Linux 6.1 enthalten,<ref>Linux Weekly News Mon, 6 Sep 1999</ref><ref>New Red Hat Beta Available</ref> welches am 4. Oktober 1999 freigegeben wurde.<ref>offizielle Pressemitteilung zur Veröffentlichung von Red Hat Linux 6.1</ref><ref>History of Red Hat Linux</ref> Bis Fedora 9 benutzte Anaconda ein eigenes Backend für die Hardware-Erkennung namens „kudzu“.<ref name="dev-interview" />

Abgrenzung

Das Linux-Installationsprogramm Anaconda sollte nicht verwechselt werden mit der Python-Distribution „Anaconda“.

Funktionalität

Die Installation läuft entweder Assistenten-geführt mit graphischer (GUI) oder zeichenorientierter Benutzerschnittstelle (TUI) oder automatisiert mittels einer sogenannten „Kickstart“-Konfigurationsdatei, was zum Beispiel bei der mehrfachen Installation auf Firmenrechnern hilfreich ist.<ref name="linuxjournal">Hacking Red Hat Kickstart</ref> Die Kickstart-Datei kann auch dynamisch generiert werden, angepasst an das jeweilige Zielsystem.<ref name="linuxjournal"/>

Es soll einfach portierbar sein und unterstützt eine breite Palette von Hardware-Plattformen (IA-32, Itanium, Alpha, IBM System/390, PowerPC). Es unterstützt die Installation von lokalen Speichergeräten wie CD-ROM-Laufwerken und Festplatten wie auch von Netzwerk-Ressourcen mittels FTP, HTTP oder NFS. Das neue System kann neben bestehende Windows- oder Mac-OS-X-Systeme auf dieselbe physische Festplatte installiert werden. Dazu wird das Bootsystem von (Intel-)Macintosh-Systemen (EFI) und das verkleinern bestehender (System-)Partitionen (auch solcher mit Windows-Dateisystem NTFS) unterstützt.<ref name="dev-interview" />

Technik

Es ist hauptsächlich in Python, einige Module in C geschrieben. Es hat ein mit Glade gestaltetes graphisches Frontend auf Basis von PyGTK sowie ein Text-Frontend auf Basis der TUI-Bibliothek Newt.

Verfügbarkeit und Nutzung

Es wird als freie Software auch im Quelltext unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) verbreitet.

Ursprünglich entwickelt für die Betriebssystemfamilie der Firma Red Hat (RHEL, Fedora), ist Anaconda außer bei diesen mittlerweile bei einer Reihe weiterer Betriebssysteme in Benutzung<ref>Anaconda based distributions</ref> und wurde auch für Debian-Systeme portiert.<ref>Anaconda for Debian</ref><ref>Two new Debian installers</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />