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Pessinus

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Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 39° 19′ 53,3″ N, 31° 34′ 59,5″ O

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Hemiassarion aus Pessinus mit Portrait des Antoninus Pius
Datei:Pessinus Hemiassarion Rv.JPG
Hemiassarion aus Pessinus z. Zt. des Antoninus Pius, Revers

Pessinus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), beide Formen (f. sg.)) ist eine antike Stadt in Phrygien (Kleinasien), heute Ballıhisar, 13 km von Sivrihisar im gleichnamigen Bezirk der türkischen Provinz Eskişehir entfernt. John Garstang will es mit dem hethitischen Šallapu gleichsetzen. Pessinus gilt als Ursprungsort des anatolischen Kybele-Kults. Im Heiligtum befand sich ein schwarzer Meteorit, der 205/4 v. Chr. nach Rom übergeführt wurde. Nach der Legende wurde der erste Tempel von König Midas errichtet (8. Jh. v. Chr.). Erhalten sind Reste des späteren hellenistischen Tempels mit großen Schautreppen. In römischer Zeit prägte Pessinus Bronzemünzen für den täglichen lokalen Zahlungsverkehr.

Ab 1967 fanden dort Ausgrabungen durch die Universität Gent statt. 2009 übernahmen australische Archäologen die weitere Erforschung von Pessinus.

Besonders beeindruckend sind auch die schwarzen Konturen des heiligen Berges Dindymos. Im Dorf Ballıhisar findet man ein kleines Museum.

Literatur

  • John Devreker, Marc Waelkens: Les fouilles de la Rijksuniversiteit te Gent à Pessinonte : 1967–1973. Ghent 1984.
  • John Devreker, Hugo Thoen, Frank Vermeulen: Excavations in Pessinus - the so-called Acropolis: from Hellenistic and Roman cemetery to Byzantine castle. Gent, Academia Press 2003. ISBN 90-382-0449-3
  • Johan Strubbe: The inscriptions of Pessinous (Inschriften griechischer Städte aus Kleinasien, 66). Bonn 2005. ISBN 3-7749-3398-7
  • Inge Claerhout - John Devreker, Pessinous. Sacred City on the Anatolian Mother Goddess - an archaeological guide (Homer Archaeological Guides, 7) Istanbul 2008, ISBN 978-9944-483-20-9

Weblinks