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Teleangiektasie

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Datei:Morbus Osler 01.jpg
Teleangiektasien bei einem Patienten mit Morbus Osler<ref>M. Sand, D. Sand, C. Thrandorf, V. Paech, P. Altmeyer, F. G. Bechara: Cutaneous lesions of the nose. In: Head & face medicine, Band 6, 2010, S. 7, ISSN 1746-160X. doi:10.1186/1746-160X-6-7. PMID 20525327. PMC 290354 (freier Volltext). (Review).</ref>
Datei:Teleangiektasie.jpg
Gutartige Teleangiektasien am Ohr
Klassifikation nach ICD-10
I78.1<ref>Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln, 2019, S. 866</ref> Nävus, nichtneoplastisch
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Teleangiektasien ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚weit‘, ‚fern‘; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Gefäß‘; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Ausdehnung‘<ref name="Gemoll">Wilhelm Gemoll, Karl Vretska: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. 9. Auflage. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, ISBN 3-209-00108-1</ref>) sind mit freiem Auge sichtbare, irreversibel erweiterte Kapillargefäße der Haut.<ref name="Fritsch 2004">Peter Fritsch: Dermatologie und Venerologie. 2. Auflage. Springer Verlag, 2004, ISBN 3-540-00332-0</ref> Außerdem versteht man im ärztlichen Sprachgebrauch unter „Teleangiektasie“ oft auch einzelne, mit freiem Auge sichtbare Gefäße der oberen Dermis.<ref name="Fritsch 2004" />
Teleangiektasien sind in der Regel mit einem Glasspatel leicht wegdrückbar.<ref>Jürgen Ferdinand Riemann (Hrsg.), Wolfgang Fischbach (Hrsg.), Peter R. Galle (Hrsg.): Gastroenterologie: Das komplette Referenzwerk für Klinik und Praxis. 2010</ref>

Am Auge gibt es Teleangiektasien der Retina, Morbus Coats und der Makula, Makuläre Teleangiektasien.

Vorkommen und Ursachen

Teleangiektasien befinden sich oft im Gesicht (Couperose) oder an den Händen, aber auch intrazerebral. Sie sind überwiegend harmlos, können aber auch Zeichen von Erkrankungen wie Kollagenosen, Morbus Osler / Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT), Mycosis fungoides, Karzinoidsyndrom und Louis-Bar-Syndrom sein. Beim Basaliom, einem bösartigen Hauttumor, sind Teleangiektasien ein diagnoseweisendes Kriterium. Beim Feuermal und bei Spider-Naevi sind Teleangiektasien die eigentliche Läsion. Außerdem gehören Teleangiektasien zu den typischen körperlichen Symptomen der Alkoholabhängigkeit und bei Leberzirrhose. Des Weiteren treten Teleangiektasien auch bei der systemischen Sklerodermie auf oder auch im Rahmen von Syndromen wie der Cutis marmorata teleangiectatica congenita<ref>Enzyklopädie Dermatologie</ref>, dem CREST-Syndrom und dem Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS).<ref name="PMID27012973"></ref>

Einzelnachweise

<references />

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