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Men at Work (Band)

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Men at Work
Allgemeine Informationen
Herkunft Melbourne, Australien
Genre(s) Rock
Aktive Jahre 1979–1985; 1996–2012; seit 2019
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Colin Hay
Ron Strykert
John Rees
Jerry Speiser
Greg Ham († 2012)

Men at Work (englisch für Männer bei der Arbeit) ist eine australische Rockband, die ihre erfolgreichste Zeit in den 1980er Jahren erlebte.

Bekannt wurde die Gruppe durch die beiden im Jahr 1982 veröffentlichten Nummer-eins-Hits Down Under und Who Can It Be Now?. Down Under, eine umgangssprachliche Bezeichnung für Australien, ist eine sehr ironische Hommage an die Heimat und gilt, neben Waltzing Matilda, als „heimliche australische Nationalhymne“.<ref>Contentfleet: Top der 10 der australischen Bands: diese Künstler musizieren Down Under – Germanblogs.de. In: Germanblogs. 1. April 2011, abgerufen am 25. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>'80s hit Down Under copies kids' song: court. Associated Press/CBC, 4. Februar 2010 </ref>

Geschichte

Die Band wurde 1979 von dem Gitarristen Ron Strykert (* 1957) und dem Sänger Colin Hay in Melbourne gegründet. Später kamen Greg Ham (1953–2012), John Rees und Jerry Speiser hinzu.<ref>Men at Work | Biography, Albums, Streaming Links. Abgerufen am 25. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:Men At Work - Business As Usual LP.jpg
Men at Work – Business as Usual (LP)

Die im Herbst 1981 erschienene LP Business as Usual war 15 Wochen lang Nummer 1 der US-Album-Charts und wurde mit Sechsfach-Platin ausgezeichnet. Sie ist damit das erfolgreichste Debütalbum in den USA überhaupt. Nach dem zweiten Album Cargo, das den Hit Overkill enthielt und dreimal Platin bekam, trennten sich zwei Mitglieder von der Band. Nach dem relativ geringen Erfolg des dritten Albums lösten sich Men at Work im Jahr 1985 schließlich auf und die Musiker wandten sich eigenen Projekten zu. 1994 wurde die Band mit der Aufnahme in die ARIA Hall of Fame geehrt.<ref>ARIA Hall Of Fame. Abgerufen am 25. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1996 fanden sich Colin Hay und Greg Ham unter dem alten Namen wieder zusammen und es entstand 1998 das Livealbum Brazil. In den Folgejahren war die Band mit mäßigem Erfolg auf Tour.

Greg Ham wurde im Alter von 58 Jahren am 19. April 2012 in seiner Wohnung tot aufgefunden.<ref>Der Spiegel: Men-at-Work-Saxophonist Greg Ham ist tot. Abgerufen am 25. Juli 2021.</ref>

Plagiatsvorwurf

2010 stellte ein Richter fest, dass die Flötenpartie in Down Under dem 1934 geschriebenen Kookaburra Sits in the Old Gum Tree entstamme, dem Musikverlag stünden daher Lizenzgebühren zu.<ref name=":0">Welthit Down Under ist geklaut. Abgerufen am 25. Juli 2021.</ref> Der Verlag forderte 40 bis 60 % der Einnahmen des Songs.<ref>Men At Work lose plagiarism case. 4. Februar 2010 (bbc.co.uk [abgerufen am 13. November 2024]).</ref>

Sonstiges

Down Under wurde u. a. durch die australische Fluggesellschaft Qantas Airways für Werbekampagnen genutzt und 2000 bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Sydney gespielt.<ref name=":0" />

Diskografie

Studioalben

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Livealben

  • 1998: Brazil
  • 2019: Hard Labour
  • 2020: Live in Christchurch 1982

Kompilationen

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Weitere Kompilationen

  • 1986: ’81 – ’85
  • 1988: The Best of Men at Work
  • 1992: Untitled
  • 1992: The Works (AU: Vorlage:Schallplatte)
  • 1995: Puttin’ in Overtime
  • 1997: Definitive Collection
  • 1997: It’s a Mistake
  • 1998: Simply the Best
  • 2000: Super Hits
  • 2002: Pop & Wave präsentiert: Men at Work
  • 2003: The Essential Men at Work
  • 2004: Original Hits
  • 2004: The Best Of
  • 2009: Playlist: The Very Best of Men at Work
  • 2012: This Is Men at Work – The Greatest Hits

EPs

  • 1983: Overtime
  • 1996: Men at Work

Singles

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Weitere Singles

  • 1979: Keypunch Operator
  • 1983: High Wire
  • 1985: Maria
  • 1985: Hard Luck Story
  • 1985: Sail to You

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

3× Platin-Schallplatte

5× Platin-Schallplatte

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Literatur

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 461f – ISBN 0-312-02573-4.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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