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Wintershall

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Wintershall Holding GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Wintershall-Logo.svg
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1894
Auflösung 2019
Auflösungsgrund Fusion mit DEA zur Wintershall Dea GmbH
Sitz Kassel, Deutschland
Leitung Mario Mehren (Geschäftsführer)
Hans-Ulrich Engel (Aufsichtsratsvorsitzender)
Mitarbeiterzahl 2000
Umsatz 5,93 Milliarden Euro (2019)<ref name="US2018">Kennzahlen des deutschen Öl- und Gasproduzenten Wintershall Dea im Jahr 2019. In: Statista. Abgerufen am 4. August 2020.</ref>
Branche Öl und Gas
Website www.wintershalldea.com
Stand: 2019
Datei:2017-06-07 Kassel by Olaf Kosinsky-26.jpg
Zentrale der Wintershall in Kassel

Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel war der größte Produzent von Rohöl und Erdgas in Deutschland. Sie war eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der BASF. Das Unternehmen war in der Exploration und Produktion von Öl und Gas in Europa, Nordafrika, Südamerika sowie in Russland und im Mittleren Osten tätig. Wintershall hatte weltweit mehr als 2000 Beschäftigte. Im Geschäftsjahr 2018 betrug die Öl- und Gasproduktion etwa 171 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE). Die Erlöse beliefen sich auf 4,1 Milliarden Euro.<ref>Wintershall Dea. (PDF) Wintershall Dea, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Im Mai 2019 fusionierte Wintershall mit DEA zur Wintershall Dea. Die BASF hält 67 % der Anteile des Joint Ventures.

Geschichte

Anfangsjahre

Wintershall wurde am 13. Februar 1894 von dem Bergbau-Unternehmer Carl Julius Winter und dem Industriellen Heinrich Grimberg ins Leben gerufen. Ursprünglich war das Unternehmen eine Bohrgesellschaft zur Förderung von Kalisalz in Kamen.<ref>125 Jahre Wintershall: Die Konzerngeschichte begann mit Salz. 20. Februar 2019, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Der Name Wintershall (sprich: Winters·hall) setzt sich aus dem Nachnamen von Carl Julius Winter und dem althochdeutschen Wort hall für „Salz“ (vgl. Halit, Halurgie) zusammen.<ref>Wintershall Dea - History. Abgerufen am 9. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 23. April 1900 erfolgte der erste Spatenstich zum Abteufen des Schachtes Grimberg bei Widdershausen, das erste Kaliwerk Wintershall wurde in Heringen errichtet. Wintershall teufte weitere Schächte im Werra-Kalirevier ab, baute und erwarb weitere Werke in der Region. Von 1895 bis 1913 wurden im Werratal sieben Kalischächte in Hessen und 21 in Thüringen abgeteuft.<ref>Bernd Koch: Die Anfänge - Widdershausen aktuelles Projekt. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Ab 1930 kam für Wintershall die Erdölförderung als Arbeitsfeld hinzu, da sich das zufällige Ausströmen von Erdöl in einem der Kalischächte in Volkenroda als zukunftsweisende Perspektive für Wintershall erwies. Die zunehmende Motorisierung sowie die später einsetzende Kriegsrüstung ließen Erdöl zu einem gefragten Produkt werden. Wintershall konzentrierte sich daher fortan auf die Erschließung von Erdölquellen.<ref>Klag, N.D.: Die Liberalisierung des Gasmarktes in Deutschland. Tectum Verlag DE, 2003, S. 172.</ref>

Zeit des Nationalsozialismus

Das Unternehmen engagierte sich im Zuge der nationalsozialistischen Autarkiebestrebungen als ein Hauptinvestor am Reichsbohrprogramm und später als starker Gesellschafter an Erdölkonsortien, wie der Karpaten-Öl AG oder Kontinentale Öl AG, die gemeinsam an der Exploration, Erschließung und Förderung von Erdöl im Elsass, in Galizien, Südmähren und der Slowakei tätig waren.

Wintershall profitierte sehr stark von den Enteignungen in der Zeit des Nationalsozialismus sowie vom Einsatz von Zwangsarbeitern und Gefangenen aus den Konzentrationslagern und von dem politischen Engagement August Rostergs, der das Unternehmen vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs führte.<ref name=":0">Hermannus Pfeiffer: Wintershalls braune Vergangenheit. In: neues deutschland. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Rosterg unterhielt enge Verbindungen zur NSDAP-Elite und traf den Reichsführer SS, Heinrich Himmler, persönlich bei zahlreichen Gelegenheiten. Die amerikanische Militärregierung sah Rosterg, der Mitglied des „Freundeskreis Himmler“ war, als „führenden Industriellen des nationalsozialistischen Regimes“. Unter seiner Führung wurde Wintershall vollständig Teil des NS-Systems und wirkte mit Blick auf dessen Ziele.<ref name=":0" /> Von 1936 bis 1948 war der Physikochemiker Hans Autenrieth (* 1910) Betriebs- und Fabrikleiter sowohl der Wintershall AG als auch der Burbach-Kaliwerke AG.<ref>Autenrieth, Hans. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 32.</ref> In den 1930er Jahren übernahm Wintershall die Naphthaindustrie und Tankanlagen AG (NITAG) und nannte sie 1938 um in die NITAG Deutsche Treibstoffe AG um.<ref>Erinnerungen im Netz: NITAG ein deutsches Mineralölunternehmen der Wintershall mit eigener Tankstellenkette auch in Kassel. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Zu jener Zeit war die NITAG bereits „arisiert“, da die jüdische Familie Kahan spätestens ab 1932 keine Anteile mehr besaß. Infolgedessen wurde die NITAG neben Mihag, Wiesöl und Wintershall Mineralöl GmbH zur wichtigsten Vertriebstochter.<ref name=":1">Erinnerungen im Netz: NITAG ein deutsches Mineralölunternehmen der Wintershall mit eigener Tankstellenkette auch in Kassel. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Während des Zweiten Weltkriegs wurden zunehmend Zwangsarbeiter eingesetzt. Die Gefangenen aus dem Konzentrationslager Buchenwald mussten im Wintershall-Mineralölwerk Lützkendorf arbeiten.<ref>Zwangsarbeiter- Fonds: Diese Firmen haben profitiert, wollen bislang aber nicht zahlen. In: Der Spiegel. 19. November 1999, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref><ref>Die Firmen, die nicht entschädigen wollen. In: Die Tageszeitung: taz. 18. November 1999, ISSN 0931-9085, S. 2 (taz.de [abgerufen am 9. Juni 2020]).</ref>

Nachkriegszeit

In der Nachkriegszeit gingen große Unternehmensteile durch Enteignung in der Sowjetischen Besatzungszone verloren.<ref>Tiefbraune Wirtschaft. 7. Januar 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Wintershall besaß in Mitteldeutschland nicht nur Kaliwerke, sondern in Krumpa das Mineralölwerk Lützkendorf mit einer Ölraffinerie sowie zwei Hydrieranlagen zur Herstellung von synthetischen Treib- und Schmierstoffen. Daher betrug ihr Verlust in Mitteldeutschland sogar etwa 80 Prozent ihres Betriebsvermögens.<ref>Geschichtsbüro Reder, Roeseling, Prüf: Wachstum erleben. Die Geschichte der K+S Gruppe. K+S Aktiengesellschaft, 2006, S. 121. Media K+, abgerufen am 30. März 2021.</ref>

Nach der Wertpapierbereinigung 1949/1950 übernahmen Wintershall und DEA 1952 im Zusammenhang mit dem Bau der Erdölraffinerie Emsland die Aktienmehrheit an der Deutsche Gasolin AG.<ref>Wintershall - historische alte Aktien. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> 1951 machte Wintershall seinen ersten Erdgasfund in Norddeutschland.<ref>125 Jahre Wintershall. Bereit für das nächste Kapitel: Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juni 2020; abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Im Jahr 1956 fusionierte die Wintershall-Tochter NITAG mit der Gasolin AG zur Deutsche Gasolin Nitag AG. Danach wurde Wintershall durch Einbringung seiner Anteile an NITAG und Gasolin Miteigentümer von Aral.<ref name=":1" /> Im Jahr 1965 übernahm Wintershall die Preussag-Anteile am Kalisalzbergwerk Buggingen.<ref>Chronik. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Übernahme durch BASF

Im Jahr 1969 übernahm die BASF-Gruppe Wintershall als wichtigen Lieferanten von Rohstoffen und als Teil der Ressourcensicherung für die BASF.<ref>Aggressive Expansion. In: Die Zeit. 2. Mai 1969, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Der Bremer Unternehmer Hermann Krages, der an Wintershall beteiligt war, versuchte durch eine Anfechtungsklage die Übernahme zu verhindern, was ihm aber nicht gelungen ist, nachdem das Oberlandesgericht Celle in letzter Instanz den Eingliederungsbeschluss für rechtens erklärte.<ref>Angela Krages; Dirk Lehr: Hermann Krages. Ein Börsianer gegen die Deutschland AG. Kapitel: Keine Fusion ohne Krages-Krages klagt gegen Übernahme der Wintershall durch die BASF, 2007, Orell Füssli Verlag, ISBN 978-3-280-06092-6</ref> Der Kalibergbau wurde 1970 in die Kali und Salz AG (heute: K+S AG) eingegliedert.<ref>BASF trennt sich von K+S-Anteil. 11. März 2011, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Seitdem konzentriert sich das Unternehmen auf die Bereiche Erdgas und Erdöl. Im Jahr 1971 fusionierte die Wintershall-Tochtergesellschaft Gasolin mit ihrer Schwestergesellschaft Aral.<ref>- Deutsche Gasolin. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Im Jahr 1987 begann Wintershall im Zuge eines 50/50-Joint Ventures mit DEA den Betrieb der Bohrinsel Mittelplate am Rande des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.<ref>StackPath. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Auf der mit 70 × 95 Meter relativ kleinen Förderinsel wurden bis 2019 mehr als 35 Millionen Tonnen Rohöl produziert.<ref>Reimar Paul: Ölbohrpläne im Wattenmeer: Millionen unter dem Schlick. In: Die Tageszeitung. 27. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Das Offshore-Ölfeld Mittelplate macht 55 % der deutschen Ölproduktion aus.<ref>Sichere und umweltgerechte Erdölförderung im Wattenmeer. In: BVEG. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Bis zur Fusion

Seit den 1990er Jahren engagierte sich Wintershall verstärkt im Erdgashandel. Im Herbst 1990 wurde mit dem russischen Produzenten Gazprom eine Vereinbarung zur Vermarktung von russischem Erdgas in Deutschland getroffen. Damit wollte sich die BASF von ihrem bisherigen Lieferanten, der Ruhrgas AG, unabhängig machen.<ref>Reinhard Bingener: In die Röhre geguckt. Vom Stadtgas zur Waffe des Kremls. Eine kurze Geschichte der deutschen Gasversorgung. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2022, S. 8.</ref> Die Kooperation von Firmen aus der russischen und deutschen Energiewirtschaft laut dem „Vertrag über die gaswirtschaftliche Zusammenarbeit“ wurde kurz vor der deutschen Wiedervereinigung vereinbart.<ref>Pionierzeit der russisch-deutschen Erdgaswirtschaft. In: www.euractiv.de. 22. November 2010, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Im Jahr 1993 wurde Wingas als Joint Venture zwischen Wintershall und Gazprom gegründet.<ref>Gazprom tauscht Wingas-Spitze aus. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Durch die europäischen Unbundling-Vorschriften mussten der Netzbetrieb und die Lagerung vom Erdgashandel abgespalten und in getrennte Gesellschaften überführt werden. Im Jahr 2010 erfolgte dann die Gründung der neuen Wingas (nur Erdgashandel) und von Wingas Transport. In Folge des Austauschs von Unternehmensbeteiligungen zwischen BASF und Gazprom ging die neue Wingas und damit der Erdgashandel der Wintershall im Jahr 2015 komplett in russischen Besitz über.<ref>Unternehmen & Geschichte - WINGAS GmbH. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Parallel dazu wurde das verbliebene Unternehmen Wingas Transport im Jahr 2012 in Gascade umbenannt. Gascade ist Teil des Gemeinschaftsunternehmens WIGA Transport Beteiligungs-GmbH & Co. KG (WIGA) der Wintershall Holding und PAO Gazprom.<ref>Wingas Transport heißt jetzt Gascade. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Wintershall Dea ist außerdem Miteigentümerin (15,5 %) der Nord Stream Pipeline von Gazprom, mit der durch die Ostsee Erdgas aus Russland nach Deutschland transportiert werden sollte. Nord Stream wurde am 8. November 2011 eingeweiht.<ref>De Brabandere, E.; Gazzini, T.: "Foreign Investment in the Energy Sector: Balancing Private and Public Interests", Martinus Nijhoff Publishers, 6. Juni 2014, S. 106.</ref> Im Sommer 2015 unterzeichneten Wintershall und fünf weitere Unternehmen eine Absichtserklärung zum Bau der Kapazitätserweiterung der Nord Stream Pipeline.<ref>BASF und Gazprom unterzeichnen Absichtserklärung zum Ausbau der Nord-Stream-Pipeline. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Zu diesem Zweck wurde das Unternehmen Nord Stream 2 AG gegründet. In Folge juristischer Verfügungen wurde Gazprom der alleinige Anteilseigner. Die anderen Initiatoren ENGIE, OMV, Shell, Uniper und Wintershall agieren als Finanzinvestoren des Projekts. Am 30. Oktober 2019 erließ Dänemark als letzter Anrainerstaat der Ostsee eine Baugenehmigung.<ref>Nord Stream 2 clears major hurdle as Denmark OKs gas pipeline. In: Reuters. 30. Oktober 2019 (reuters.com [abgerufen am 9. Juni 2020]).</ref> Mitte November 2019 mussten nur noch knapp 290 der 1.230 Kilometer Gesamtlänge fertiggestellt werden.<ref>Subscribe to read. In: Financial Times. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref><ref>Nord Stream 2: Der ewige Zankapfel. In: Deutsche Welle. 18. November 2019, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Fusion mit der DEA AG

Am 27. September 2018 wurde eine bindende Vereinbarung zur Fusion von DEA und Wintershall bekanntgegeben.<ref>Wintershall confirms signed memorandum of understanding with Iran. In: Reuters. 12. April 2016 (reuters.com [abgerufen am 9. Juni 2020]).</ref> Die Fusion erfolgte mit offizieller Genehmigung im Mai 2019.<ref>Wintershall, DEA complete merger. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Es entstand das führende unabhängige Gas- und Ölunternehmen in Europa.<ref>Chemiebranche: Fusion von BASF-Tochter Wintershall und Dea abgeschlossen. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> BASF hält 67 % an Wintershall Dea und LetterOne 33 % der Stammaktien an Wintershall Dea.<ref>LetterOne and BASF merge businesses to create Wintershall Dea. 1. Mai 2019, abgerufen am 9. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Berücksichtigung des Werts des Midstream-Geschäfts von Wintershall Dea erhielt BASF außerdem Vorzugsaktien, wonach sich der derzeitige Gesamtanteil von BASF auf 72,7 % am gesamten Aktienkapital des Unternehmens beläuft.<ref>BASF, LetterOne complete merger of oil and gas operations. 13. Mai 2019, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref> Die Vorzugsaktien werden am 1. Mai 2022 oder im Zuge eines möglicherweise früheren Börsengangs in Stammaktien umgewandelt.<ref>Annual Report 2019. Wintershall Dea, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Unternehmensstruktur

Wintershall unterhielt Produktionsstandorte in Deutschland, in der Nordsee, in Argentinien, in Nordafrika, im Mittleren Osten und in Russland.<ref>Wintershall schreibt trotz niedriger Rohstoffpreise Gewinne. 16. Oktober 2017, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

2010 wurde die Wintershall Holding AG in die Wintershall Holding GmbH umgewandelt.<ref>Wintershall Dea GmbH, Celle. Abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Für das Geschäftsjahr 2015 belief sich der Umsatz von Wintershall auf über 12,99 Milliarden Euro, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis von etwa 15,14 Milliarden Euro. Der Unternehmensgewinn betrug 1,05 Milliarden Euro (2014: 1,46 Milliarden Euro). Die Öl- und Gasproduktion konnte 2015 gegenüber dem Vorjahr um 17 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE) auf 153 Millionen BOE gesteigert werden. Hiervon entfielen etwa 75 % auf die Erdgasproduktion.<ref>Newsroom. In: Wintershall. Wintershall, abgerufen am 9. Juni 2020.</ref>

Literatur

  • Manfred Grieger, Rainer Karlsch, Ingo Köhler: Expansion um jeden Preis. Studien zur Wintershall AG zwischen Krise und Krieg, 1929–1945. 2. Auflage. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2022, ISBN 978-3-95542-378-0.
  • N. D. Klag: Die Liberalisierung des Gasmarktes in Deutschland. Tectum Verlag, 2003.
  • E. De Brabandere, T. Gazzini: Foreign Investment in the Energy Sector: Balancing Private and Public Interests. Martinus Nijhoff Publishers, 6. Juni 2014.

Weblinks

Einzelnachweise

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