Zum Inhalt springen

Bwindi Impenetrable National Park

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. März 2026 um 16:45 Uhr durch imported>Lupe (HC: Ergänze Kategorie:Waldgebiet in Afrika).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Bwindi Impenetrable National Park

Berggorillas in Bwindi
Berggorillas in Bwindi
Berggorillas in Bwindi
Koordinaten: 1° 3′ 0″ S, 29° 43′ 0″ O
 {{#coordinates:−1,05|29,716666666667|primary
dim= globe= name=Bwindi Impenetrable National Park region=UG type=forest
  }}
Lage: Uganda
Fläche: 331 km²
Gründung: 1991
Grenzen des Nationalparks
Grenzen des Nationalparks
Grenzen des Nationalparks

i3i6

Der Bwindi-Regenwald ist ein Nationalpark im Südwesten Ugandas. Er erstreckt sich über die Flanken des Albert Rifts, des nördlichsten Teils des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der tropische Regenwald des Bwindi weist sehr alte Baumbestände auf. Der Park liegt zwischen 1160 m und 2607 m ü. M. Der Park wurde 1994 in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Bwindi Impenetrable National Park. Abgerufen am 22. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte und Bedeutung

In dem Gebiet des heutigen Nationalparks wurden bereits im Jahr 1932 ökologische Schutzzonen eingerichtet. Die britische Kolonialregierung wies zwei Waldreservate auf einer Fläche von 20.700 Hektar im nördlichen sowie südlichen Teil des heutigen Gebietes aus.

Im Jahr 1942 wurden diese Gebiete zusammengelegt und auf eine Fläche von 298 Quadratkilometer erweitert. Seine derzeitige Ausdehnung erreichte das Gebiet durch die Hinzunahme zweier weiterer Waldgebiete. Das Gebiet hieß damals Impenetrable Central Forest Reserve und erhielt 1991 den Status eines Nationalparks.<ref>Wilber Manyisa Ahebwa: Tourism, livelihoods and biodiversity conservation : an assessment of tourism related policy interventions at Bwindi Impenetrable National Park (BINP), Uganda, Dissertation 2012 http://edepot.wur.nl/210558</ref>

Der Wald gilt als ein Hotspot für Zoonosen, ähnlich wie der ebenfalls ungandische Zika-Wald.<ref>Samuel Misteli, Janine Worlikar (Bilder): Schlummert Virus X im Bwindi-Wald? Die Jagd nach der nächsten Pandemie. 7. März 2026, abgerufen am 7. März 2026.</ref>

Fauna

Im Nationalpark lebt mit rund 400 Tieren (Monitoring von 2012) geschätzt die Hälfte der Berggorillas in Uganda.<ref>Netzeitung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Rückkehr der Silberrücken“ (Memento vom 21. Mai 2007 im Internet Archive), 20. April 2007</ref> Populationen der bedrohten Art leben auch im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark im Gebiet der Virunga-Vulkane. Weitere Populationen leben in unmittelbarer Nachbarschaft des Parks in Ruanda und in der Demokratischen Republik Kongo.

Insgesamt wurden in Bwindi ungefähr 90 Säugetier-Arten nachgewiesen, darunter zehn Affenarten wie Westafrikanische Guerezas, Schimpansen, sowie Elefanten und verschiedene Klein-Antilopen. Von den hier lebenden Vogelarten sind 23 endemisch.

Der Westafrikanische Guereza erreicht im Nationalpark die Höhengrenze der Verbreitung seiner Art, die bei 2500 m liegt.<ref>Oates, J.F., Struhsaker, T.T., Maisels, F. & Fashing, P.J. 2020. Colobus guereza ssp. occidentalis (amended version of 2019 assessment). The IUCN Red List of Threatened Species 2020</ref>

Literatur

  • René van der Duim, Christine Ampumuza & Wilber Manyisa Ahebwa (2013): Gorilla Tourism in Bwindi Impenetrable National Park, Uganda: An Actor-Network Perspective. Society & Natural Resources. doi:10.1080/08941920.2014.901459

Weblinks

Commons: Bwindi Impenetrable National Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Kulturerbe: Gräber der Buganda-Könige in Kasubi (2001)

Naturerbe: Nationalpark Bwindi-Urwald (1994) | Nationalpark Ruwenzori-Gebirge (1994)

Vorlage:Klappleiste/Ende