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Hofweiler

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Hofweiler
Ortsgemeinde Welschbillig
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(139)&title=Hofweiler 49° 52′ N, 6° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(139) 49° 52′ 2″ N, 6° 37′ 25″ O
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Höhe: 340 m ü. NHN
Einwohner: 139 (31. Jan. 2025)<ref>Gemeindebestandsstatistik - Verbandsgemeinde Trier-Land. (PDF; 49 kB) Personen mit Hauptwohnung. Verbandsgemeinde Trier-Land, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. März 2025.@1@2Vorlage:Toter Link/www.trier-land.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Eingemeindung: 31. Dezember 1975
Postleitzahl: 54298
Vorwahl: 06505
Lage von Hofweiler in Rheinland-Pfalz

Hofweiler ist ein Ortsteil und ein Ortsbezirk der Ortsgemeinde Welschbillig im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Lage

Die Ortschaft befindet sich in der Südeifel im Kylltal. Im Norden, Osten und Süden umgeben den Ort Wälder. Östlich verläuft die Kyll. Nachbarorte sind im Nordosten Daufenbach, im Süden Kordel, im Südwesten Welschbillig und im Westen Ittel.

Geschichte

Im Jahre 902 wurde Hofweiler erstmals urkundlich erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., auf www.swr.de</ref> Ende des 18. Jahrhunderts gehörte das Dorf zum Amt Welschbillig von Kurtrier.

Nach der Inbesitznahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen war der Ort von 1798 bis 1814 Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend des Französischen Kaiserreichs, zugeordnet dem Kanton Pfalzel im Arrondissement Trier im Saardepartement. Nach der Niederlage Napoleons kam Hofweiler 1815 aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen zum Königreich Preußen. Der Ort wurde der Bürgermeisterei Welschbillig im Landkreis Trier im Regierungsbezirk Trier zugeordnet, der 1822 Teil der neu gebildeten Rheinprovinz wurde.

Als Folge des Ersten Weltkriegs gehörte die gesamte Region zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Hofweiler innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die im Hofweiler Ortskern gelegene Schule wurde 1964 geschlossen, das Gebäude dient heute als Gemeindehaus.<ref name="OT_Hofweiler" />

Im Rahmen der Mitte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde der Landkreis Trier am 7. Juni 1969 aufgelöst. Hofweiler gehörte zu dem größeren Kreisteil, der mit dem Landkreis Saarburg zum neuen Landkreis Trier-Saarburg vereinigt wurde. Am 31. Dezember 1975 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde mit damals 132 Einwohnern nach Welschbillig eingemeindet.<ref>Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Bis in die 1970er Jahre stark landwirtschaftlich geprägt, machte Hofweiler in den letzten Jahrzehnten einen Strukturwandel durch. Heute gibt es keinen landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieb mehr im Ort.<ref name="OT_Hofweiler">Der Ortsteil Hofweiler. Ortsgemeinde Welschbillig, abgerufen am 4. April 2021.</ref>

Politik

Ortsbezirk

Hofweiler ist gemäß Hauptsatzung einer von vier Ortsbezirken der Ortsgemeinde Welschbillig. Der Ortsbezirk umfasst das Gebiet der früheren Gemeinde. Die Interessen des Ortsbezirks werden durch einen Ortsbeirat und durch einen Ortsvorsteher vertreten.<ref>Hauptsatzung der Ortsgemeinde Welschbillig vom 4. September 2024. (PDF; 185 kB) § 3 Ortsbezirke. Verbandsgemeinde Trier-Land, abgerufen am 10. Mai 2025.</ref>

Ortsbeirat

Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsvorsteher als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung:

Wahl CDU FW<templatestyles src="FN/styles.css" /> (*) Gesamt
2024 3 2 5 Sitze<ref>Ortsbeiratswahl 2024 Verhältniswahl: Hofweiler. Verbandsgemeinde Trier-Land, abgerufen am 23. November 2024.</ref>
2019 3 2 5 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2019 Hofweiler. Abgerufen am 4. April 2021.</ref>
2014 per Mehrheitswahl 5 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2014 Hofweiler. Abgerufen am 4. April 2021.</ref>
2009 per Mehrheitswahl 5 Sitze<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Ortsbeiratswahl 2009 Hofweiler. Abgerufen am 4. April 2021.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(*) 
Freie Wähler Welschbillig & Ortsteile e. V.

Ortsvorsteher

Leo Kreinz wurde Ende 2015 Ortsvorsteher von Hofweiler.<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Wahl der Ortsvorsteher. ab 2014. Abgerufen am 4. April 2021.</ref> Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 79,31 %<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 4. April 2021 (siehe Trier-Land, Verbandsgemeinde, 35. Ergebniszeile).</ref> und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 82,2 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Ortsvorsteherwahl 2024: Hofweiler. Verbandsgemeinde Trier-Land, abgerufen am 23. November 2024.</ref>

Die Vorgängerin von Kreinz, Marga Stadler, hatte ihr Amt zum 30. Juni 2015 niedergelegt.<ref>Niederschrift über die öffentliche und nichtöffentliche Sitzung des Ortsgemeinderates Welschbillig am 22. Juli 2015, Tagesordnungspunkt 6. (PDF) Ortsgemeinde Welschbillig, abgerufen am 4. April 2021.</ref>

Infrastruktur

Verkehr

  • Straße

Die nächsten Autobahnen sind die A 60 im Norden sowie die A 1 im Osten. Die Bundesstraße 51 verläuft einige Kilometer westlich bei Helenenberg. Es bestehen gelegentliche Busverbindungen in die umliegenden Orte.

  • Schiene

Trier Hauptbahnhof ist der nächstgelegene Fernbahnhof mit IC/ICE-Verbindungen.

  • Flugverkehr

Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen sind der Flughafen Luxemburg und der Flughafen Frankfurt-Hahn.

Einrichtungen

  • Bis 1964 gab es im Ort eine Grundschule.

Wirtschaft

Im Ort gibt es ein modernes Tonstudio.

Sehenswürdigkeiten

In der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz werden folgende Kulturdenkmäler genannt:<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Trier-Saarburg</ref>

  • Römisch-katholische Filialkirche St. Markus, Rotsandstein-Bruchstein-Saalbau (1931)
  • Denkmalzone im Ortskern mit St. Markus sowie den Streck- und Winkelhöfen des 18. und 19. Jahrhunderts in der Markus- und der Ringstraße
  • zwei Pfeilerkreuze im Ort und zwei Wegekreuze in der Gemarkung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert

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Vereine

Bedeutend für das Dorfleben und die Brauchtumspflege sind der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hofweiler e. V. und der Heimat-und Kulturverein Hofweiler e. V. Sie richten die Markuskirmes und andere Feste aus. Zu den Traditionen gehören auch die jährliche Winterverbrennung nach der Fastnacht sowie die Aufrichtung eines Maibaums am 1. Mai.<ref name="OT_Hofweiler" />

Literatur

  • Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S. 162–163.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Hofweiler | Ittel mit Auwerbrück, Kyll und Wellkyll | Möhn mit Hoxberg, Thussengshof und Heinzhof | Träg | Welschbillig (Kernort) mit Burgmühle, Helenenberg, Helenenbergermühle, In der Au, Kalkofen, Kostermühle, Kunkelborn, Pelsermühle, Schilzenburg, Schwarzkreuz, Sturmsmühle und Windmühle

Vorlage:Klappleiste/Ende