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Kronprinzenkoog

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Kronprinzenkoog COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 53° 58′ N, 8° 58′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051062}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 53° 58′ N, 8° 58′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Marne-Nordsee
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051062}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 25709
Vorwahlen: 04856, 04857, 04851
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 062
Adresse der Amtsverwaltung: Alter Kirchhof 4/5
25709 Marne
Website: kronprinzenkoog.de
Bürgermeister: Alwin Sals (FKW)
Lage der Gemeinde Kronprinzenkoog im Kreis Dithmarschen
Datei:Kronprinzenkoog in HEI.PNG
Karte

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Kronprinzenkoog ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geographie

Geographische Lage

Das Gebiet der Gemeinde Kronprinzenkoog erstreckt sich im südlichen Bereich des Naturraums der Dithmarscher Marsch.<ref>Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF; 444 kB) In: www.schleswig-holstein.de. S. 16, abgerufen am 30. April 2023.</ref> Beim südlich angrenzenden Nachbarort Neufelderkoog mündet der Elbstrom in den Wattenmeerbereich der Nordsee im Bereich der sogenannten Helgoländer Bucht.<ref name="OSM">Relation: Kronprinzenkoog (935302) bei OpenStreetMap (Version #23). Abgerufen am 30. April 2023.</ref> Im Norden reicht das Gemeindegebiet bis an die Meldorfer Bucht heran.

Ortsteile

Die Flächengemeinde in der Marsch gliedert sich siedlungsgeographisch in die Bereiche des namenstiftenden Koogs und den des Sophienkoogs. Beide sind Streusiedlungen.<ref>Statistisches Landesamt Schleswig-olstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 21 (statistischebibliothek.de [PDF; 10,8 MB; abgerufen am 30. April 2023]).</ref> In der Mitte des namengebenden Koogs hat sich im Laufe der Zeit ein Ortszentrum herausgebildet, das (zumindest) verkehrsrechtlich, die Bestimmungen einer geschlossenen Ortschaft erfüllt und somit als Dorf bezeichnet werden kann (gelbes Ortseingangsschild).<ref name="KG1">Katrin Götz: Kronprainzenkoog. Mitten in der Marsch. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 6: Kronprinzenkoog – Mühlenrade. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2006, ISBN 3-926055-85-5, S. 1.</ref> Hier befinden sich eine Grundschule, eine evangelische Kirche, ein evangelischer Kindergarten und ein evangelischer Friedhof.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind, im Uhrzeigersinn im Norden beginnend, die Gemeinden Barlt, Trennewurth, Helse, Marnerdeich, Neufeld, Neufelderkoog, Kaiser-Wilhelm-Koog und Friedrichskoog (alle im Kreis Dithmarschen).

Geschichte

Im Jahr 1718 wurde zunächst der Sophienkoog eingedeicht, der nach Anna Sophie von Reventlow benannt wurde. Er entstand als nach einer Sturmflut 1717 Teile der Küstengebiete zerstört worden waren.<ref name="zornig">Kronprinzenkoog, Sophienkoog, Menschen … In: Zornigahnen (Blog). Abgerufen am 17. Januar 2026.</ref>

Es folgte von 1785 bis 1787 der namengebende Koog, der nach Kronprinz Friedrich benannt ist und in drei Abschnitte eingeteilt wurde (Nüder-, Mittel- und Süderkoog). Zu späterer Zeit wurde der Sophienkoog der Gemeinde zugeschlagen.

Nach Eindeichung des Speicherkooges Dithmarschen im Jahr 1978 wurde ein kleiner Teil seiner Gemarkung dem Kronprinzenkoog zugeschlagen.

Politik

Gemeindevertretung

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Wahlbeteiligung: 69,4 Prozent
 %
50
40
30
20
10
0
47,2 %
37,0 %
13,5 %
7,3 %
FKWa
De Köger
UWKc
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Freie Kronprinzenköger Wählervereinigung
c Unabhängige Wählergemeinschaft Kronprinzenkoog

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Freie Kronprinzenköger Wählervereinigung (FKW) fünf Sitze, De Köger vier Sitze und die Unabhängige Wählergemeinschaft Kronprinzenkoog (UWK) sowie die CDU je einen Sitz.

Bürgermeister

Seit dem 10. Juni 2013 ist Alwin Sals (FKW) Bürgermeister der Gemeinde.<ref>Gemeindevertreter der Gemeinde Kronprinzenkoog</ref>

Wappen

Blasonierung: „Auf schwarzem Boden in Gold ein bärtiger, mit grünem Hut, grünem Hemd, grüner Weste, grüner Hose und grünen Stiefeln bekleideter Sämann, der aus einem silbernen, um die Schulter zu einem Sack gebundenen Tuch goldene Körner ausstreut.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Das Motiv des Wappens der Gemeinde Kronprinzenkoog geht auf ein Bildfenster im Sitzungssaal des 1895–1899 errichteten Kreishauses in Meldorf zurück. Vor Baubeginn forderte der Kreis Süderdithmarschen alle Gemeinden im Kreisgebiet auf, ein Wappenfenster zu stiften. Die 1901 fertiggestellten Bildfenster entsprachen zwar nicht den Anforderungen strenger Heraldik, verschafften aber den Gemeinden ein Bildmotiv, mit dem sie sich darstellen konnten. So ist der Sämann für die Gemeinde Kronprinzenkoog ein Teil ihrer Identität geworden. Die heraldische Umarbeitung und offizielle Genehmigung des Wahrzeichens erfolgte 90 Jahre später.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Koogskirche

Datei:Neogotische Kirche in Kronprinzenkoog.jpg
Koogskirche

Die im Stile der Neugotik im Jahr 1883 errichtete evangelisch-lutherische Koogskirche der „Kirchengemeinde Vereinigte Süderdithmarscher Köge“<ref>Kirchengemeinde Ev.-Luth. Kirchengemeinde der Vereinigten Süderdithmarscher Köge auf nordkirche.de. Abgerufen am 30. April 2023.</ref> basiert auf dem Entwurf des Berliner Architekten Johannes Vollmer. Als alleiniger Eintrag (Stand 2023) in der Liste der Kulturdenkmale in Kronprinzenkoog ist sie das einzige unter Denkmalschutz stehende Bauwerk im Gemeindegebiet. Der ursprüngliche Dachreiter ist nicht mehr vorhanden; 1980 erfolgte eine Neueindeckung mit Kupferblech, wobei der Turmhelm um zwei Meter erhöht wurde. An die Südseite des Chors wurde ein Anbau angefügt, im Inneren ist nach einigen Veränderungen ein Teil der ursprünglichen Ausstattung vorhanden.<ref>Dieter Krampf: Johannes Vollmer (1845–1920). Ein Architekt des deutschen protestantischen Kirchenbaues im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1990, S. 241–244, Abb. 82–84.</ref>

Vereine / Verbände

Örtlich aktiv ist der Kyffhäuserbund. Es gibt einen Kirchenchor und einen Gospelchor.

Zudem gibt es eine Ortsgruppe des Sozialverbands Deutschland.

Verkehr

Durch das etwa fünf Kilometer östlich von der Gemeinde Kronprinzenkoog entfernt gelegene Marne führt die Bundesstraße 5 von Heide über Brunsbüttel nach Itzehoe. In den Gemeindegebieten von Trennewurth und Helse, ebenso wie Marne zweigen die schleswig-holsteinischen Landesstraßen 144237 sowie 142 nach Westen ins lang gestreckte Gemeindegebiet ab.

Zwischen 1880 und 1984 verlief die Bahnstrecke St. Michaelisdonn–Friedrichskoog durch das Gemeindegebiet. Der Personenverkehr wurde einige Jahre früher eingestellt, zuletzt wurde die Strecke nur noch mit Güterverkehr bedient. Der Trassenverlauf ist heute noch teilweise zu erkennen. Einige der Bahnhofsgebäude sind als Hofgebäude erhalten geblieben. Im Gemeindegebiet gab es die vier Bahnstationen Sophienkoog, Kronprinzenkoog Süd, Kronprinzenkoog Mitte und Kronprinzenkoog West, sowie einen Betriebsbahnhof an der Abzweigung der Strecke zum Neufelderkoog. Heute verläuft auf der Trasse fast durchgängig ein Radweg.

Persönlichkeiten

  • Bertha Hintz (1876–1967), Zeichenlehrerin und Malerin in Marne
  • Otto Jessen (1891–1951), Geograph und Hochschullehrer
  • Walter Wiborg (1904–1969), Pädagoge, plattdeutscher Autor sowie Leiter, Darsteller und Spielleiter bei der Niederdeutschen Bühne Rendsburg
  • Karin Voß (1923–2013), Politikerin (DVU, DLVH)

Literatur

  • Katrin Götz: Kronprainzenkoog. Mitten in der Marsch. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Band 6: Kronprinzenkoog - Mühlenrade. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2006, ISBN 3-926055-85-5, S. 1–3.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Städte: Brunsbüttel | Heide | Marne | Meldorf | Wesselburen

Weitere Gemeinden: Albersdorf | Arkebek | Averlak | Bargenstedt | Barkenholm | Barlt | Bergewöhrden | Brickeln | Buchholz | Bunsoh | Burg (Dithmarschen) | Busenwurth | Büsum | Büsumer Deichhausen | Dellstedt | Delve | Diekhusen-Fahrstedt | Dingen | Dörpling | Eddelak | Eggstedt | Elpersbüttel | Epenwöhrden | Fedderingen | Frestedt | Friedrichsgabekoog | Friedrichskoog | Gaushorn | Glüsing | Großenrade | Groven | Gudendorf | Hedwigenkoog | Hellschen-Heringsand-Unterschaar | Helse | Hemme | Hemmingstedt | Hennstedt | Hillgroven | Hochdonn | Hollingstedt | Hövede | Immenstedt | Kaiser-Wilhelm-Koog | Karolinenkoog | Kleve | Krempel | Kronprinzenkoog | Krumstedt | Kuden | Lehe | Lieth | Linden | Lohe-Rickelshof | Lunden | Marnerdeich | Neuenkirchen | Neufeld | Neufelderkoog | Nindorf | Norddeich | Norderheistedt | Nordermeldorf | Norderwöhrden | Nordhastedt | Odderade | Oesterdeichstrich | Oesterwurth | Offenbüttel | Osterrade | Ostrohe | Pahlen | Quickborn | Ramhusen | Rehm-Flehde-Bargen | Reinsbüttel | Sankt Annen | Sankt Michaelisdonn | Sarzbüttel | Schafstedt | Schalkholz | Schlichting | Schmedeswurth | Schrum | Schülp | Stelle-Wittenwurth | Strübbel | Süderdeich | Süderdorf | Süderhastedt | Süderheistedt | Tellingstedt | Tensbüttel-Röst | Tielenhemme | Trennewurth | Volsemenhusen | Wallen | Warwerort | Weddingstedt | Welmbüttel | Wennbüttel | Wesselburener Deichhausen | Wesselburenerkoog | Wesseln | Westerborstel | Westerdeichstrich | Wiemerstedt | Windbergen | Wöhrden | Wolmersdorf | Wrohm

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