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Aalborg BK

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Aalborg BK
Logo des Aalborg BK
Basisdaten
Name Aalborg Boldspilklub
Sitz Aalborg, Dänemark
Gründung 1885
Farben rot-weiß
Website aabsport.dk
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Steffen Højer
Spielstätte Aalborg Portland Park
Plätze 13.800
Liga 1. Division
2024/25 12. Platz Vorlage:AccessibleTooltip (Superliga)

Der Aalborg Boldspilklub (kurz AaB – Das Doppel-A hatte im dänischen Alphabet bis zur Einführung des Å den Status eines eigenen Buchstabens), übersetzt Ballspielverein Aalborg, ist ein Sportverein im dänischen Aalborg. Im Verein, der ursprünglich als Cricketklub gegründet wurde, spielen die Mitglieder heute unter anderem Fußball, Eishockey und Handball. Besonders die Fußballmannschaft, die vier Mal dänischer Meister wurde, ist international bekannt.

Geschichte

1885 bis 1944: Entstehung

AaB wurde am 13. Mai 1885 als Aalborg Cricketklub gegründet. Die Gründungsväter waren dabei in erster Linie englische Ingenieure, die in dieser Zeit das Eisenbahnnetz Jütlands aufbauten und sich einen Sportverein nach heimischem Vorbild wünschten. Diesem englischen Einfluss ist es auch zu verdanken, dass dort schon wenige Jahre später Fußball gespielt wurde. Konsequenterweise wurde der Cricketklub 1906 in Aalborg Boldspilklub umbenannt. Zunächst spielten die AaB-Mannschaften in dunkelblauen Hemden mit einem roten Bruststreifen. Die heutige Spielkleidung – rot-weiß längsgestreiftes Hemd mit weißer Hose – hatte man sich der Legende nach bei BK Skjold, einem Kopenhagener Verein, abgeschaut. 1920 wurde das Aalborg Stadion (heute: Aalborg Parken) eröffnet, in dem der Verein noch heute spielt. Die Fans schwören auf die gute Stimmung im Stadion, das zentrumsnah liegt und keine Aschenbahn hat. In den folgenden Jahrzehnten waren bei AaB keine großen sportlichen Ambitionen erkennbar.

1945 bis 1990: Profifußball in der 1. Division

Von 1945 bis 1990 war die 1. Division die höchste Liga im dänischen Fußball. Als ein Gründungsmitglied, hielt Aalborg 1945/46 knapp die Klasse und sicherte sich mit nur einem Punkt mehr auf den zehnten und damit als Absteiger feststehenden Klub Boldklubben 1909. Mit nur neunzehn eigenen Treffern stellte AaB den schwächsten Angriff der Liga. Im Folgejahr konnte das Team den Klassenerhalt jedoch nicht schaffen, so dass man mit nur neun Zählern aus achtzehn Begegnungen abstieg. 1958 wurde die von Sommer bis Sommer gehende Saison an den Kalender angepasst und in diesem ausgespielt. Erst nach Ablauf der Spielzeit 1962 schaffte Aalborg den Wiederaufstieg, konnte sich aber in der Comeback-Saison nicht in der 1. Division halten. Nach nur einem Jahr in der zweiten Liga kehrten die AaB-Kicker zur Saison 1965 wieder ins Oberhaus zurück und belegten auf Anhieb Rang sieben und platzierten sich damit im gesicherten Mittelfeld. Mit insgesamt 21 Punkten auf der Haben-Seite erspielte sich der Klub so viele wie noch nie in der 1. Liga. 1967 verbesserte die Mannschaft diese Leistung auf 23 Punkte und Platz fünf. Mit Henning Munk Jensen stellte man 1968 zudem den Fußballer des Jahres in Dänemark. Wiederum zwei Jahre darauf, wurde Aalborg sogar dritter und musste sich nur Meister B 1903 Kopenhagen und Kjøbenhavns Boldklub geschlagen geben. Im Spieljahr 1971 folgte der erneute Abstieg in die Zweitklassigkeit, wovon sich Verein und Team aber schnell erholte und bereits 1973 wieder in der 1. Division spielte. Diese wurde 1975 auf 16 Mannschaften aufgestockt, wobei AaB siebter und im Jahr darauf vierter wurde. Diesen guten Ergebnissen folgte 1977 die Ernüchterung und BK musste zum vierten Mal den Gang in Liga zwei antreten, sicherte sich aber den sofortigen Wiederaufstieg. Mit dem schlechtesten Abschlussergebnis beendete Aalborg dann 1980 ihre Saison. Nur sechs Punkte und 85 Gegentore in dreißig Spielen bedeuteten Liganegativrekord. Dieser Abstieg bedeute einen sportlichen Bruch und erst mit Abschluss der Saison 1986, als man zweiter hinter Herfølge BK in der 2. Division wurde,<ref>Abschlusstabellen der 1. bis 3. Division in Dänemark 1986 auf danskfodbold.com (dänisch)</ref> schaffte es der Klub wieder im dänischen Oberhaus einzuziehen. Bis 1989 sicherte sich der Verein jährlich knapp den Klassenerhalt. Als es 1990 fest stand eine neue Liga zu gründen, musste die Mannschaft mindestens Rang acht erspielen, um sich den Einzug in diese zu sichern. Es reichte jedoch nur zu Platz zehn, was jedoch einen Einzug in Relegationsspiele gegen Zweitligisten ermöglichte. Dort setzte sich Aalborg dann mit 4:0 und 6:5 gegen Boldklubben 1909 durch.<ref>Qualifikationsspiele zur neuen Superliga 1990 auf danskfodbold.com (dänisch)</ref>

Zu den größten Erfolgen der Jahre zwischen 1945 und 1990 gehören die die Gewinne der Landspokalturneringen 1966 und 1970. Allerdings hatten die Aalborger mehr Leid als Freud mit diesem Wettbewerb: trotz bisher neun Finalteilnahmen konnten sie nur zwei Mal gewinnen. Mit inzwischen sechs Finalniederlagen in Folge haben sie sich den Ruf des Pechvogels oder des „ewigen Zweiten“ erworben.

1991 bis 2010: Einführung der Superliga und nationale Etablierung

1991, in der gerade neu geschaffenen Superliga, spielte der Klub lange gegen den Abstieg. Bei nur zehn Mannschaften erarbeitet sich das Team dann aber einen Zwei-Punkte-Vorsprung auf Silkeborg IF, dem Relegationsteilnehmer um den Verbleib in der höchsten dänischen Fußball-Liga. Mit 29 eigenen Treffen stellte die Mannschaft zwar den zweitgefährlichsten Angriff, allerdings mit 33 Gegentoren auch die anfälligste Defensive (zusammen Silkeborg IF) der Superliga. Ab Sommer 1991 wurde der Spielmodus in Dänemark geändert. Zuvor erreichte man aber noch das Finale um den nationalen Pokal. Nach 0:0 in der regulären Spielzeit gegen Odense BK scheiterte die Mannschaft dann aber mit 3:4 nach Elfmeterschießen. In der Spielzeit 1991/92 wurde die Meisterschaft in zwei Runden ausgetragen. In der Herbstsaison gelang Aalborg Platz vier, wodurch sie sich für die Frühjahr-Runde qualifizierte. Dort reichte es dann aber nur zu Rang fünf, womit man sich nicht für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Mit Peter Møller hatte man allerdings den besten Angreifer der Liga in den eigenen Reihen. Im Folgejahr schaffte der Verein dann die Teilnahme für die UEFA-Pokal-Saison 1993/94. Peter Møller konnte zudem seinen Titel mit 22 Treffern verteidigen. Zudem stand man erneut Odense im Pokalfinale gegenüber, musste sich dann aber zum zweiten Mal geschlagen geben, nachdem die Mannschaft 0:2 unterlag. Im UEFA-Cup setzte es nach einem überraschenden 1:0-Hinspielsieg in der ersten Runde gegen Deportivo La Coruña eine 0:5-Niederlage in der Rückbegegnung, wodurch man ausschied. Zur Saison 1994/95 gelang dem Klub der nationale Coup. Nach der Herbstsaison, in der man Zweiter wurde, setzte sich die Mannschaft gegen Brøndby IF, Vorjahresmeister Silkeborg IF und fünf weitere Teams durch und wurde erstmals in der Vereinsgeschichte dänischer Meister. In den darauf folgenden Qualifikationsspielen zur Champions League konnten sich die Dänen zwar nicht gegen Dynamo Kiew durchsetzen, rückten schließlich aber doch in die Hauptrunde vor, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Ukrainer versucht hatten, den Schiedsrichter unter anderem mit einem Pelzmantel zu bestechen.<ref>Politik, Platini und Pelzmäntel vom 18. April 2007 auf focus.de</ref><ref>Die Stunde der Oligarchen vom 19. April 2007 auf welt.de</ref> In der Gruppenphase traf die Mannschaft dann auf die Teams von Panathinaikos Athen, FC Nantes und FC Porto. Mit einem Torverhältnis von 5:12 und nur vier Punkten aus sechs Spielen schied die Mannschaft deutlich nach der Vorrunde aus. Den ersten Sieg in der Champions League feierte der Verein am 25. Oktober 1995 gegen den griechischen Klub Panathinaikos, als man sich vor heimischen Publikum 2:1 durchsetzte. Es war zudem die einzige Niederlage für den Athener Klub in der Gruppenphase. 1996 wurde der in den 1970er Jahren für den Klub als Spieler aktiv gewesenen Lynge Jakobsen für den Posten des Sportdirektors verpflichtet. Unter ihm wurden in der Folgezeit weitere Erfolge gefeiert. Nach der zweiten Meisterschaft 1999 traf man pikanterweise erneut auf Kiew – und verlor – diesmal auch ohne Pelz. Die weiteren internationalen Auftritte im UEFA-Pokal und dem Europapokal der Pokalsieger endeten meist in der ersten Runde. Dennoch schaffte es AaB, sich unter den besten Mannschaften Dänemarks zu etablieren und auch wirtschaftlich zu prosperieren: Seit 1999 ist die Lizenzspielerabteilung AaB Sports A/S als Aktiengesellschaft an der Börse in Kopenhagen gelistet. 2007 gewann der Verein den UEFA Intertoto Cup und qualifizierte sich somit für den UEFA-Pokal. 2008 konnte sich der Verein über die Qualifikationsspiele für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Zuvor gewann man die Dänische Superliga 2007/08 souverän mit neun Punkten Vorsprung auf Vizemeister FC Midtjylland. Mit Jeppe Curth stellte der Klub zudem dem besten Angreifer der Liga. Ihm gelangen 17 Treffer in 33 Begegnungen.

2011 bis heute: Aktuelle Entwicklung

Seit Beginn der Saison 2010/11 kämpfte das Team von Trainer Magnus Pehrsson gegen den Abstieg. Bereits im Oktober wurde mit Kent Nielsen ein neuer Mann für die Seitenlinie geholt, um die Bedrohung abzuwenden. Vor dem 33. Spieltag hatte der Aalborg BK drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Am letzten Spieltag, der am 29. Mai 2011 stattfand, war das Team allerdings zu Gast beim FC Kopenhagen, dem späteren Meister. Das Spiel ging 2:0 verloren. Doch das Glück lag dennoch auf Seiten von Aalborg. Denn der Randers FC kam im heimischen Stadion nicht über 2:2-Unentschieden gegen Esbjerg fB hinaus. Genau diese beiden Mannschaften belegten die beiden Abstiegsplätze, womit der Aalborg BK trotz Niederlage den Klassenerhalt schaffte.

In der Saison 2013/14 wurde Aalborg BK zum vierten Mal dänischer Meister. Nachdem der Verein nach der Saison 2022/23 abgestiegen war, gelang in der Folgesaison der direkter Wiederaufstieg.

Engagement von Sports Strategy Excellence 22

Im März 2023 beteiligte sich die in Hamburg ansässige Investorengruppe Sports Strategy Excellence 22 (SSE22) an Aalborg BK. Durch eine Kapitalerhöhung erwarb SSE22 rund 20 % der Aktien des Vereins zu einem Preis von 44,26 DKK pro Aktie und stellte damit 14,88 Millionen DKK frisches Kapital zur Verfügung.<ref>Hitzlsperger-Firma steigt bei Aalborg BK ein. In: AZonline.de (Allgemeine Zeitung). 23. März 2023, abgerufen am 25. April 2025.</ref>

Im März 2024 übte SSE22 eine Option aus und erwarb zusätzliche 1.025.727 Aktien, wodurch sich der Anteil auf 50,5 % erhöhte. Im Rahmen dieser Transaktion flossen weitere 45,4 Millionen DKK in den Verein.<ref>Brian Andersen: Tyske influencere bliver en del af Sports Strategy Excellence 22, som er storaktionær i AaB. In: AaBsport.dk. 23. Februar 2024, abgerufen am 25. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Hinter SSE22 stehen erfahrene Persönlichkeiten des internationalen Fußballs, darunter der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und der langjährige Sportdirektor Bernhard Peters.

Erfolge

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1966/67 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde EnglandDatei:Flag of England.svg FC Everton 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
1970/71 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Górnik Zabrze 1:9 0:1 (H) 1:8 (A)
1987/88 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Hajduk Split 1:1
(2:4 i. E.)
1:0 (H) 0:1 n. V. (A)
1993/94 UEFA-Pokal 1. Runde SpanienDatei:Flag of Spain.svg Deportivo La Coruña 1:5 1:0 (H) 0:5 (A)
1995/96 UEFA Champions League Qualifikation UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Dynamo Kiew 1:4 0:1 (A) 1:3 (H)
Gruppenphase PortugalDatei:Flag of Portugal.svg FC Porto 2:4 0:2 (A) 2:2 (H)
FrankreichDatei:Flag of France.svg FC Nantes 1:5 1:3 (A) 0:2 (H)
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen 2:3 2:1 (H) 0:2 (A)
1996 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase IsraelDatei:Flag of Israel.svg Hapoel Haifa 5:4 5:4 (H)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg VfB Stuttgart 1:0 1:0 (A)
NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg Cliftonville FC 4:0 4:0 (H)
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Standard Lüttich 0:1 0:1 (A)
1997 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase PolenDatei:Flag of Poland.svg Polonia Warschau 2:0 2:0 (H)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg MSV Duisburg 0:2 0:2 (A)
BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Dinamo-93 Minsk 2:1 2:1 (H)
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg SC Heerenveen 2:8 2:8 (A)
1999/2000 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Dynamo Kiew 3:4 1:2 (H) 2:2 (A)
1999/2000 UEFA-Pokal 1. Runde ItalienDatei:Flag of Italy.svg Udinese Calcio 1:3 0:1 (A) 1:2 (H)
2000 UEFA Intertoto Cup 2. Runde LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Dinaburg Daugavpils 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
3. Runde ItalienDatei:Flag of Italy.svg Udinese Calcio 2:3 0:2 (H) 2:1 (A)
2004/05 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg FK Žalgiris Vilnius 3:1 3:1 (A) 0:0 (H)
1. Runde FrankreichDatei:Flag of France.svg AJ Auxerre 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
2007 UEFA Intertoto Cup 2. Runde FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FC Honka Espoo (a)3:3(a) 2:2 (A) 1:1 (H)
3. Runde BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg KAA Gent 3:2 1:1 (A) 2:1 (H)
2007/08 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg HJK Helsinki 4:2 1:2 (A) 3:0 (H)
1. Runde ItalienDatei:Flag of Italy.svg Sampdoria Genua (a)2:2(a) 2:2 (A) 0:0 (H)
Gruppenphase BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg RSC Anderlecht 1:1 1:1 (H)
EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 2:3 2:3 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Getafe 1:2 1:2 (H)
IsraelDatei:Flag of Israel.svg Hapoel Tel Aviv 3:1 3:1 (A)
2008/09 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg FK Modriča Maxima 7:1 5:0 (H) 2:1 (A)
3. Qualifikationsrunde LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg FBK Kaunas 4:0 2:0 (H) 2:0 (A)
Gruppenphase SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Celtic Glasgow 2:1 0:0 (A) 2:1 (H)
EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 2:5 0:3 (H) 2:2 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Villarreal 5:8 3:6 (A) 2:2 (H)
2008/09 UEFA-Pokal Sechzehntelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Deportivo La Coruña 6:1 3:0 (H) 3:1 (A)
Achtelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester City 2:2
(3:4 i. E.)
0:2 (A) 2:0 n. V. (H)
2009/10 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg FK Slavija Sarajevo 1:3 0:0 (H) 1:3 (A)
2013/14 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde GeorgienDatei:Flag of Georgia.svg FC Dila Gori 0:3 0:3 (A) 0:0 (H)
2014/15 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Dinamo Zagreb 2:1 0:1 (H) 2:0 (A)
Play-offs Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg APOEL Nikosia 1:5 1:1 (H) 0:4 (A)
2014/15 UEFA Europa League Gruppenphase RumänienDatei:Flag of Romania.svg Steaua Bukarest 1:6 0:6 (A) 1:0 (H)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Rio Ave FC 1:2 1:0 (H) 0:2 (A)
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Dynamo Kiew 3:2 3:0 (H) 0:2 (A)
Sechzehntelfinale BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg FC Brügge 1:6 1:3 (H) 0:3 (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 78 Spiele, 26 Siege, 19 Unentschieden, 33 Niederlagen, 93:125 Tore (Tordifferenz −32)

Wissenswertes

  • Angreifer Peter Møller war 1992 der erste AaB-Stürmer, der seit Einführung der Superliga die Torschützenkanone gewinnen konnte. Dafür benötigte er 17 Treffer. Er war auch der erste, der diesen Titel verteidigen konnte. Bis 2005, als Steffen Højer zum zweiten Mal hintereinander bester Torschütze war, war Møller der einzige Angreifer überhaupt, der zweimal bester Schütze der Liga war.
  • Bis heute (Stand: März 2011) stellte der Aalborg BK insgesamt fünf Mal die besten Torschützen der Superliga. Diese waren:
  • Akteur Jimmy Nielsen absolvierte in den Trikots von Aalborg BK und Vejle BK insgesamt 375 Spiele (davon 342 für AaB), was ihm Rang zwei in der Liste für die meisten Partien in der Superliga bescherte.
  • Henning Munk Jensen wurde 1968 erster AaB-Spieler, der zum Fußballer des Jahres in Dänemark gewählt wurde. 1975 gelang ihm dies erneut. Einem anderen Aalborg-Akteur wurde diese Ehre bisher noch nicht zu teil.

Kader der Saison 2025/26

Stand: 1. August 2025<ref>Aalborg BK - Vereinsprofil. Abgerufen am 1. August 2025.</ref>

Nr. Position Name
1 DeutschlandDeutschland TW Vincent Müller
2 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg AB Mikkel Kallesøe
5 DanemarkDänemark AB Marc Nielsen
6 NiederlandeNiederlande MF Mylian Jiménez
8 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg MF Alexander Håpnes
9 DanemarkDänemark ST Nicklas Helenius
10 DanemarkDänemark MF Oliver Ross
13 DeutschlandDeutschland AB Bjarne Pudel
15 DanemarkDänemark AB Cornelius Olsson
17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten ST Andres Jasson
18 DanemarkDänemark MF Andreas Maarup
19 DeutschlandDeutschland ST Aaron Seydel
21 DanemarkDänemark MF Mads Bomholt
Nr. Position Name
22 NiederlandeNiederlande TW Rody de Boer
24 SchwedenSchweden AB Nóel Atli Arnórsson
25 DanemarkDänemark ST Frederik Børsting
26 DanemarkDänemark MF Marcus Bonde
27 TansaniaDatei:Flag of Tanzania.svg AB Kelvin John
28 DanemarkDänemark MF Valdemar Møller
31 DanemarkDänemark ST Anders Noshe
32 Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg AB Christian Tcacenco
33 SchwedenSchweden AB Elison Makolli
35 SenegalDatei:Flag of Senegal.svg AB Eugene Amankwah
37 DanemarkDänemark ST Amar Diagne
39 DanemarkDänemark ST Bertram Skovgaard
40 DanemarkDänemark TW Bertil Grønkjær

Ehemalige Spieler

Name des Spielers Zeitraum Bemerkung
FrankreichFrankreich AustralienAustralien Michael Beauchamp 2008–2009 • Zwischen 2006 und 2008 in Deutschland für 1. FC Nürnberg aktiv
FrankreichFrankreich Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Besart Berisha 2005 • Zwischen 2004 und 2007 in Deutschland für Hamburger SV aktiv
DanemarkDänemark Jeppe Curth 2005–2014 • Dänischer Torschützenkönig 2008
DanemarkDänemark Jesper Grønkjær 1995–1998 • Zwischen 2005 und 2006 in Deutschland für VfB Stuttgart aktiv
DanemarkDänemark Jes Høgh 1987–1991
1994–1995
• Ehemaliger dänischer Nationalspieler
• In Europa u. a. für FC Chelsea und Fenerbahçe Istanbul aktiv
DanemarkDänemark Henning Munk Jensen 1965–1970 • Ehemaliger dänischer Nationalspieler
• In Europa u. a. für PSV Eindhoven aktiv
DanemarkDänemark Kasper Jensen 1995–2002 • Nur für Jugendmannschaften des Klubs aktiv
• In Deutschland u. a. für Werder Bremen II und FC Carl Zeiss Jena aktiv.
EnglandEngland Chris Kiwomya 2001–2002 • In Europa u. a. für den FC Arsenal und Le Havre AC aktiv
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Túlio de Melo 2004–2005 • In Europa u. a. für Le Mans FC und OSC Lille aktiv
DanemarkDänemark Peter Møller 1990–1993 • In Europa u. a. für PSV Eindhoven und Real Oviedo aktiv
• 1992 und 1993 dänischer Torschützenkönig
DanemarkDänemark David Nielsen 2003–2005 • Zwischen 1996 und 1997 in Deutschland für Fortuna Düsseldorf aktiv
DanemarkDänemark Jimmy Nielsen 1995–2007 • 342 Ligaspiele in der Superliga für Aalborg BK
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Siyabonga Nomvethe 2006–2009 * Zwischen 1999 und 2012 südafrikanischer Nationalspieler
SchwedenSchweden Rade Prica 2006–2008 • Zwischen 2002 und 2006 in Deutschland für Hansa Rostock aktiv
DanemarkDänemark Peter Rasmussen 1988–1989
1991–1997
• Zwischen 1989 und 1990 in Deutschland für VfB Stuttgart aktiv
PolenDatei:Flag of Poland.svg Marek Saganowski 2008 • 1997 in Deutschland für Hamburger SV aktiv
• Zwischen 1996 und 2012 polnischer Nationalspieler
DeutschlandDeutschland Stefan Schmidt 2002–2004
DanemarkDänemark Rasmus Würtz 2009–2019 • ehemaliger dänischer Nationalspieler
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Ståle Solbakken 1998–2000 • In der Saison 2011/12 Trainer des Bundesligisten 1. FC Köln
MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Karim Zaza 2007–2011 • 2006–2007 in Deutschland für Rot-Weiss Essen aktiv
• Ehemaliger marokkanischer Nationalspieler

Aalborgs Trainer

Name des Trainers Zeitraum Bemerkung
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kaarlo Niilonen 01.07.1960–30.06.1968
OsterreichÖsterreich Rudolf Strittich 01.07.1967–30.06.1970
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kaarlo Niilonen 01.07.1969–31.12.1970
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kjeld Thorst 01.07.1975–30.06.1976
DanemarkDänemark Poul Erik Andreasen 01.01.1983–31.12.1984
DanemarkDänemark Peter Rudbæk 01.07.1983–31.12.1989
DanemarkDänemark Poul Erik Andreasen 01.07.1990–31.12.1995 1995: Gewinn der Superliga (1. Titel)
DeutschlandDeutschland Josef Piontek 01.01.1995–31.12.1996
SchwedenSchweden Hans Backe 01.07.1998–30.06.2000
DanemarkDänemark Peter Rudbæk 01.07.2000–30.06.2002
DanemarkDänemark Poul Erik Andreasen 01.01.2002–31.12.2003
SchwedenSchweden Erik Hamrén 01.01.2004–31.05.2008
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Bruce Rioch 11.06.2008–23.10.2008
DanemarkDänemark Allan Kuhn 24.10.2008–31.12.2008
SchwedenSchweden Magnus Pehrsson 01.01.2009–10.10.2010
DanemarkDänemark Kent Nielsen 11.10.2010–30.06.2015
DanemarkDänemark Lars Søndergaard 01.07.2015–15.12.2016
DanemarkDänemark Morten Wieghorst 02.01.2017–26.11.2018
DanemarkDänemark Jacob Friis 10.12.2018–29.10.2020
SpanienSpanien Martí Cifuentes 01.01.2021–23.01.2022
SchwedenSchweden Oscar Hiljemark 24.01.2022–08.03.2022
DanemarkDänemark Lars Friis 09.03.2022–14.09.2022
SchwedenSchweden Erik Hamrén 15.09.2022–20.03.2023
SchwedenSchweden Oscar Hiljemark 20.03.2023–16.04.2024
NiederlandeNiederlande Menno van Damm 26.05.2024–

Quelle: Aalborg BK: Trainer von A-Z auf weltfussball.de<ref>Alborg BK: Trainer von A-Z auf weltfussball.de</ref>

Eishockeyabteilung

Hauptartikel: AaB Ishockey

Die Eishockeymannschaft von Aalborg BK konnte bisher vier Mal die dänische Eishockeymeisterschaft gewinnen. Zudem wurde die Eishockeyabteilung elf Mal Vizemeister.

Weblinks

Commons: Aalborg BK – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende