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Demi Moore

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Demi Moore, 2024

Demi Gene Moore, geb. Guynes<ref>Demi Moore – Biografie. Abgerufen am 8. Mai 2025.</ref> (* 11. November 1962 in Roswell, New Mexico), ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Biografie

Kindheit und Jugend

Demi Moore wurde in Roswell, New Mexico, geboren. Sie stammt aus zerrütteten familiären Verhältnissen. Vor ihrer Geburt verließ ihr leiblicher Vater, Charles Harmon, ihre Mutter Virginia (geb. King) nach einer zweimonatigen Ehe.<ref name="ok">Demi Moore's Long-Lost Siblings: We Can Save Her. In: OK! Magazine. 11. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> Als Demi Moore drei Monate alt war, heiratete ihre Mutter den Anzeigenverkäufer Dan Guynes. Aufgrund dessen oft wechselnder Arbeitsplätze zog die Familie häufig um.<ref name="biochan">Demi Moore. In: The Biography Channel. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 16. August 2020.</ref> Moore sah Guynes als ihren Vater an. Aufgewachsen ist sie überwiegend im Südwesten Pennsylvanias. Im Oktober 1980 beging Dan Guynes im Alter von 37 Jahren Suizid, zwei Jahre nach der Scheidung von ihrer Mutter. Demis Mutter Virginia Guynes wurde oft verhaftet, unter anderem wegen Brandstiftung und Trunkenheit am Steuer.<ref>Meagan Murphy: Demi Moore's hospitalization puts spotlight on alleged past demons. In: Fox News. 25. Januar 2012, abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> Demi Moore brach im Jahr 1990 den Kontakt zu ihr ab, versöhnte sich aber später wieder mit ihr, kurz bevor Virginia Guynes im Juli 1998 im Alter von 54 Jahren an Krebs starb.<ref name="people3">Cover Story: Dreams Die Hard. In: People, Vol. 49 No. 27. 13. Juli 1998, abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref>

Moore hat einen Halbbruder mütterlicherseits und zwei Halbbrüder väterlicherseits. Demi Moore schielte während ihrer Kindheit, was schließlich durch zwei Operationen korrigiert werden konnte. Sie litt auch unter Nierenfunktionsstörungen.<ref name="biochan" /> Im Alter von 15 Jahren zog Moore nach West Hollywood, Kalifornien, wo ihre Mutter für eine Magazin-Vertriebsgesellschaft tätig war. Sie besuchte die Fairfax Highschool und sagte darüber: „Ich zog aus meinem Familienhaus aus, als ich 16 Jahre alt war und verließ die High School in meinem ersten Jahr.“ (also in der neunten Klasse). Sie arbeitete dann bei einem Inkassobüro und hatte einen Auftrag als Pin-up-Girl in Europa.

Schauspielkarriere

Demi Moore spielte zunächst Gastrollen in verschiedenen Fernsehserien, darunter ab 1981 in General Hospital und Geschichten aus der Gruft. Einen ersten Kinoerfolg feierte sie 1983 in Schuld daran ist Rio. Als Mitglied des Brat Packs spielte sie 1985 in St. Elmo’s Fire eine Drogenabhängige. Als sie unter Drogeneinfluss am Set erschien, drohte ihr Regisseur Joel Schumacher mit Kündigung. Sie machte aber einen Drogenentzug und konnte den Film zu Ende drehen.

Für ihre Rolle in Ghost erhielt die Schauspielerin eine Golden-Globe-Nominierung. Sie gehörte während dieser Zeit zu den gefragtesten Schauspielerinnen und war die erste Frau, die für einen Film eine 10-Millionen-Dollar-Gage erhielt. Ihre anfänglichen Erfolge an der Seite von Patrick Swayze, Tom Cruise, Robert Redford oder Michael Douglas konnte sie mit ihren folgenden Projekten wie Striptease nicht wiederholen.

Neben unterschiedlichen Kinorollen spielt sie auch am Theater und betätigt sich als Filmproduzentin in ihrer Firma „Moving Pictures“. Mit ihrem Auftritt in 3 Engel für Charlie – Volle Power schaffte sie 2003 ein Comeback. Ende 2008 sagte Demi Moore, dass es wegen ihres jugendlichen Aussehens schwierig geworden sei, Rollenangebote zu bekommen, und dass dies zu einem Karrieretief geführt habe.

Für ihre Darstellung einer alternden Schauspielerin im Body-Horrorfilm The Substance (2024) erhielt sie erneute Anerkennung der Kritiker und gewann dafür den Golden Globe Award als beste Hauptdarstellerin (Musical oder Komödie) sowie eine Oscar-Nominierung.

Privatleben

Im August 1979, drei Monate vor ihrem 17. Geburtstag, lernte sie den Musiker Freddy Moore kennen, der zu dieser Zeit mit einer anderen Frau verheiratet war. Im Februar 1980 heiratete das Paar<ref>Demi Moore. In: People. Abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> und zog in eine Wohnung in West Hollywood. Im September 1984 reichte sie die Scheidung ein, die am 7. August 1985 rechtskräftig wurde. Sie erhält bis heute Tantiemen einiger Lieder, die sie damals mitverfasst hatte.

Nach ihrer Scheidung von Freddy Moore war sie mit dem Schauspieler Emilio Estevez liiert. Das Paar wollte im Dezember 1986 heiraten, löste allerdings kurze Zeit später die Verlobung.<ref>Ring in the New, Wring Out the Old. In: People, Vol. 27 No. 1. 5. Januar 1987, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2015; abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref>

Am 21. November 1987 heiratete sie den Schauspieler Bruce Willis.<ref>Demi Moore. Celebrity Central / Top 25 Celebs. In: People. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. November 2012; abgerufen am 16. August 2020.</ref> Sie erklärte auf ihrer Heiratsurkunde, dass dies ihre erste Ehe sei; „Ich tat es nur, weil ich dachte, die Ehe würde länger dauern, wenn ich es angebe.“ Das Paar hat drei gemeinsame Töchter: Rumer Glenn (* 16. August 1988),<ref>Gainesville Sun - Google News Archivsuche. In: news.google.com. Abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> Scout LaRue (* 20. Juli 1991)<ref>Scout LaRue Willis. Abgerufen am 8. Oktober 2022.</ref> und Tallulah Belle (* 3. Februar 1994).<ref>The Vindicator - Google News Archivsuche. In: Google News. Abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> Am 24. Juni 1998 trennten sich Moore und Willis,<ref name="people3" /> sie reichten die Scheidung allerdings erst am 18. Oktober 2000 ein,<ref name="people2">That’s a Wrap. In: People, Vol. 54 No. 19. 6. November 2000, abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> bereits tags darauf war sie rechtskräftig.<ref name="people2" />

Die Töchter von Moore und Willis stehen seit 1995 selbst vor der Kamera; zunächst nur in Filmen, in denen auch einer ihrer Elternteile spielte. Scout und Tallulah erschienen erstmals in dem Film Der scharlachrote Buchstabe in Rückblenden als jüngere Pearl und als Baby-Pearl mit ihrer Mutter in der Hauptrolle. Tochter Rumer spielte in Now and Then – Damals und heute erstmals mit, sie wird im Abspann aber als „Willa Glen“ aufgeführt. In Striptease übernahm Rumer die Rolle der Tochter von Demi Moore.

Von 1999 bis 2002 war Moore mit dem Kampfkunstlehrer Oliver Whitcomb liiert.<ref>Demi Moore’s Past Relationships. In: The Huffington Post. 17. November 2011, abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref>

Datei:Demi Moore and Ashton Kutcher TechCrunch50.jpg
Demi Moore und Ashton Kutcher, September 2008

Im Jahr 2003 kam sie mit dem 16 Jahre jüngeren Ashton Kutcher zusammen. Sie heirateten am 24. September 2005.<ref>FILMREPORTER.DE - Stars, Kino, Video, Festival. Abgerufen am 8. Oktober 2022.</ref> Das Paar lebte mit Moores Töchtern in Hailey, Idaho. Die Hochzeit fand mit 150 Gästen im engeren Familienkreis statt, unter ihnen auch Bruce Willis.<ref>Ashton & Demi Get Married. In: People. 25. September 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. November 2012; abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> Mitte November 2011 gab Moore die Trennung bekannt; Berichte über einen Seitensprung Kutchers waren vorangegangen.<ref>Ehe-Aus für Demi Moore und Ashton Kutcher. In: Die Welt. 17. November 2011, abgerufen am 18. November 2011.</ref> Im März 2013 reichte sie die Scheidung ein.<ref>Rosenkrieg in Hollywood Demi Moore fordert Unterhalt von Ashton Kutcher. In: Stern. Abgerufen am 8. März 2013.</ref>

Im Januar 2012 wurde bekannt, dass Demi Moore mit Suchtproblemen kämpfte. Sie wurde mit einem Krampfanfall zur Notbehandlung ins Krankenhaus eingeliefert und dann später in einer Entzugsklinik behandelt. Abhängig war sie unter anderem von dem verschreibungspflichtigen Arzneimittel Adderall, einem Amphetamin-Präparat.<ref>What Happened to Demi Moore - 2022 Update & News - Gazette Review. 25. Januar 2022, abgerufen am 8. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Inside Demi Moore's Addiction Problems. 27. Januar 2012, abgerufen am 8. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von Anfang 2022 bis Mitte November 2022 war Demi Moore mit dem Schweizer Sternekoch Daniel Humm liiert.<ref>Demi Moore und Daniel Humm: Hollywood-Star liebt Schweizer Star-Koch – FOCUS Online. 15. April 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. April 2022; abgerufen am 8. Oktober 2022.</ref><ref>Demi Moore ist wieder Single – Liebesaus mit Starkoch Daniel Humm. 15. November 2022, abgerufen am 20. März 2023.</ref>

Filmografie

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Als Schauspielerin

Als Produzentin

Als Regisseurin

  • 2008: Streak (Kurzfilm)
  • 2011: Five (Fernsehfilm, Episode Charlotte)

Auszeichnungen

Oscar

Golden Globe Award

British Academy Film Award

  • 2025: Nominiert als beste Hauptdarstellerin für The Substance

Emmy Award

  • 1997: Nominiert für den besten Fernsehfilm für Haus der stummen Schreie

Screen Actors Guild Award

  • 2007: Nominiert für das beste Schauspielensemble für Bobby
  • 2025: Beste Hauptdarstellerin für The Substance

Goldene Himbeere

Sonstiges

Literatur

  • Meinolf Zurhorst: Demi Moore. Lady und Vamp. Heyne-Filmbibliothek, Band 248. Wilhelm Heyne Verlag, München 1997, ISBN 3-453-11858-8.
  • Nigel Goodall: Demi Moore. The Most Powerful Woman in Hollywood. Mainstream Publishing Company, Edinburgh, London 2000, ISBN 1-84018-269-5.

Weblinks

Einzelnachweise

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