Bangka
| Bangka
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Karimata-Straße, Südchinesisches Meer | |||||
| Inselgruppe | Große Sundainseln | |||||
| Geographische Lage | 2° 15′ S, 106° 0′ O
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| Länge | 222 km | |||||
| Breite | 114 km | |||||
| Fläche | 11.942 km² | |||||
| Höchste Erhebung | Bukit Bebuluh 654 m | |||||
| Einwohner | 626.955 (1990) 53 Einw./km² | |||||
| Hauptort | Pangkalpinang | |||||
Bangka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine östlich von Sumatra in der Karimata-Straße gelegene indonesische Insel.
Bangka ist 11.942 km² groß und wird von rund 600.000 Menschen bewohnt. Sie wird durch die zwischen 11 und 27 km breite Bangkastraße von Sumatra getrennt. Im Osten liegt die Nachbarinsel Belitung. Beide Inseln bilden die indonesischen Provinz Bangka-Belitung. Hauptort ist Pangkalpinang.
Die Insel besteht hauptsächlich aus niedrigem, teilweise sumpfigen Flachland, aus dem mehrere isolierte Granit-Berge (bis zu 654 m hoch) ragen.
Wichtige Wirtschaftszweige sind der Anbau von Pfeffer und der Abbau von Zinn, der zu beträchtlichen Umweltschäden führt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Legal and illegal blurred. Update on tin production for consumer electronics in Indonesia. FinnWatch, Juni 2009 ( vom 22. Januar 2010 im Internet Archive)</ref> Der Zinnsand liegt überall auf Bangka mehr oder weniger tief unter der Oberfläche.
Die Fauna der Insel ist nicht besonders umfangreich, umfasst aber eine Reihe von kleineren Säugetieren, die nur hier vorkommen, wie lokale Hörnchenarten und Pittas. Allgemein zeigt die Tierwelt von Bangka mehr Beziehungen zur Malaiischen Halbinsel als zu Sumatra.
Geschichte
Sultan Achmed Nadscha-Muddin trat Bangka 1812 an die Engländer ab, die die Insel durch den Britisch-Niederländischen Vertrag vom 13. August 1814 den Niederländern überließen, im Tausch gegen anderen Kolonialbesitz. Nachdem die Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg ein nomadisches Leben geführt hatte, wurde sie im 19. Jahrhundert gezwungen, sich in festen Dörfern niederzulassen. Seit 1832 wurde der Zinnabbau ausschließlich von chinesischen Bergarbeitern betrieben. Ende des 19. Jahrhunderts lag der Anteil der Chinesen bei etwa 30 % der Einwohner.
Im Zweiten Weltkrieg erschossen japanische Soldaten am 16. Februar 1942 am Radji-Strand (Pantai Radji) beim Massaker von Bangka 21 australische Militärkrankenschwestern.
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Arbeiter in einer Werkstatt bei den Zinnminen in Koba, um 1914
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Gießen von Zinnblöcken in Pangkal Pinang, um 1914
Literatur
- Bangka. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 2, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 319.
Weblinks
Einzelnachweise
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