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Aragosaurus

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Aragosaurus
Zeitliches Auftreten
Oberes Hauterivium bis Unteres Barremium (Unterkreide)<ref name="upchurch_04_263"/>
Erdzeitalter-Vorlage: Unbekannter Parameterwert!Vorlage:Erdzeitalter/Wartung/Parameterfehler bis Erdzeitalter−Vorlage: Unbekannter Parameterwert!Vorlage:Erdzeitalter/Wartung/Parameterfehler Mio. Jahre
Fundorte
Systematik
Dinosaurier (Dinosauria)
Echsenbeckensaurier (Saurischia)
Sauropoden (Sauropoda)
Eusauropoda
Aragosaurus
Wissenschaftlicher Name
Aragosaurus
Sanz et al., 1987
Art
  • Aragosaurus ischiaticus

Aragosaurus („Echse von Aragón“) ist eine wenig bekannte Gattung sauropoder Dinosaurier aus der Unterkreide (Oberes Hauterivium bis Unteres Barremium) Spaniens.<ref name="upchurch_04_263"/> Bisher ist lediglich ein fragmentarisches schädelloses Skelett bekannt, das aus der Castellar-Formation der spanischen Provinz Teruel stammt. Aragosaurus wurde 1987 von José Luis Sanz und Kollegen mit der einzigen Art Aragosaurus ischiaticus erstmals wissenschaftlich beschrieben.<ref name="sanz_87_60-61"/>

Aragosaurus ist nach der autonomen spanischen Region Aragonien (span. Aragón) benannt. Der zweite Teil des Artnamens, ischiaticus (Ischium – Sitzbein), weist auf den besonders großen Pubis-Kamm des Sitzbeins.<ref name="sanz_87_60-61"/>

Gültigkeit

Die Abgrenzung zu anderen Gattungen gestaltet sich schwierig, da diese Gattung nicht ausreichend durch Autapomorphien (einzigartige Merkmale) definiert werden kann. Upchurch und Kollegen (2004) geben daher an, die Gültigkeit von Aragosaurus sei lediglich vorläufig.<ref name="upchurch_04_302"/>

Systematik

Sanz und Kollegen (1987) klassifizieren Aragosaurus als einen Vertreter der Camarasauridae.<ref name="sanz_87_60-61"/> Upchurch und Kollegen (2004) kommen jedoch zu dem Ergebnis, dass Aragosaurus als Eusauropoda incertae sedis (Eusauropode mit unsicherer Zuordnung) klassifiziert werden muss.<ref name="upchurch_04_302"/> Einige andere jüngere Studien schreiben Aragosaurus den Titanosauriformes zu<ref name="mannion_11_20"/>.

Fund

Der einzige Fund schließt Schwanzwirbel, Chevron-Knochen, Schulterblatt, Oberschenkelknochen (Femur) und Fingerknochen (Phalangen) mit einer Kralle sowie die Beckenknochen Sitzbein (Ischium) und Schambein (Pubis) mit ein.<ref name="upchurch_04_263"/><ref name="sanz_87_60-61"/>

Literatur

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Philip D. Mannion, Jorge O. Calvo: Anatomy of the basal titanosaur (Dinosauria, Sauropoda) Andesaurus delgadoi from the mid-Cretaceous (Albian–early Cenomanian) Río Limay Formation, Neuquén Province, Argentinia: implications for titanosaur systematics. In: Zoological Journal of the Linnean Society. Bd. 163, Nr. 1, 2011, ISSN 0024-4082, S. 155–181, doi:10.1111/j.1096-3642.2011.00699.x.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. José L. Sanz, Ángela D. Buscalioni, María L. Casanovas, José V. Santafé: Dinosaurios del Cretácico inferior de Galve (Teruel, España). In: José L. Sanz: Geología y paleontología (Aarcosaurios) de los yacimientos de Galve (Teruel, Cretácico Inferior) y Tremp (Lerida, Cretácico Superior) (= Estudios Geológicos. Volumen Extraordinario. ISSN 0367-0449). Museo Nacional de Ciencias Naturales, Madrid 1987, S. 45–64, doi:10.3989/egeol.8743Extra625.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Paul Upchurch, Paul M. Barrett, Peter Dodson: Sauropoda. In: David B. Weishampel, Peter Dodson, Halszka Osmólska (Hrsg.): The Dinosauria. 2nd edition. University of California Press, Berkeley CA u. a. 2004, ISBN 0-520-24209-2, S. 259–324.

Einzelnachweise

<references> <ref name="upchurch_04_263">Upchurch et al. 2004, S. 263</ref> <ref name="upchurch_04_302">Upchurch et al. 2004, S. 302</ref> <ref name="mannion_11_20">Mannion und Calvo 2001, S. 20</ref> <ref name="sanz_87_60-61">Sanz et al. 1987, S. 60–61</ref> </references>