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Hammarby IF

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Hammarby IF
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Name Hammarby idrottsförening
Abteilung von Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vereinsfarben Grün-Weiß
Gründung 7. März 1889
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Spielort
Vereinssitz SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stockholm
Mitglieder Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Abteilungen
  • Rudern
  • Fußball
  • Eishockey
  • Handball
  • Bandy
  • Speedway
Website hammarbyfotboll.se/

Hammarby IF, offiziell Hammarby idrottsförening (Deutsch: Hammarby Sportvereinigung), umgangssprachlich Bajen (früher Hammarbaj),<ref>Warum wird Hammarby IF Bajen genannt? In: Söderst@dion. 31. Dezember 2007, abgerufen am 22. Februar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein schwedischer Sportverein aus Stockholm.

Er wurde 1889 als Hammarby Roddförening (Deutsch: Rudervereinigung) gegründet, änderte jedoch schon acht Jahre später den Namen, da man mehr Sportarten als Rudern betrieb. Die erfolgreichsten Sportarten des Vereins sind Handball, Bandy, Eishockey, Fußball und Speedway.

Eishockey

Die Eishockeyabteilung von Hammarby wurde 1921 gegründet und ging 2008 in Insolvenz. Hammarby wurde achtmal schwedischer Meister im Eishockey (1932, 1933, 1936, 1937, 1942, 1943, 1945 und 1951). Die Heimspiele fanden normalerweise in der Arena Hovet statt. Bis zur Insolvenz spielte die Mannschaft in der zweitklassigen HockeyAllsvenskan. Seit 2010 besteht wieder eine Eishockeyabteilung, die sich zwischenzeitlich (2013 bis 2021) bis in die drittklassige Hockeyettan emporgespielt hatte und seither wieder viertklassig ist (Hockeytvåan).

Bandy

Die Bandyabteilung wurde schon 1905 gegründet. Der Verein war Gründungsmitglied der Bandyallsvenskan, welche am 6. Januar 1931 startete. Seitdem spielte der Verein stets in der höchsten oder in der zweithöchsten Spielklasse. Dabei konnte der Verein an acht Meisterschaftsfinalspielen teilnehmen (zuletzt 2010) und wurde dabei 2010 schwedischer Meister. Außerdem konnte Hammarby IF Bandy dreimal den Bandy World Cup (Ljusdal World Cup) gewinnen: 1999, 2001 und 2009.

Handball

Hammarbys Herren-Mannschaft spielt im Handball in der höchsten schwedischen Liga, der Handbollsligan (früher Elitserien). Im Team spielte unter anderem der Rekordnationalspieler Staffan Olsson, der heute als Trainer tätig ist. In der Saison 2005/06 gewann die Mannschaft zum ersten Mal den schwedischen Meistertitel. Ein Jahr später (2006/07) verteidigte Hammarby erfolgreich den Meistertitel. In der Saison 2007/08 konnte sich Hammarby den Titel dann zum dritten Mal sichern.

Fußball

Die Fußballabteilung wurde 1915 gegründet. Im selben Jahr schloss sich Klara BK, drei Jahre später (1918) Johanneshovs IF dem Verein an. Er gehörte mit zu den Gründungsmitgliedern der Allsvenskan, stieg jedoch schon nach der ersten Saison ab. In der Folge befand sich die Mannschaft in niederen Ligen und war in den 1950er und 1960er Jahren eine Fahrstuhlmannschaft.

Erst in den 1970er und 1980er Jahren konnte Hammarby IF eine längere Zeit in der Allsvenskan verbleiben und schaffte 1982 die Vizemeisterschaft hinter IFK Göteborg. In der Saison 1985/86 gelang dem Verein im UEFA-Pokal nach Erfolgen gegen den bulgarischen Vertreter Pirin Blagoewgrad und den FC St. Mirren der Einzug in das Achtelfinale. Dort musste man sich jedoch nach einem 2:1-Heimerfolg im Rückspiel knapp mit 1:3 gegen den 1. FC Köln geschlagen geben und schied aus. Nachdem die Mannschaft sich auch in den Folgejahren in der Liga vorne platzieren konnte, ging es ab 1986 bergab und 1988 wurde der Klub Tabellenletzter und stieg ab. Zwar gelang der sofortige Wiederaufstieg, im Oberhaus sprang jedoch wiederum nur der Platz am Tabellenende heraus. Ab 1994 spielte die Mannschaft wieder erstklassig, 1995 erfolgte der erneute Abstieg.

Nachdem 1998 erneut der Aufstieg gelungen war, gehörte Hammarby IF einige Zeit zu den besten Mannschaften, wovon auch die schwedische Meisterschaft von 2001 und die Vizemeisterschaft zwei Jahre später zeugen. 2009 stieg das Team allerdings erneut in die Superettan ab.<ref>Hammarby aus der Allsvenskan. In: gd.se. 28. Oktober 2009, abgerufen am 21. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2015 schaffte der Verein wieder die Rückkehr in die Allsvenskan. Mit der Verpflichtung von Stefan Billborn als neuem Trainer ab 2018 begann eine erfolgreiche Phase. Nach einem 4. Platz 2018, erreichte das Team in der Saison 2019 mit dem 3. Platz die Qualifikation für die UEFA Europa League und damit nach über zehn Jahren die Rückkehr auf die internationale Bühne. Im Jahr 2021 konnte der Klub den erstmaligen Gewinn des Schwedischen Pokals feiern.

Seit 2013 spielt der Verein gemeinsam mit dem Stadtrivalen Djurgården in der neuen 3Arena auf Kunstrasen, mit schließbarem Dach und 30.000 Plätzen.

Vereinshymne ist Just idag är jag stark (dt.: „Gerade heute bin ich stark“) von Kenneth „Kenta“ Gustafsson.

Vorlage:Zeitleiste Ligazugehörigkeit Hammarby IF

Erfolge

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1983/84 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Albanien 1946Datei:Flag of Albania 1946.svg KF Tirana 5:2 4:0 (H) 1:2 (A)
2. Runde FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Haka Valkeakoski 2:3 1:1 (H) 1:2 n. V. (A)
1985/86 UEFA-Pokal 1. Runde Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Pirin Blagoewgrad 7:1 3:1 (A) 4:0 (H)
2. Runde SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg FC St. Mirren 5:4 3:3 (H) 2:1 (A)
3. Runde DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Köln 3:4 2:1 (H) 1:3 (A)
1999 UEFA Intertoto Cup 2. Runde Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg FK Homel 6:2 4:0 (H) 2:2 (A)
3. Runde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg SC Heerenveen 0:4 0:2 (A) 0:2 (H)
2002/03 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg FK Partizan Belgrad 1:5 1:1 (H) 0:4 (A)
2004/05 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde IslandDatei:Flag of Iceland.svg ÍA Akranes 4:1 2:0 (H) 2:1 (A)
1. Runde SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Villarreal 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
2007 UEFA Intertoto Cup 1. Runde FaroerDatei:Flag of the Faroe Islands.svg KÍ Klaksvík 3:1 1:0 (H) 2:1 (A)
2. Runde IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Cork City 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
3. Runde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg FC Utrecht (a)1:1(a) 0:0 (H) 1:1 (A)
2007/08 UEFA-Pokal 2. Qualifikationsrunde NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Fredrikstad FK 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
1. Runde PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Sporting Braga 2:5 2:1 (H) 0:4 (A)
2020/21 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Puskás Akadémia FC 3:0 3:0 (H)
2. Qualifikationsrunde PolenDatei:Flag of Poland.svg Lech Posen 0:3 0:3 (H)
2021/22 UEFA Europa Conference League 1. Qualifikationsrunde SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg NK Maribor 4:1 3:1 (H) 1:0 (A)
3. Qualifikationsrunde SerbienDatei:Flag of Serbia.svg FK Čukarički 6:4 1:3 (A) 5:1 (H)
Play-offs SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg FC Basel 4:4
(3:4 i. E.)
1:3 (A) 3:1 n. V. (H)
2023/24 UEFA Europa Conference League 2. Qualifikationsrunde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg FC Twente Enschede 1:2 0:1 (A) 1:1 n. V. (H)
2025/26 UEFA Conference League 2. Qualifikationsrunde BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Sporting Charleroi 2:1 0:0 (H) 2:1 n. V. (A)
3. Qualifikationsrunde NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Rosenborg Trondheim 0:1 0:0 (A) 0:1 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Wettbewerb T Sp S U N T+ T−
UEFA Champions League 01 02 00 01 01 01 05
Europapokal der Pokalsieger 01 04 01 01 02 07 05
UEFA-Pokal / Europa League 04 16 09 02 05 28 25
UEFA Europa Conference League 03 12 05 03 04 17 13
UEFA Intertoto Cup 02 10 04 04 02 12 09
Gesamt 11 44 19 11 14 65 57

Legende: (T) – Teilnahmen, (Sp) – Spiele (Anzahl), (S) – Siege, (U) – Unentschieden, (N) – Niederlagen, (T+) – gesch. Tore, (T−) – erhalt. Tore
Stand: 14. August 2025

Bekannte Spieler (Auswahl)

Trainer (Auswahl)

Kader 2026

Nr. Position Name
1 SurinameDatei:Flag of Suriname.svg TW Warner Hahn
2 SchwedenSchweden AB Hampus Skoglund
3 DanemarkDänemark AB Frederik Winther
4 SchwedenSchweden AB Victor Eriksson
5 SchwedenSchweden MF Tesfaldet Tekie
6 Guinea-aDatei:Flag of Guinea.svg AB Ibrahima Fofana
7 SchwedenSchweden ST Paulos Abraham
8 SchwedenSchweden MF Markus Karlsson
9 DanemarkDänemark ST Victor Lind
11 SchwedenSchweden MF Oscar Johansson Schellhas
14 SchwedenSchweden MF Dennis Collander
15 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg ST Oliver Jordan Hagen
16 SchwedenSchweden AB Noah Persson
Nr. Position Name
19 SchwedenSchweden ST Nikola Vasić
20 SchwedenSchweden MF Nahir Besara ((C)ein weißes C in blauem Kreis)
21 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg MF Sourou Koné
22 SchwedenSchweden MF Wilson Lindberg
25 SchwedenSchweden TW Elton Fischerström
26 IrakDatei:Flag of Iraq.svg ST Montader Madjed
27 SchwedenSchweden TW Felix Jakobsson
28 GhanaDatei:Flag of Ghana.svg MF Frank Junior Adjei
29 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg ST Elohim Kaboré
31 SchwedenSchweden AB Oscar Steinke Brånby
32 SchwedenSchweden AB Essayas Lwampindy-Bofua
33 SchwedenSchweden AB Björn Hedlöf

Fans

Die Fanszene von Hammarby gehört zu den größten und aktivsten des Landes. Seit Jahren hat Hammarby den höchsten Zuschauerschnitt der Liga. Führende Ultra-Gruppierung sind die „Ultra Boys“.

Freundschaften

Gute Kontakte gibt es unter anderem zu einzelnen Fangruppen des SK Rapid Wien, Panathinaikos Athen und außerdem existiert eine offizielle Fanfreundschaft mit Alemannia Aachen.

Rivalitäten

Eine besonders leidenschaftliche Rivalität herrscht zwischen Bajen und dem ebenfalls in Stockholm beheimateten Djurgården, insbesondere seitdem man sich mit jenem das Stadion teilt. Außerdem herrscht eine Rivalität zwischen Hammarby IF und AIK aus dem Vorort Solna.

Frauenfußball

Die erste Frauenfußball-Mannschaft von Hammarby IF gehörte jahrelang der Damallsvenskan, der höchsten schwedischen Spielklasse, an, stieg jedoch 2011 ab. Nach einigen Auf- und Abstiegen spielt man seit 2021 wieder in der Damallsvenskan. Größter Erfolg war der Gewinn der schwedischen Meisterschaft 1985, der 2023 wiederholt werden konnte. Außerdem gelang 1994, 1995, 2023 und 2025 der Gewinn des schwedischen Pokals.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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