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Pixwaag

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Pixwaag
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Pixwaag 51° 9′ N, 7° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 9′ 9″ N, 7° 19′ 46″ O
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Höhe: 318 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Lage von Pixwaag in Hückeswagen

Pixwaag, bis 1644 Niederwaag, ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung

Pixwaag liegt im westlichen Hückeswagen nahe dem Hauptort, dessen Siedlungsgebiet bis an den Ort vorgerückt ist und mit der Hofschaft vermolzen ist. Der Pixwaager Bach fließt an der Hofschaft vorbei. Benachbarte Orte sind neben dem Hückeswagener Kernort die Schnabelsmühle, Erlensterz, Waag (früher auch Oberwaag genannt), Wiehagen, Wiehagenerhöhe, Raspenhaus und Brunsbach.

Die Trasse der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Remscheid-Bergisch Born und Marienheide (Kursbuchstrecke KBS 412) trennt Pixwaag von der Wupper-Vorsperre der Wuppertalsperre.

Geschichte

Der Hof Pixwaag wurde erstmals 1433 urkundlich als Waag erwähnt und war im Mittelalter und der frühen Neuzeit ein Sattelhof, der vermutlich zur Sicherung der Altstraße von Remscheid über Hückeswagen nach Wipperfürth angelegt wurde und Ministerialen der Hückeswagener Grafen gehörte. Das Sattelgut war ursprünglich mindestens 400 Morgen groß, wurde aber durch Absplisse wie z. B. Oberwaag verkleinert.

Um das Jahr 1644 erwarben die bürgerlichen Pick den Hof Waag. Nach ihnen wurde das Gut Pixwaag genannt. Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Picswag. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten 61 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Pixwaag der Berghauser Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und vier landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 71 Einwohner im Ort, 39 katholischen und 32 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13.</ref>

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 zehn Wohnhäuser mit 136 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort neun Wohnhäuser mit 158 Einwohnern, 1905 neun Wohnhäuser und 130 Einwohner.<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.</ref><ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.</ref>

Wander- und Radwege

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Literatur

  • Wilhelm Blankertz: Die Tewaag, ihr Name, ihr Hof und ihre Geschichte (Online)

Einzelnachweise

<references/>

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