Genet
Als Genet (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Klonkolonie bezeichnet man in der Botanik ein Kollektiv von Pflanzen (oder Pilzen), die unter der Erde beispielsweise über ein Rhizom (bzw. Myzel) verbunden sind oder waren. Die Pflanzen scheinen also eigenständig zu sein, sind tatsächlich aber durch vegetative Vermehrung entstanden und bilden einen Klon (vgl. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) als Synonym für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>genet. Abgerufen am 24. Dezember 2022.</ref><ref name=Kull1995>Tiiu Kull: Genet and ramet dynamics of Cypripedium calceolus in different habitats, in: Abstracta Botanica, Band 19, Special volume: Clonality in Plant Communities—Proceedings of the 4th International Workshop on Clonal Plants, Visegrád, Hungary, 18.–22. April 1995, S. 95–104</ref> Einen solchen einzelnen Klon bezeichnet man als Ramet, also die kleinste lebensfähige Einheit eines Genets. Die Begriffe Genet und Ramet sind im Kontext zueinander zu verstehen. Alle Ramets desselben Ursprungs bilden die Gesamtheit eines Klons.<ref>ramet. Abgerufen am 24. Dezember 2022.</ref><ref name=Kull1995 /> Demnach ist eine Erdbeermutterpflanze mit ihren Ausläufern ein Genet, all ihre Ableger sind Rameten und bilden zusammen einen Klon. Ebenso verhält es sich zum Beispiel mit einer Gemüse- oder Tulpenzwiebel und ihren aus den Tochterzwiebeln entstandenen Nachkommen.
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Verwendung finden diese Begriffe insbesondere in der aktuellen Forschung, um vegetativ entstandene Individuen und ihre Vorläufer eindeutig charakterisieren zu können. So können zum Beispiel die Bäume eines ganzen Waldes Rameten eines einzigen Genets sein, wie Pando in US-Bundesstaat Utah oder die Büsche einer Buschlandschaft, zum Beispiel King Clone in Kalifornien. Auch ein großer Teil der Individuen in Grasbeständen kann auf vegetativer Vermehrung (Dividuenbildung)<ref>Dividuenbildung. Abgerufen am 24. Dezember 2022.</ref> beruhen. Die ältesten bekannten solchen Baumklonkolonien sind 60–70 Mio. Jahre alt.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig National Trust - Antarctic Beech (Nothofagus moorei ).] In: trusttrees.org.au. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Where the old things are: Australia's most ancient trees.] In: The Conversation. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Literatur
- Kricher, J. C., & Morrison, G. (1988). A Field Guide to Eastern Forests, S. 19–20. Peterson Field Guide Series. ISBN 0-395-35346-7.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />