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Hettigenbeuern

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Hettigenbeuern
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524)&title=Hettigenbeuern 49° 35′ N, 9° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(524) 49° 34′ 48″ N, 9° 15′ 50″ O
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Höhe: 232 m
Fläche: 6 km²
Einwohner: 524 (31. Dez. 2021)<ref>Eberstadt. Abgerufen am 16. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1974
Postleitzahl: 74722
Vorwahl: 06286
Datei:Hettigenbeuern Buchen Odenwald-1.jpg
Ansicht von Hettigenbeuern
Datei:Hettigenbeuern Götzenturm 1.jpg
Götzenturm des Götz von Berlichingen

Hettigenbeuern ist ein Stadtteil von Buchen (Odenwald) im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort liegt im Morretal zwischen Buchen und Zittenfelden.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1306 als selbständige Pfarrei Hettigenbeuern und Rodungssiedlung des Klosters Amorbach, das ursprünglich alleiniger Grundherr war.

Mit Errichtung der Pfarrei wurde eine Kirche auf dem Friedhofsgelände gebaut. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde 1903 mit dem Bau der jetzigen Kirche im neugotischen Stil begonnen.

Ursprünglich war Hettigenbeuern im Besitz der Herren von Adelsheim, danach würzburgisch, schließlich ging die Hälfte des Ortes in den Besitz des jungen Götz von Berlichingen. Aus dieser Zeit stammt noch der heutige Götzenturm (damals Wohn- und Wehrturm).<ref>Zum Götzenturm siehe Thomas Steinmetz: Spätmittelalterliche Wohntürme im Odenwaldraum. In: Der Odenwald. Zeitschrift des Breuberg-Bundes Jg. 41, 1994, Heft 3, S. 90–92.</ref> Ein Wappenstein, der die Jahreszahl 1414 trägt, und Grabungsfunde sind die letzten Zeugen einer Burg, die auf dem Burgbuckel stand.<ref>Dietrich Lutz: Die Herrschaftssitze in Bödigheim und Hettigenbeuern Seite 55 u. 56 in Siedlungsentwicklung und Herrschaftsbildung im Hinteren Odenwald, Hrsg. Hermann Ehmer, Druckerei Odenwälder, Buchen, 1988, ISBN 3-923699-13-1</ref> Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört.

Eine Aufwärtsentwicklung hat Hettigenbeuern seit dem 19. Jahrhundert zu verzeichnen, zurückzuführen auf den gewerblichen Tabakanbau in der Gemeinde. Das Klima und die Bodenbeschaffenheit eignen sich besonders für den Anbau von Qualitätstabaken. Hettigenbeuern wurde die Tabakmetropole des Odenwaldes genannt. Die Tabakscheunen prägen noch heute das Ortsbild.

1806 kam Hettigenbeuern zum Großherzogtum Baden.

Am 1. Oktober 1974 wurde die Stadt Buchen mit Götzingen, Hainstadt, Hettigenbeuren und Hettingen zur heutigen Stadt Buchen vereinigt.<ref></ref>

Kulturdenkmale

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Hettigenbeuern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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