Zum Inhalt springen

Claudia Losch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. März 2026 um 16:24 Uhr durch imported>Enbi (Änderung 265746817 von Victoun1 rückgängig gemacht;).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Claudia Losch Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 10. Januar 1960
Geburtsort Wanne-EickelDeutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Größe 180 cm
Gewicht 84 kg
Beruf Optikerin
Karriere
Bestleistung 22,19 m (23. August 1987 in Hainfeld)
Status zurückgetreten
Karriereende 1992
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 1984 Los Angeles 20,48 m
 Hallenweltmeisterschaften
Gold 1989 Budapest 20,45 m
Bronze 1987 Indianapolis 20,14 m
 Halleneuropameisterschaften
Gold 1986 Madrid 20,48 m
Gold 1988 Budapest 20,39 m
Gold 1990 Glasgow 20,64 m
Silber 1984 Göteborg 20,23 m
Silber 1985 Piräus 20,59 m
letzte Änderung: 15. Januar 2017

Claudia Losch (* 10. Januar 1960 in Wanne-Eickel) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin.

Karriere

Die Kugelstoßerin dominierte ihre Disziplin in der Bundesrepublik Deutschland in den 1980er-Jahren. Bei den deutschen Meisterschaften gewann sie von 1982 bis 1991 zehnmal in ununterbrochener Reihenfolge den Titel, 1992 wurde sie Dritte.<ref name="sk">Leichtathletik – Deutsche Meisterschaften (Kugelstoßen – Damen). In: sport-komplett.de. Abgerufen am 1. März 2022.</ref> Damit ist sie noch vor Athletinnen wie Astrid Kumbernuss, Christina Schwanitz und Eva Wilms deutsche Rekordmeisterin. Auch in der Halle war Claudia Losch erfolgreich und belegte bei den Deutschen Meisterschaften 1983, 1984, 1987, 1988 und 1989 jeweils den ersten Platz.<ref>Deutsche Hallen - Leichtathletik - Meisterschaften (Kugelstoßen – Damen). In: sport-komplett.de. Abgerufen am 1. März 2022.</ref>

Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gewann sie die Goldmedaille im Kugelstoßen mit einem Zentimeter vor der Rumänin Mihaela Loghin (Silber) und der Australierin Gael Martin (Bronze).

Claudia Losch hatte bei einer Größe von 1,80 m ein Wettkampfgewicht von 84 kg.

Ab 1983 trat Claudia Losch für den LAC Quelle Fürth an, ihren ersten deutschen Meistertitel hatte sie noch 1982 im Trikot der LG Bayer Leverkusen geholt. Von 1987 bis 1988 trainierte sie für den LC Olympiapark München.<ref name="sk"/> 1992 beendete sie ihre Karriere und war seither als Optikerin tätig.<ref>Das große Olympia Lexikon. Sport-Bild, 19. Juni 1996, S. 42.</ref>

Über die Werfergruppe von Christian Gehrmann, der auch Claudia Losch zu ihrem Olympiasieg 1984 führte, gab es zahlreiche Dopingvermutungen, die unter anderem von der Kugelstoßerin Petra Leidinger geäußert wurden. Claudia Losch selbst verweigerte 1990 eine Dopingkontrolle.<ref>„Ohne das Zeug geht es nicht“. In: Der Spiegel. 35/1990, 26. August 1990, abgerufen am 1. März 2022.
Andreas Singler, Gerhard Treutlein: Doping im Spitzensport: Sportwissenschaftliche Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung (= Sportentwicklungen in Deutschland; 12). 3. Auflage. Meyer & Meyer, Aachen, 2006, ISBN 3-89899-192-X.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1948: Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Micheline Ostermeyer | 1952: Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Galina Sybina | 1956: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tamara Tyschkewitsch | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tamara Press | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tamara Press | 1968: Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Margitta Gummel | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Nadeschda Tschischowa | 1976: Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Iwanka Christowa | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Ilona Slupianek | 1984: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Claudia Losch | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Natalja Lissowskaja | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Swetlana Kriweljowa | 1996: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Astrid Kumbernuss | 2000: Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Janina Karoltschyk | 2004: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Yumileidi Cumbá | 2008: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Valerie Vili | 2012: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Valerie Adams | 2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Michelle Carter | 2020: China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Gong Lijiao | 2024: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Yemisi Ogunleye

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im KugelstoßenVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im Kugelstoßen