Jeff Bezos
Jeffrey Preston „Jeff“ Bezos [<templatestyles src="IPA/styles.css" />]<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jeff Bezos pronounces his name.] In: The Washington Post. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. August 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> (* 12. Januar 1964 in Albuquerque, New Mexico als Jeffrey Preston Jorgensen) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Investor. Er ist Gründer des Onlineversandhändlers Amazon und dort als geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats tätig. Außerdem gründete er das Raumfahrtunternehmen Blue Origin.
Anfang März 2024 belief sich sein Vermögen laut Forbes auf schätzungsweise 200 Milliarden US-Dollar.<ref>Real Time Billionaires. Abgerufen am 4. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Leben
Herkunft und Ausbildung
Bezos wurde als Sohn von Jacklyn Gise Jorgensen (1946–2025<ref>Seine Mutter Jackie Bezos ist gestorben. 15. August 2025, abgerufen am 15. August 2025.</ref>) und Ted Jorgensen (1944–2015) geboren, seine Eltern ließen sich kurz nach seiner Geburt scheiden.<ref>Theodore John “Ted” Jorgensen Jr. in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref><ref>Sara Nathan: The sad story behind Jeff Bezos and his biological father , pagesix.com, 10. Januar 2019</ref> Als Jeffrey vier Jahre alt war, heiratete seine Mutter Jackie den Exilkubaner Miguel „Mike“ Bezos. Die Familie siedelte nach Houston in Texas über, wo Mike Bezos für das Ölunternehmen Exxon arbeitete. Jeffrey Bezos besuchte zunächst die River Oaks Elementary School in Houston und nach dem Umzug der Familie nach Miami die Miami Palmetto Senior High School. Von 1982 bis 1986 studierte er an der Princeton University Elektrotechnik und Informatik. Mit Bestnote erwarb Bezos 1986 den akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.).
Laufbahn und Unternehmungen
Danach arbeitete Bezos zunächst bei der taiwanischen Mobilfunkgesellschaft FITEL, dann bei den New Yorker Vermögensverwaltungen Bankers Trust und D. E. Shaw & Co. Dort entstand zusammen mit David E. Shaw (* 1951) die Idee eines Buchgeschäfts im Internet.
Am 5. Juli 1994 gründete Bezos das Unternehmen Amazon und trennte sich von Shaw, um die Idee des Onlinehandels allein weiterzuentwickeln.
Im Jahr 2000 gründete Bezos das private Raumfahrtunternehmen Blue Origin.<ref>Gerhard Hegmann: Jeff Bezos investiert mit seiner Firma Blue Origin in den New Space. 3. Mai 2018 (welt.de [abgerufen am 19. Februar 2019]).</ref> Es gilt als sein Herzensprojekt; etwa 20 Jahre nach dessen Gründung erklärte er, jährlich Amazon-Aktien im Wert von einer Milliarde Dollar zu verkaufen, um dieses Kapital in Blue Origin zu investieren. In einem Interview skizzierte Bezos seine Zukunftsvision, in der die energieintensive Schwerindustrie auf andere Planeten ausgelagert werde, während „die Erde dem Wohnen und leichter Industrie vorbehalten bleibt“.<ref name=":2" />
2007 unterstützte Bezos das Projekt The Clock of the Long Now mit 42 Millionen US-Dollar.<ref name=":3" />
Im August 2013 erwarb Bezos die Tageszeitung The Washington Post für 250 Millionen US-Dollar.<ref>Washington Post to be sold to Jeff Bezos, the founder of Amazon, in: The Washington Post, abgerufen am 5. August 2013.</ref> Diese und weitere Investitionen werden über das 2003 gegründete Unternehmen Bezos Expeditions verwaltet.<ref>Überblick zu Bezos Expeditions. In: crunchbase.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Juli 2017; abgerufen am 11. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>DEI Creative in Seattle, WA: Bezos Expeditions. In: www.bezosexpeditions.com. Abgerufen am 2. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 2. Februar 2021 gab Bezos bekannt, im dritten Quartal 2021 als CEO von Amazon zurückzutreten, diesen Posten Andy Jassy zu übergeben und den geschäftsführenden Vorsitz des Verwaltungsrats, der dem Vorstand übergeordnet ist, zu übernehmen.<ref>Amazon.com Announces Fourth Quarter Results. Abgerufen am 2. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er gab die Leitung ab, um sich mehr Blue Origin widmen zu können.<ref name=":2" />
Im September 2021 gründete Bezos gemeinsam mit dem Mail.ru-Gründer Juri Milner das Biotechnologieunternehmen Altos Labs. Das Unternehmen wurde mit 3 Milliarden US-Dollar Startkapital ausgestattet.<ref>Alex Philippidis: Altos Labs Launches with $3B and a Focus on Reversing Disease, Aging. In: Genetic Engineering & Biotechnology News. 19. Januar 2022, abgerufen am 11. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Altos Labs widmet sich der Nutzung der zellulären Reprogrammierung zur Entwicklung von Therapeutika für die Langlebigkeit.<ref name=":1">Antonio Regalado: Meet Altos Labs, Silicon Valley's latest wild bet on living forever. MIT Technology Review, 4. September 2021, abgerufen am 11. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Unternehmen hat prominente Wissenschaftler rekrutiert wie Juan Carlos Izpisúa Belmonte (bekannt für seine Arbeit zur Verjüngung durch Neuprogrammierung), Steve Horvath (Arbeit an epigenetischen Alterungsuhren) und Shinya Yamanaka (den Nobelpreisträger und Erfinder der zellulären Neuprogrammierung in Säugetierzellen).<ref name=":1" />
Privates
Bezos war ab 1993<ref>Trennung nach 25 Jahren: So viel Geld bekommt die Ehefrau des reichsten Mannes der Welt. In: focus.de, 9. Januar 2019.</ref> mit MacKenzie Bezos verheiratet und hat vier Kinder: eine adoptierte Tochter, die in China geboren wurde, und drei Söhne.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jeff Bezos Fast Facts.] CNN, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juli 2016 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 9. Januar 2019 gab das Ehepaar Bezos seine Absicht bekannt, sich scheiden zu lassen.<ref>Sara Salinas: Amazon CEO Jeff Bezos and wife MacKenzie are divorcing. In: cnbc.com. 9. Januar 2019, abgerufen am 9. Januar 2019.</ref> Im Februar 2019 veröffentlichte Bezos einen offenen Brief an den Verlagschef der Zeitschrift National Enquirer, David Pecker, in dem er ihm Erpressung vorwarf.<ref>Jeff Bezos: No thank you, Mr. Pecker. In: Jeff Bezos. 7. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.</ref><ref name=":0">Mediale Schlammschlacht: Jeff Bezos wirft Skandalblatt Erpressung vor. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. Februar 2019]).</ref> Man habe Bezos gedroht, intime Privatfotos zu veröffentlichen, wenn er nicht die Untersuchungen einstelle, wie private Textnachrichten von ihm und einer außerehelichen Affäre an die Zeitschrift gelangt seien.<ref name=":0" /><ref>Amazon-Chef wird mit Nacktfotos erpresst – und das hat auch mit Donald Trump zu tun. In: stern.de. 8. Februar 2019, abgerufen am 19. Februar 2019.</ref>
Gleichzeitig wurde die Beziehung von Bezos zu der Moderatorin Lauren Sánchez bekannt.<ref> Affäre des Amazon-Chefs mit Moderatorin: Zeitschrift soll 200.000 Dollar für Bezos' SMS gezahlt haben. In: Der Spiegel, 19. März 2019.</ref> Sie heirateten am 27. Juni 2025 in Venedig.<ref>Artikel zur Heirat aufstern.de, abgerufen am 28. Juni 2025.</ref>
Bezos gilt als Fan von Star Trek und hat – in aufwendiger Alien-Maske – einen Cameoauftritt in dem Film Star Trek Beyond von 2016.<ref name="gw">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Get a look at Amazon CEO Jeff Bezos as an alien in ‘Star Trek Beyond’.] In: GeekWire. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Juli 2016 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Juli 2021 nahm Bezos gemeinsam mit seinem Bruder Mark und zwei weiteren Passagieren an einem touristischen suborbitalen Raumflug mit der Blue-Origin-Rakete New Shepard teil.<ref>Bezos nach Ausflug ins All gelandet. tagesschau.de, 20. Juli 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juli 2021; abgerufen am 1. August 2023.</ref> Er bezeichnete dies als den besten Tag seines Lebens.<ref name=":2">Ines Zöttl: (S+) Ärger über gestrichene Wahlempfehlung: So abhängig ist Jeff Bezos von der US-Regierung. In: Der Spiegel. 31. Oktober 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 31. Oktober 2024]).</ref>
Vermögen
Im Jahr 2018 listete das Wirtschaftsmagazin Forbes Bezos als den reichsten Menschen der Welt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The World’s Billionaires.] Forbes, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er ist der erste Mensch, dessen Vermögen die Summe von 200 Milliarden US-Dollar überstieg. Selbst inflationsbereinigt besaß Bezos das größte Vermögen, das Forbes je im Eigentum eines Menschen errechnete.<ref>Forbes Real Time Billionaires List - The World's Richest People. Abgerufen am 25. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="forbes">Forbes: Jeff Bezos. Forbes, 26. August 2020, abgerufen am 3. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er blieb bis 2021 an der Spitze der weltweiten Milliardärs-Rankings und wurde dann von Elon Musk überholt.
Bezos ist Besitzer der Segelyacht Koru, deren Baukosten auf 500 Millionen US-Dollar geschätzt wurden.<ref>Kevin Koenig: Jeff Bezos’ New Yacht Is Finally Ready to Set Sail. In: The New York Times. 19. Mai 2023, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 28. Juni 2024]).</ref><ref>Sarah Jackson: Jeff Bezos' yacht reportedly cost $500 million and is the largest sailing yacht in the world. Here's what we know. In: Business Insider. Abgerufen am 28. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Anfang 2020 kündigte Bezos an, 10 Mrd. US-Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels spenden zu wollen, da dieser die „größte Bedrohung für unseren Planeten“ sei. Das Geld werde, beginnend im Sommer 2020, dem neu gegründeten Bezos Earth Fund zugutekommen, der wiederum Wissenschaftler, Klimaaktivisten und NGOs unterstützen soll.<ref>Kampf gegen Klimawandel. Amazon-Chef will zehn Milliarden Dollar spenden . In: t-online.de, 17. Februar 2020. Abgerufen am 18. Februar 2020.</ref>
Eine Untersuchung aus dem Jahr 2021, in welcher der CO2-Fußabdruck von 20 bekannten Milliardären abgeschätzt wurde, kommt zu dem Schluss, dass im Jahr 2018 durch das Konsumverhalten Bezos’ (inkl. Wohnsituation, Yachtreisen, Reisen im Privatjet) 2.224,2 Tonnen CO2e freigesetzt worden sind.<ref>B. Barros, R. Wilk: The outsized carbon footprints of the super-rich. Sustainability: Science, Practice and Policy, 17(1), 2021, S. 316–322.</ref> Damit trug er so viel zur globalen Erwärmung bei wie 331 durchschnittliche Menschen. (Die durchschnittliche Emission 2018 betrug 6,71 Tonnen CO2e.)<ref>Fossil CO2 emissions by country. EDGAR, abgerufen am 1. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2020 verkaufte Bezos bis Anfang November Amazon-Aktien, die infolge der COVID-19-Pandemie 70 Prozent Wertzuwachs verzeichneten, für 10,2 Milliarden US-Dollar.<ref>Amazon-Chef Bezos macht Kasse. tagesschau.de, 5. November 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. November 2020; abgerufen am 1. August 2023.</ref>
Im Juni 2021 veröffentlichte ProPublica die Höhe eines fiktiven Steuersatzes der US-amerikanischen „Superreichen“, der auch Wertsteigerungen von deren Unternehmensanteilen als Einkommen betrachtete. Danach zahlte Jeff Bezos in den Jahren 2014–2018 0,98 % Steuer in Relation zu seinem fiktiven Einkommen. Nur Warren Buffett zahlte mit 0,10 % noch weniger (Michael Bloomberg: 1,3 %; Elon Musk: 3,27 %).<ref>Jesse Eisinger, Jeff Ernsthausen and Paul Kiel: The Secret IRS Files: Trove of Never-Before-Seen Records Reveal How the Wealthiest Avoid Income Tax. ProPublica, 8. Juni 2021 (abgerufen am 24. November 2021)</ref>
Positionen und Kontroversen
Laut ProPublica nahm Bezos 2011 staatliche Kindergeldzahlungen in Höhe von 4.000 US-Dollar in Anspruch, die sich an Haushalte mit weniger als 100.000 US-Dollar Jahreseinkommen richtete. Sein damaliges Vermögen betrug 18 Milliarden US-Dollar. Die Inanspruchnahme, die wegen seines vergleichsweise niedrigen Einkommens möglich war, fand öffentliche Kritik.<ref>Jesse Eisinger, Jeff Ernsthausen, and Paul Kiel: The Secret IRS Files: Trove of Never-Before-Seen Records Reveal How the Wealthiest Avoid Income Tax. In: ProPublica. 8. Juni 2021, abgerufen am 27. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Ben Gilbert: When Jeff Bezos was worth $18 billion, he claimed a $4,000 tax credit intended for families earning less than $100,000, ProPublica reports. In: Business Insider. 9. Juni 2021, abgerufen am 27. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2012 unterstützte Bezos eine Kampagne zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Washington mit 2,5 Millionen US-Dollar.<ref name=":3">Amazon-Gründer spendet für Homo-Ehe. queer.de, 27. Juli 2012, abgerufen am 1. August 2023.</ref>
Mit der Akquisition der Washington Post im Jahr 2013 hatte Bezos laut The Wall Street Journal gezögert, weil er angeblich befürchtete, dass die Recherchen der Journalisten mit seinen Geschäftsinteressen kollidieren könnten.<ref name=":2" />
Im Mai 2014 wurde Bezos beim Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes zum „Schlechtesten Chef der Welt“ gewählt.<ref>Süddeutsche Zeitung: Jeff Bezos, schlechtester Chef der Welt vom 22. Mai 2014, aufgerufen am 23. Mai 2014</ref> Am 15. August 2015 kritisierte die New York Times im Artikel Inside Amazon: Wrestling Big Ideas in a Bruising Workplace Amazons Geschäftspraktiken und Führungsstil.<ref>New York Times kritisiert Amazons Arbeitsbedingungen: „Ich würde solch ein Unternehmen verlassen“ – manager magazin. Abgerufen am 14. August 2016.</ref> Bezos wiederum gab an, sein Unternehmen in der Beschreibung nicht wiederzuerkennen.<ref>Full memo: Jeff Bezos responds to brutal NYT story, says it doesn’t represent the Amazon he leads. 17. August 2015, abgerufen am 14. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
US-Finanzministerin Janet Yellen (Kabinett Biden) forderte im April 2021 einen globalen Mindeststeuersatz für Unternehmen. Bezos unterstützte dies und ermutigte den US-Kongress und die US-Regierung zu einer „richtigen, ausgewogenen Lösung, die die Wettbewerbsfähigkeit der Vereinigten Staaten aufrechterhält oder erweitert“.<ref>Amazon-Chef Bezos spricht sich für höhere Unternehmenssteuern aus. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. April 2021, abgerufen am 1. August 2023.</ref>
Im Jahr 2024 entschied Bezos anlässlich der US-Präsidentschaftswahl 2024, dass seine Washington Post aus „Achtung der menschlichen Freiheit“ keine Empfehlung zu US-Präsidentschaftswahlen mehr aussprechen werde.<ref>William Lewis: On political endorsement - A note from the publisher. 25. Oktober 2024, abgerufen am 23. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Hadas Gold, Brian Stelter: Washington Post won’t endorse candidate in 2024 presidential election after Bezos decision | CNN Business. 25. Oktober 2024, abgerufen am 31. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":2" /> Er begründete diese Entscheidung mit Vertrauensverlusten der Medien und damit, dass Menschen Medien für parteiisch hielten.<ref>Jeff Bezos: The hard truth: Americans don’t trust the news media - A note from our owner. 28. Oktober 2024, abgerufen am 23. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zahlreiche prominente Journalisten verließen daraufhin die Redaktion der Zeitung. Etwa einen Monat nach der Amtsübernahme durch Donald Trump im Jahr 2025 gab Bezos der Washington Post die Vorgabe, im Meinungsressort nur noch „persönliche Freiheit und freie Märkte“ zu „unterstützen“.<ref>Jeff Bezos macht Vorgaben für Meinungsseiten der „Washington Post“. Zeit Online, 26. Februar 2025, abgerufen am 26. Februar 2025.</ref>
Auszeichnungen
- 1999 wählte das Time Magazin ihn zur Person of the Year.<ref>Jeffrey Preston Bezos: 1999 PERSON OF THE YEAR. In: Time Magazin. 27. Dezember 1999, abgerufen am 25. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2012 nannte ihn Fortune Geschäftsmann des Jahres.<ref>Amazon’s Jeff Bezos: The Ultimate Disrupter. In: Fortune. 16. November 2012, abgerufen am 25. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2012 wurde Bezos in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.
- 2018 wurde er in die National Academy of Engineering gewählt.
- 2018 erhielt Bezos den Axel Springer Award.<ref>Florian Schmidt: Amazon-Chef Jeff Bezos mit Axel Springer Award ausgezeichnet. In: BZ-Berlin.de. 25. April 2018, abgerufen am 25. April 2018.</ref>
- 2023 nahm Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Bezos in die Ehrenlegion auf.<ref>Kritik an Aufnahme von Jeff Bezos in französische Ehrenlegion. In: www.zeit.de. 24. Februar 2023, abgerufen am 24. Februar 2023.</ref>
Literatur
- Richard L. Brandt: ein klick. Der Aufstieg von amazon und Jeff Bezos. Redline, München 2013, ISBN 978-3-86881-487-3.
- Brad Stone: Der Allesverkäufer. Jeff Bezos und das Imperium von Amazon. Aus dem Englischen von Bernhard Schmid. 2., erweiterte Neuausgabe. Campus, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-593-51062-0.
- Jeff Bezos im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
- Jeffrey P. Bezos bei aboutamazon.com (englisch)
- Bezos Expeditions (englisch)
Einzelnachweise
<references responsive />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bezos, Jeff |
| ALTERNATIVNAMEN | Bezos, Jeffrey Preston (vollständiger Name); Bezos, Jeffrey P.; Jorgensen, Jeffrey Preston (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Unternehmer und Investor, Gründer von Amazon |
| GEBURTSDATUM | 12. Januar 1964 |
| GEBURTSORT | Albuquerque, New Mexico, Vereinigte Staaten |
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- Jeff Bezos
- Unternehmer (21. Jahrhundert)
- Absolvent der Princeton University
- Person (Raumfahrt)
- Elektroingenieur
- Unternehmer (Informationstechnik)
- Medienunternehmer
- Person (Amazon)
- Person (The Washington Post)
- Blue Origin
- Investor
- Weltraumtourist
- Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- Mitglied der National Academy of Engineering
- Entrepreneur des Jahres
- Mitglied der Logistics Hall of Fame
- Mitglied der Ehrenlegion
- Raumfahrer (Vereinigte Staaten)
- US-Amerikaner
- Geboren 1964
- Mann