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Odertalsperre

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Odertalsperre
Odertalsperre vom Staudamm aus gesehen, Juni 2005
Odertalsperre vom Staudamm aus gesehen, Juni 2005
Odertalsperre vom Staudamm aus gesehen, Juni 2005
Lage Landkreis Göttingen
Zuflüsse Oder (Rhume)
Abfluss Oder (Rhume)
Größere Orte in der Nähe Bad Lauterberg
Koordinaten 51° 39′ 2″ N, 10° 30′ 57″ OKoordinaten: 51° 39′ 2″ N, 10° 30′ 57″ O
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Daten zum Bauwerk

Bauzeit 1930–1933
Höhe über Talsohle 56 m
Höhe über Gründungssohle 62 m
Höhe der Bauwerkskrone 383,00 m
Bauwerksvolumen 1.400.000 m³
Kronenlänge 310/316 m
Kronenbreite 8,65 m
Böschungsneigung luftseitig 1:1,75 und 1:2,00
Böschungsneigung wasserseitig 1:2,00 und 1:2,75
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 381,10 m ü. NN
Wasseroberfläche 136 hadep1
Speicherraum 30,61 Mio. m³
Gesamtstauraum 31,85 Mio. m³
Einzugsgebiet 52 km²

Die Odertalsperre im Harz liegt oberhalb von Bad Lauterberg im Landkreis Göttingen in Niedersachsen und staut den Rhume-Zufluss Oder. Die Talsperre wurde nach dreijähriger Bauzeit im Jahr 1934 in Betrieb genommen, Eigentümer und Betreiber sind die Harzwasserwerke.

Zweck

Die Talsperre dient folgenden Zwecken:

Dabei handelt es sich zum Teil um widersprechende Funktionen. Für den Hochwasserschutz ist ein möglichst leeres Wasserbecken, für die Niedrigwasseraufhöhung eine möglichst volle Talsperre wünschenswert. Dementsprechend gibt es für die Wasserbewirtschaftung einen Betriebsplan, der abhängig von den Jahreszeiten und den zu erwartenden Wassermengen ist, z. B. Schneeschmelze nach dem Winter, Trockenheit im Sommer.

Absperrbauwerk

Das Absperrbauwerk ist als ein Staudamm aus Steinschüttmaterial (Schotter) mit einem mittigen Betonkern und einer dichtenden Lehmschicht konstruiert. Die Betonmauer verfügt über Fugen, die Verformungen des gesamten Damms folgen, ohne undicht zu werden. Die Bauart ähnelt in wesentlichen Elementen der nur wenige Jahre zuvor in Betrieb genommenen Sösetalsperre. Der Damm wurde von 2010 bis 2018 saniert.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Odertalsperre - Sanierung der Revisionsschächte.] In: www.webac-grouts.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ertüchtigung der Odertalsperre. Teilbereiche der Talsperre wurden mit PASCHAL-Systemen erfolgreich saniert.] PASCHAL, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Mai 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Pumpspeicherkraftwerk

Der Stausee der Talsperre diente ursprünglich als Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks. Direkt unter dem Staudamm befindet sich ein Unterwasserbecken mit einem 7,5 m hohen Erddamm, das als Ausgleichsbecken diente. Das Kraft- und Pumpwerk befindet sich ebenfalls am Fuß des Dammes. Auf den Pumpbetrieb wird seit 1986 verzichtet, da er sich nicht mehr wirtschaftlich darstellte. Heute erzeugt hier eine Francisturbine mit einer Gesamtleistung von 4700 KW etwa 6.000.000 kWh Strom im Jahr. Die Fallhöhe beträgt 61 Meter.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wasser mit Energie.] In: www.harzwasserswerke.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. März 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein weiteres, wesentlich kleineres Kraftwerk wird am Grundablass des Ausgleichsbeckens betrieben.

Speicherkraftwerk

Seit Stilllegung des Pumpspeicherkraftwerkes wird das Kraftwerk Odertalsperre als Speicherkraftwerk betrieben. Hierzu läuft die Turbine wenige Stunden am Tag, um das Ausgleichsbecken unterhalb des Hauptdammes aufzufüllen; vom Ausgleichsbecken aus wird eine kontinuierliche Wassermenge (in der Regel mindestens 1,3 m³/s) an das Unterwasser abgegeben.

Beileitungen

Über drei Ableitungsbauwerke kann zusätzlich zum Abfluss der Oder Wasser aus dem nördlich gelegenen Sperrlutter- und Breitenbeektal in die Odertalsperre übergeleitet werden. Das Wasser wird über ein Wehr in einen Hanggraben und zwei Wasserüberleitungsstollen (Großer Eschenbergstollen und Hillebillestollen) der Odertalsperre zugeführt. Diese Beileitungen können etwa 30 % des Zulaufes ausmachen.

Sonstiges

Es gibt Wassersportmöglichkeiten in Form von Angeln, Baden, Segeln und Surfen. Am Stausee gibt es eine Gaststätte und einen Campingplatz.

Durch den Bau der Talsperre konnte am westlichen Ende des Stadtgebietes von Bad Lauterberg in der Aue ein neuer Stadtteil errichtet werden. Vorher war das Gelände des Öfteren von Hochwasser betroffen.

Fischfauna

Die Odertalsperre ist in erster Linie ein Salmonidengewässer mit Bach-, Regenbogen- und Seeforellen. Außerdem kommen Hechte, Zander, Flussbarsche, Aale, Karpfen, Schleien und Maränen vor. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Weißfischarten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Angeln im Harz.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bildergalerie

Panoramabild der Odertalsperre vom Staudamm, Oktober 2010. In der Bildmitte der Stöberhai.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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