Sauciere
Sauciere (IPA: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />]<ref name="Krech-et-al" />, oder [<templatestyles src="IPA/styles.css" />]<ref name="Krech-et-al" />; von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die Bezeichnung für eine Saucenschüssel.<ref>Herings Lexikon der Küche. Fachbuchverlag Pfannenberg, Haan-Gruiten, 20. Auflage 1990, ISBN 3-8057-0470-4.</ref> Sie ist zum Servieren von Saucen bestimmt.
Es gibt verschiedene Formen und Größen, die historischen wie regionalen Traditionen entstammen. Häufig handelt es sich um kleine ovale Schüsseln, die fest mit einer entsprechenden Untertasse, einem Unterteller<ref>Duden – Das Fremdwörterbuch. Dudenverlag: Mannheim / Leipzig / Wien / Zürich 1995, ISBN 3-411-04058-0.</ref> oder einem Standfuß verbunden sind. Das Gefäß besteht als Teil des Tischgedecks in der Regel aus Porzellan, kann aber auch aus Silber oder rostfreiem Stahl sein. Es hat häufig eine Ausgusslippe, Tülle oder Schnaupe, die das Servieren der Sauce erleichtert.<ref>Brockhaus Kochkunst. 2008, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, ISBN 978-3-7653-3281-4.</ref> Allgemeine Verbreitung fand die Sauciere, seit sich in der Oberschicht des 18. Jahrhunderts die Zubereitungsgewohnheiten der Fleischspeisen änderten, das Fleisch nicht mehr am Tisch tranchiert wurde und eigens gekochte Soßen das Mahl bereicherten. Auch als man bevorzugt einen Löffel zum Aufgeben der Soße benutzte, hat man die ein oder zwei Schnaupen des Gefäßes beibehalten.<ref>Carl Hernmarck: Die Kunst der eurupäischen Silberschmiede, München 1978, S. 188–189.</ref>
Ein frühbronzezeitlicher Gefäßtyp wird wegen seiner Ähnlichkeit zu den Saucenschüsseln auch als Sauciere bezeichnet.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="Krech-et-al"> Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders: Deutsches Aussprachewörterbuch. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, S. 897. </ref> </references>