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Natriumpolywolframat

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Allgemeines
Name Natriumpolywolframat
Andere Namen
  • Natriummetawolframat
  • hexa-Natriumwolframat (W12)
Summenformel 3 Na2WO4 · 9 WO3 · H2O
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 412-770-9
ECHA-InfoCard 100.101.205
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 2986,01 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

3,1 g·cm−3 (20 °C, gesättigte Lösung)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.101.205">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​318​‐​412
P: 264​‐​273​‐​280​‐​301+312​‐​305+351+338​‐​501<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriumpolywolframat (auch Natriummetawolframat, engl. sodium polytungstate, kurz SPT) ist ein relativ neues Mittel zur Herstellung einer Schwerflüssigkeit.<ref name="Heinrich Schubert">Heinrich Schubert: Handbuch der Mechanischen Verfahrenstechnik. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 3-527-66103-4, S. 621 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften

SPT ist im Festzustand ein weißes, kristallines Pulver bzw. in wässriger Lösung eine leicht gelbgrüne, transparente Flüssigkeit. In kristalliner Form handelt es sich um ein 12-fach aggregiertes Isopolywolframat mit einer molaren Masse von 2986,12 g·mol−1. Den Modellen nach ist das Polywolframat aus Oktaedern aufgebaut, wobei sich die Sauerstoffionen an den Ecken und die Wolframionen in der Mitte der Oktaeder befinden. In der Darstellung als Kugelmodell bilden die Sauerstoffionen eine dichteste Kugelpackung, wobei die Wolframionen sich in den jeweiligen Oktaederlücken befinden. Der Struktur nach handelt es sich bei dieser Verbindung um ein sogenanntes „echtes“ Metawolframat mit der Formel Na6[H2W12O40]. Von den echten Metawolframaten ist bekannt, dass die beiden Wasserstoffatome im zentralen Hohlraum des Polyanions vorhanden sind und die Kugelschale nicht durchdringen können.<ref name="TC-Tungsten Compounds">TC-Tungsten Compounds: Informationsdatenblatt Natriumpolywolframat/Natriummetawolframat</ref>

Verwendung

Durch seine extrem hohe Löslichkeit in Wasser (max. Dichte bis 3,1 g·cm−3) eignet es sich als Schwerflüssigkeit.

SPT ist nicht toxisch,<ref></ref> nicht brennbar, geruchsneutral und darüber hinaus besitzt es als Lösung eine sehr geringe Viskosität, wobei jedoch die Lösungen hoher Konzentration schon relativ hohe Viskositäten aufweisen.<ref name="Heinrich Schubert" />

Einzelnachweise

<references />