Zum Inhalt springen

Ferdinand Lohmeyer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Mai 2025 um 20:22 Uhr durch imported>Aka (Tippfehler entfernt, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Karl Ferdinand Lohmeyer (* 25. Dezember 1826 in Verden; † 5. März 1911 in Göttingen) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer.

Leben

Ferdinand Lohmeyer studierte an der Georg-August-Universität Göttingen Medizin. 1846 wurde er Mitglied des Corps Bremensia.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 39/504</ref> 1849 wurde er zum Dr. med. promoviert.<ref>Dissertation: Nonnullae hominum cupro venenatorum observationes.</ref> Anschließend habilitierte er sich in Chirurgie. Als a.o. Professor der Chirurgie an der Universität Göttingen lehrte er neben Chirurgie auch Augenheilkunde, gerichtliche Medizin und Staatsarzneikunde. Im Deutsch-Französischen Krieg war er Oberchefarzt der Lazarette in der Belagerung von Metz. Über viele Jahre war er in Göttingen Bürgervorsteher, zuletzt als Wortführer des Bürgervorsteher-Kollegiums. Er war der Schwiegervater des Nobelpreisträgers Walther Nernst.

Ehrungen

Schriften

  • Über die Vergiftungen durch Kupfer, 1849
  • Lehrbuch der allgemeinen Chirurgie, 1858
  • Die Schusswunden und ihre Behandlung, 1859
  • Über Trepanation bei Aphasie, 1872

Literatur

  • Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1040. (Permalink)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein