Unteres Yafi-Sultanat
| Sultanat Unter-Yafi | |||
| سلطنة يافع السفلى | |||
Salṭanat Yāfiʿ as-Suflā | |||
| ca. 1800–1967 | |||
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| Amtssprache | Arabisch | ||
| Hauptstadt | Dscha'ar | ||
| Staats- und Regierungsform | Sultanat Britisches Protektorat (ab 1895)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The British-Yemeni Society, Passage to Yafa’ (1891–1967) ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Juli 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | ||
| Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef | Sultan zuletzt: Mahmud ibn Aidrus (1958–1967) | ||
| Währung | Südarabischer Dinar (ab 1965) zuvor Ostafrikanischer Schilling<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | ||
| Errichtung | ca. 1800 | ||
| Endpunkt | 30. November 1967 (Eingliederung in Südjemen) | ||
| Abgelöst von | Volksrepublik Südjemen | ||
| <templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 In abgelegenen Teilen Jemens zirkulierte bis in die 1950er Jahre auch noch der Maria-Theresia-Taler. | |||
Das Sultanat Unter-Yafi (arabisch سلطنة يافع السفلى, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref group="A">die deutschen Bezeichnungen Unter-Jafa oder Unter-Yafa sind in der deutschsprachigen Literatur selten nachzuweisen (Ausnahmen bei Manfred Scheuch: Atlas zur Zeitgeschichte: Asien, Afrika und Amerika im 20. Jahrhundert. Brandstätter, Wien, 1993, S. 78 oder Waldemar Gruschke →Einzelnachweise)</ref> war einer der beiden Binnenstaaten der jemenitischen Yafi-Stammeskonföderation. Ab 1895 gehörte er zum britischen Protektorat Aden, ab 1959 zur Föderation der Arabischen Emirate des Südens und ab 1963 zur Südarabischen Föderation. 1967 wurde er in die Volksrepublik Südjemen eingegliedert.
Geschichte
Das gebirgige Hinterland von Aden wird vom Stamm der Yafa'i bewohnt, die im 19. Jahrhundert zwei Sultanate, Unter-Yafi und Ober-Yafi bildeten. Unter-Yafi bestand aus fünf Scheichtümern, die um 1800 vereinigt wurden.
Von der Afifi-Dynastie regiert bestand das Sultanat, dessen Territorium auch einen fruchtbaren Teil Abyans umfasste, aus den fünf Scheichtümern des Saʿdī-, Yaharī-, Kaladī-, Nāḫibī- und Yazīdī-Stammes; seine Hauptstadt war Dscha'ar, die alte Residenz der Banū-Afīf-Sultane. Die zweite Hauptstadt Unter-Yafis war al-Qāra<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />al-Qāra Bild ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Januar 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> wo sich der Bergpalast des Sultans befand.<ref>Frank Edwards, The Gaysh: A History of the Aden Protectorate Levies 1927–61, and the Federal Regular Army of South Arabia 1961–67, Helion & Co Ltd, 2004, p. 16 ISBN 978-1-874622-96-3</ref> Im Gegensatz zu Ober-Yafi, das im Hochland lag, stand es, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, in Kontakt mit der britischen Kolonialregierung von Aden (Kolonie Aden). Sein letzter Sultan, Mahmud ibn Aidrus al-Afifi, wurde 1967 entmachtet, womit das Sultanat in der Volksrepublik Südjemen aufging. Heute ist das untere Yafi-Gebiet Teil der Republik Jemen.
Literatur
- Paul Dresch. A History of Modern Yemen. Cambridge, UK: Cambridge University Press, 2000.
- R.J. Gavin. Aden Under British Rule: 1839–1967. London: C. Hurst & Company, 1975.
- Tom Little. South Arabia: Arena of Conflict. London: Pall Mall Press, 1968.
Einzelnachweise
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Anmerkungen
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