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Schodnia

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Schodnia
Schodnia
Vorlage:Platzhalterbild
Schodnia Schodnia (Polen)
Schodnia
Schodnia (Polen)
Schodnia
Schodnia
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Oppeln
Gmina: Ozimek
Geographische Lage: 50° 41′ N, 18° 11′ OKoordinaten: 50° 40′ 34″ N, 18° 11′ 24″ O
 {{#coordinates:50,6762|18,189969444444|primary
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Einwohner: 855 (31. Okt. 2018<ref name="Einwohner">Einwohnerzahl Gmina Ozimek (polnisch), 1. Oktober 2018, abgerufen am 3. April 2019</ref>)
Postleitzahl: 46-040
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPO
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Schodnia [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsxɔdɲa] (deutsch Schodnia, 1936–1945 Ostdorf O.S.) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Schodnia liegt in der Stadt-und-Land-Gemeinde Ozimek (Malapane) im Powiat Opolski (Kreis Oppeln) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geographie

Geographische Lage

Schodnia liegt zwei Kilometer westlich vom Gemeindesitz Ozimek (Malapane) und 19 Kilometer östlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

Nachbarorte

Nachbarorte von Schodnia sind im Westen Dembiohammer (Dębska Kuźnia), Nordwesten Pustków (Pustkow), im Nordosten Antoniów (Antonia), im Osten die Stadt Ozimek (Malapane) und im Süden Nowa Schodnia (Neu Ostdorf).

Geschichte

Datei:Kościół Matki Bożej Różańcowej w Schodni.jpg
Katholische Kirche

Der Ort wurde 1485 erstmals als Wschodnia urkundlich erwähnt. 1552 wurde der Ort als Wzchodina erwähnt.<ref name="Knie" />

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Schodnia ab 1816 zum Landkreis Oppeln im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 bestanden im Dorf 120 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Schodnia 677 Menschen, davon 55 evangelisch und drei jüdisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 600.</ref> 1865 hatte die Gemeinde Schodnia, zu der Alt Schodnia, Neu Schodnia, Piecuch und Niewa gehörten, acht Bauern, sieben Halbbauern, neun Gärtner, sechs Ackerhäusler und 104 Angerhäusler. Ferner gab es zwei Forsthäuser und zwei Wassermühlen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Einwohner nach Krascheow eingepfarrt und die Schüler nach Antonia eingeschult.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Malapane gegründet, welcher aus den Landgemeinden Antonia, Hüttendorf, Königlich Karmerau, Kreuzthal und Schodnia und dem Gutsbezirk Malapane bestand. Um 1880 wurde der Amtsbezirk Friedrichsgrätz bereits aufgelöst und Münchhausen dem Amtsbezirk Krascheow zugeordnet.<ref name="Territorial">Territorial Amtsbezirk Friedrichsgrätz/Krascheow/Schönhorst</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten in der Gemeinde Schodnia 554 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 420 für die Zugehörigkeit zu Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tabelle in digitaler Form (Memento vom 24. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Alt Schodnia verblieb beim Deutschen Reich. 1925 hatte der Ort 1527 Einwohner. 1933 lebten im Ort 1284 Einwohner. 1936 wurde die Gemeinde Schodnia in Ostdorf O.S. umbenannt.<ref name="Territorial" /> Am 1. April 1939 wurde Ostdorf nach Malapane eingemeindet. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oppeln.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und wieder in Schodnia umbenannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum wiedergegründeten Powiat Opolski. 2005 hatte der Ort etwa 840 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Kirche Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz im modernen Stil
  • Wegkapelle mit Glockenturm

Vereine

Weblinks

Commons: Schodnia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Antoniów (Antonia) | Biestrzynnik (Ringwalde) | Chobie (Chobie) | Dylaki (Dylocken) | Grodziec (Friedrichsgrätz) | Krasiejów (Krascheow) | Krzyżowa Dolina (Kreuzthal) | Mnichus (Münchhausen) | Ozimek (Malapane) | Pustków (Pustkow) | Schodnia (Alt Ostdorf) | Szczedrzyk (Sczedrzik)

Vorlage:Klappleiste/Ende