Luca Aerni
| Luca Aerni Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Luca Aerni (2018) | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 27. März 1993 (33 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Châtel-Saint-Denis, Schweiz | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Grösse | 177 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 80 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Slalom, Riesenslalom, Kombination | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | CS Les Barzettes | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 14. April 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Luca Aerni (* 27. März 1993 in Châtel-Saint-Denis<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Luca Aerni ( vom 14. Februar 2017 im Internet Archive)</ref>) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört dem A-Kader von Swiss-Ski an,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Selektionen Herren Ski alpin 2013/2014. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 60 kB) Swiss-Ski, 17. April 2013, abgerufen am 24. Januar 2014.</ref> Er startet in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Den grössten Erfolg feierte er 2017 mit dem Weltmeistertitel in der Kombination.
Biografie
Aerni stammt aus Grosshöchstetten im Kanton Bern, verbrachte aber einen grossen Teil seiner Jugend in Crans-Montana im Kanton Wallis. Ab November 2008 nahm er im Alter von 15 Jahren an nationalen Juniorenrennen teil, ab Januar 2009 auch an FIS-Rennen. Nachdem ihm im Januar 2011 der erste Sieg in einem FIS-Rennen gelungen war, folgten die ersten Einsätze im Europacup. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Roccaraso gewann er die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Ende der Saison 2011/12 gewann er den Schweizer Meistertitel in der Super-Kombination.
Zu Beginn der Saison 2012/13 konnte sich Aerni im Europacup etablieren und erzielte mehrere Top-10-Platzierungen. Er wurde daraufhin für den City-Event-Parallelslalom am Neujahrstag 2013 in München nominiert, wobei er den Quotenplatz des verletzten Beat Feuz übernahm. Obwohl er bereits im Achtelfinale ausschied, erhielt er seine ersten Weltcup-Punkte gutgeschrieben.<ref>Luca Aerni holt Weltcuppunkte. Walliser Bote, 1. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Januar 2014; abgerufen am 4. März 2013.</ref> Zwei Tage später, am 3. Januar 2013, entschied Aerni erstmals ein Europacuprennen für sich. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2013 gewann er die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb und wurde Vierter im Slalom. Beim Slalom von Bormio am 6. Januar 2014 stiess er im zweiten Lauf vom 27. auf den 10. Schlussrang vor und realisierte so seine erste Top-10-Klassierung in einem Weltcuprennen. 18 Tage später erzielte er sein bis dahin bestes Weltcupergebnis mit Platz 5 im Slalom von Kitzbühel. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 gewann er zwei weitere Silbermedaille (Mannschaftswettbewerb und Slalom). Letztlich war er mit dem Schweizer Team beim Saisonfinale in Lenzerheide am 14. März 2014 vor den USA und Österreich siegreich.
In der Saison 2014/15 konnte sich Aerni nur einmal in den Top 10 eines Weltcuprennens klassieren; fünfmal schied er entweder aus oder schaffte er nicht die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Ein ähnliches Bild bot sich in der Saison 2015/16: Dem fünften Platz im Slalom von Madonna di Campiglio am 22. Dezember 2015 standen weitere fünf Nuller entgegen. Auch die Saison 2016/17 verlief zunächst im gleichen Muster, mit drei Top-10-Platzierungen und vier Ausfällen. Dank eines siebten Platzes in der Kombination von Santa Caterina am 29. Dezember 2016 sicherte er sich auch in dieser Disziplin einen Startplatz für die Weltmeisterschaften 2017 in St. Moritz. Dort erhielt er von den Trainern den Vorzug gegenüber Lauberhorn-Kombinationssieger Niels Hintermann und fuhr in der Kombinationsabfahrt auf den 30. Platz, was es ihm erlaubte, im Slalomlauf als Erster anzutreten. Mit deutlicher Bestzeit liess er sämtliche nach ihm Gestarteten hinter sich, woraufhin er mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Marcel Hirscher überraschend die Goldmedaille gewann.<ref>Sarah Schiller: Luca Aerni und der goldene Trainerentscheid. Schweizer Fernsehen, 13. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.</ref> Zum Abschluss der Saison gewann er zwei Schweizer Meistertitel.
Zum Auftakt der Saison 2017/18 erzielt Aerni mit Platz 4 im Slalom von Levi das bis dahin beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Am 22. Dezember 2017 belegte er mit nur vier Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Marcel Hirscher im Nachtslalom von Madonna di Campiglio erstmals einen Podiumsplatz. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann der 24-Jährige im erstmals ausgetragenen Mannschaftswettbewerb am 24. Februar im Schweizer Team (mit Wendy Holdener, Denise Feierabend, Daniel Yule und Ramon Zenhäusern) die Goldmedaille.
Es wurde ruhig um Luca Aerni und er hat seinen ersten Markenwechsel in seiner Karriere im Jahr 2020 vollzogen, der ihm zu einem Neustart verhelfen soll. In Alta Badia fuhr er mit Startnummer 49 auf den 17. Schlussrang.<ref>Luca Aerni kämpft sich zurück - Auf gebrauchten Pisten zurück an die Slalomspitze. Radio SRF 1, 29. Dezember 2020, abgerufen am 1. März 2026.</ref>
In der Saison 2021/22 kämpft sich Aerni zurück mit Slalomplatzierungen in den Top 30, wobei seine beste Platzierung ist der 8. Schlussrang im Slalom in Adelboden ist.<ref>Saison Resultate. In: luca-aerni.ch. Abgerufen am 1. März 2026.</ref> An den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking erreicht Aerni den 14. Schlussrang im Slalom. An den Schweizermeisterschaften 2022 in St. Moritz gewinnt Aerni den Meistertitel in der Kombination.<ref>Swiss Ski / rht: Luca Aerni ist der neue Schweizer Meister in der Alpinen Kombination. Swiss Ski, 24. März 2022, abgerufen am 1. März 2026.</ref>
Diverse Ausfälle in den Slaloms und Riesenslaloms der Saison 2022/23 prägen das Bild. Allerdings gibt es mit einem 5. Schlussrang im Riesenslalom des Südamerika-Cups von Cerro Castor (Argentinien) und ebenfalls einen 5. Schlussrang im Slalom von Levi (Finnland) zwei Lichtblicke.<ref name=":0">International Ski and Snowboard Federation: Luca AERNI - Alpine Skiing Results. FIS, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zum Start der Saison 2023/24 wiederum am Südamerika-Cup in Cerro Castor (Argentinien) gelingt Aerni ein 10. und ein 3. Schlussrang bei den zwei aufeinanderfolgenden Riesenslaloms. In Adelboden glänzt Aerni mit einem 8. Schlussrang im Slalom.<ref name=":0" />
Die Durststrecke scheint 2024 endgültig überwunden, schafft Aerni doch einen 4. Schlussrang im Weltcup-Riesenslalom von Val-d’Isère hinter Marco Odermatt, Patrick Feuerstein und Stefan Brennsteiner mit nur 23 Hundertstelssekunden auf den Führenden.<ref>International Ski and Snowboard Federation: Audi FIS Ski World Cup Results - Val d'Isere (FRA) 2024/2025. FIS, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Eine unglaubliche Aufholjagd nach dem ersten Lauf, den er auf Rang 30 absolvierte, sich knapp qualifizierte und im zweiten Lauf mit Laufbestzeit das beste Karriereresultat im Riesenslalom erreichte.<ref>Aerni: «Der 4. Platz ist für mich unglaublich» - Sport-Clip - Play SRF. SRF, 14. Dezember 2024, abgerufen am 1. März 2026.</ref>
Adelboden schein Aerni zu liegen, denn er erreicht 2025 den hervorragenden 7. Schlussrang im Slalom.<ref>International Ski and Snowboard Federation: Alpine Skiing Results - Adelboden (SUI) - Giant Slalom. FIS, 12. Januar 2025, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2025 gewann Aerni bei den Weltmeisterschaften in Saalbach gemeinsam mit Wendy Holdener, Delphine Darbellay und Thomas Tumler die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb. Am 13. Dezember 2025 gelang ihm die erste Podestplatzierung in einem Weltcup-Riesenslalom, als er in Val-d’Isère den zweiten Platz hinter Loïc Meillard belegte. Auf einen 10. Platz im Riesenslalom von Adelboden folgen leider wiederum Ausfälle in den Slaloms von Adelboden, Wengen und Kitzbühl sowie im Riesenslalom von Schladming.
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Bormio gelingen Aerni nicht nach Wunsch. Er muss sich im Riesenslalom mit dem 18. Schlussrang begnügen.<ref>International Ski and Snowboard Federation: Alpine Skiing Results - Milano Cortina (ITA) 2025/2026 - Giant Slalom. FIS, 14. Februar 2026, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erfolge
Olympische Spiele
- Sotschi 2014: DNF Slalom
- Pyeongchang 2018: 1. Mannschaftswettbewerb, 11. Alpine Kombination, 19. Riesenslalom, DNF Slalom
- Peking 2022: 14. Slalom, DNF Alpine Kombination
- Mailand-Cortina 2026: 18. Riesenslalom
Weltmeisterschaften
- Vail/Beaver Creek 2015: DNF Slalom
- St. Moritz 2017: 1. Alpine Kombination, 4. Mannschaftswettbewerb, 19. Slalom
- Åre 2019: 8. Alpine Kombination
- Cortina d’Ampezzo 2021: DNF Slalom, DNF Alpine Kombination
- Saalbach 2025: 2. Mannschaftswettbewerb, DNF Riesenslalom
Weltcup
- 27 Platzierungen unter den besten zehn in Einzelrennen, davon 2 Podestplätze
- 1 Sieg bei Mannschaftswettbewerben
Weltcupwertungen
| Saison | Gesamt | Riesenslalom | Slalom | Kombination | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | |
| 2012/13 | 94. | 37 | – | – | 36. | 37 | – | – |
| 2013/14 | 65. | 90 | – | – | 21. | 90 | – | – |
| 2014/15 | 92. | 50 | – | – | 27. | 50 | – | – |
| 2015/16 | 87. | 75 | – | – | 29. | 75 | – | – |
| 2016/17 | 46. | 176 | – | – | 15. | 140 | 15. | 36 |
| 2017/18 | 25. | 333 | 36. | 28 | 7. | 305 | – | – |
| 2018/19 | 77. | 77 | – | – | 30. | 63 | 31. | 14 |
| 2019/20 | 96. | 56 | – | – | 50. | 18 | 17. | 38 |
| 2020/21 | 46. | 197 | – | – | 14. | 197 | – | – |
| 2021/22 | 64. | 125 | – | – | 24. | 125 | – | – |
| 2022/23 | 74. | 77 | – | – | 26. | 77 | – | – |
| 2023/24 | 54. | 145 | 49. | 7 | 19. | 138 | – | – |
| 2024/25 | 46. | 194 | 20. | 120 | 29. | 74 | – | – |
| 2025/26 | 42. | 177 | 13. | 177 | – | – | – | – |
Europacup
- Saison 2012/13: 4. Slalomwertung
- Saison 2019/20: 7. Kombinationswertung
- Saison 2020/21: 3. Kombinationswertung
- 6 Podestplätze, davon 1 Sieg:
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 3. Januar 2013 | Chamonix | Frankreich | Slalom |
South American Cup
- 5 Platzierungen unter den besten zehn, davon 2 Podestplätze
Juniorenweltmeisterschaften
- Crans-Montana 2011: 36. Slalom
- Roccaraso 2012: 3. Mannschaftswettbewerb, 12. Slalom, 23. Abfahrt, DNF Riesenslalom, DNF Super-G
- Québec 2013: 2. Mannschaftswettbewerb, 4. Slalom, 10. Abfahrt, DNF Super-G, DNF Riesenslalom
- Jasná 2014: 2. Slalom, 2. Mannschaftswettbewerb, 5. Riesenslalom
Weitere Erfolge
- 5 Schweizer Meistertitel (Super-Kombination 2012, Slalom 2015 und 2017, Kombination 2017 und 2022)
- 6 Siege in FIS-Rennen
Weblinks
- Website von Luca Aerni
- Luca Aerni in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Luca Aerni in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1932: Otto Furrer | 1933: Anton Seelos | 1934: David Zogg | 1935: Anton Seelos | 1936: Rudolf Rominger | 1937: Émile Allais | 1938: Émile Allais | 1939: Josef Jennewein | 1948: Henri Oreiller | 1954: Stein Eriksen | 1956: Toni Sailer | 1958: Toni Sailer | 1960: Guy Périllat | 1962: Karl Schranz | 1964: Ludwig Leitner | 1966: Jean-Claude Killy | 1968: Jean-Claude Killy | 1970: Billy Kidd | 1972: Gustav Thöni | 1974: Franz Klammer | 1976: Gustav Thöni | 1978: Andreas Wenzel | 1980: Phil Mahre | 1982: Michel Vion | 1985: Pirmin Zurbriggen | 1987: Marc Girardelli | 1989: Marc Girardelli | 1991: Stephan Eberharter | 1993: Lasse Kjus | 1996: Marc Girardelli | 1997: Kjetil André Aamodt | 1999: Kjetil André Aamodt | 2001: Kjetil André Aamodt | 2003: Bode Miller | 2005: Benjamin Raich | 2007: Daniel Albrecht | 2009: Aksel Lund Svindal | 2011: Aksel Lund Svindal | 2013: Ted Ligety | 2015: Marcel Hirscher | 2017: Luca Aerni | 2019: Alexis Pinturault | 2021: Marco Schwarz | 2023: Alexis Pinturault Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aerni, Luca |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Skirennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1993 |
| GEBURTSORT | Châtel-Saint-Denis |
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- Alpiner Skirennläufer (Schweiz)
- Olympiasieger (Ski Alpin)
- Weltmeister (Ski Alpin)
- Schweizer Meister (Ski Alpin)
- Olympiateilnehmer (Schweiz)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2022
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026
- Schweizer
- Geboren 1993
- Mann