Zum Inhalt springen

The Amsterdam Dungeon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. Mai 2025 um 02:29 Uhr durch imported>Alex234 (Achterbahn).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

The Amsterdam Dungeon (auch: Amsterdam Dungeon) in Amsterdam (Provinz Nordholland) ist eine Kombination aus Museum, Theater und Attraktion der Marke The Dungeons.<ref>Autor: Hans van Kilsdonk. Vom 16. Oktober 2005. „The Amsterdam Dungeon opent haar poorten.“ Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013 </ref> Es informiert über tatsächlich vorgefallene Ereignisse aus der Geschichte Amsterdams. Die Vorstellungen finden in elf Räumen statt und die Besucher werden von zirka sieben Schauspielern begleitet. Weitere Dungeons befinden sich in Blackpool (im Blackpool Tower), Edinburgh, Hamburg (Hamburg Dungeon), Berlin, London (London Dungeon) und York.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Dungeons (Memento vom 8. März 2013 im Internet Archive). Links zu allen bestehende Dungeons. Abgerufen am 2. März 2013</ref>

Geschichte

Datei:Rokin2005.jpg
Rokin (2005)

Das Unternehmen Merlin Entertainments Group (MEG)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Merlin Enterteinments Group (Memento vom 19. Dezember 2012 im Internet Archive). Informationen in Niederländisch und Englisch. Abgerufen am 2. März 2013</ref> öffnete im September 2005 The Amsterdam Dungeon in der Amsterdamer Innenstadt in der Straße Rokin.

Das Gebäude hat einen historischen Hintergrund und eignete sich deshalb gut zur Unterbringung des Museums. An dieser Stelle ereignete sich 1345 das Mirakel von Amsterdam. Zur Erinnerung an das Wunder findet seit dem Mittelalter eine Prozession, der Stille Omgang („Stiller Rundgang“), in der Nähe des Hauses statt.<ref>Stille Omgan. Informationen über das Mirakel von Amsterdam. Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013</ref> Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde hier eine Kirche gebaut (zwischen 1346 und 1347), die Heilige Stede.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationen über die Heilige Stede (Memento vom 26. Juli 2012 im Internet Archive). Mit Abbildungen. Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Gebäudes Rokin 78a (Memento vom 10. Januar 2014 im Internet Archive). Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013</ref>

Da das Gebäude unter Denkmalschutz (Rijksmonument) steht,<ref>Rijksmonument, Nr.: 518455</ref> wurden zuerst archäologische Untersuchungen durchgeführt, bevor MEG das Museum einrichten konnte. So wurde unter anderem das Familiengrab eines früheren reichen Kaufmannes, Gherrit Guertsen Doothooft, entdeckt. Im Laufe der Zeit waren in dem Haus eine Moschee, das Hotel Park Plaza und ein Aktionshaus untergebracht.

The Amsterdam Dungeon hat ein Spiegellabyrinth. Mit einer Gruppe von Maximal 30 Personen werden die dunklen Seiten („duistere kant“) der Amsterdamer Geschichte in elf Räumen vorgeführt.

  • Raum 1: Die „dunklen Seiten“ von Amsterdam in der ehemaligen Kirche.
  • Raum 2: Die blutige Inquisition, Folterkammer und -werkzeuge.
  • Raum 3: Magische Musik in der Music Bar. Hier teilt ein Magier Warnungen aus.
  • Raum 4: Über die Batavia, ein Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie mit seinen grausigen Begleitumständen von Krankheiten, Gewalt und Tod.<ref>VOC:Hel op de Batavia. Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013</ref>
  • Raum 5: Ein anatomisches Theater von Doktor Deyman. Der berüchtigte Kriminelle Zwarte Jan wird einer Autopsie unterzogen.
  • Raum 6: Die Totenkammer.
  • Raum 7: Die spanische Inquisition um 1600.
  • Raum 8: Geistererscheinung, Hexenverfolgung.
  • Raum 9: Die dunklen Straßen von Amsterdam im Spiegellabyrinth.
  • Raum 10: Die Pestepidemie von 1664.<ref>Siehe hierzu auch: Noordegraaf, L., G. Valk: De gave Gods:De pest in Holland vanaf de late middeleeuwen. Uitgeverij Bert Bakker, Amsterdam 1996, ISBN 90-70805-14-6. S. 230</ref>
  • Raum 11: Magerer Hein des Todes. Die letzte Reise zum Untergang.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />11 Shows mit 7 Schauspielern (Memento vom 23. Februar 2013 im Internet Archive). Niederländisch, abgerufen am 2. März 2013</ref>

Im Marco-Polo-Reiseatlas Amsterdam wird The Amsterdam Dungeon umschrieben als „Für Freunde des Makabren; Gruselausstellung über die dunklen Seiten der Amsterdamer Geschichte, inklusive Livevorführungen und Geisterbahnfahrt.“<ref>Vgl. hierzu: Marco Polo Reiseatlas, Amsterdam. Mairdumont GmbH & Co. KG. Ostfildern 2010, ISBN 3-8297-2405-5. S. 26</ref>

Ehemalige Achterbahn

Name Typ Hersteller Eröffnungsjahr Schließungsjahr Weblinks
Reaper, Drop ride to doom! E-Motion Coaster Mack Rides 2005 2014 [1]

Siehe auch

Weiterführende Literatur

  • L. Noordegraaf, G. Valk: De gave Gods: De pest in Holland vanaf de late middeleeuwen. Uitgeverij Bert Bakker, Amsterdam 1996, ISBN 90-70805-14-6. S. 230

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 22′ 13″ N, 4° 53′ 32″ O

 {{#coordinates:52,370171|4,892118|primary
   |dim=5000
   |globe=
   |name=
   |region=NL-NH
   |type=city
  }}