Euchloe charlonia
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| Euchloe charlonia | ||||||||||||
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| Datei:Greenish Black-tip (Euchloe charlonia) 2.jpg
Euchloe charlonia | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Euchloe charlonia | ||||||||||||
| (Donzel, 1842) |
Euchloe (Elphinstonia) charlonia ist ein Schmetterling aus der Familie der Weißlinge (Pieridae).
Merkmale
Die Falter sind in ihrer Größe äußerst variabel und ihre Oberseite ist schwefelgelb mit dunkelbraunen Apikalflecken und einer blassen äußeren Zeichnung. Die Flügel sind basal schwarz bestäubt. Der Außenrand der Vorderflügelunterseite weist eine feine rosafarbene Linie auf. Der Diskoidalfleck ist tiefschwarz. Auf der Hinterflügelunterseite befinden sich blasse, undeutliche dunkle Flecke. Die Haare zwischen Kopf und Thorax sind rosafarben.<ref name="Tolman/Lewington"/>
Ähnliche Arten
- Euchloe penia (<templatestyles src="Person/styles.css" />Freyer, 1851) Diskoidalfleck nicht tiefschwarz, daneben werden verschiedene Merkmale in der Genitalarmatur der Männchen, sowie der Raupen- und Puppenmorphologie zur Differenzierung herangezogen.<ref name="Tolman/Lewington"/>
Vorkommen
Das Hauptverbreitungsgebiet reicht von den Kanarischen Inseln (Lanzarote, Fuerteventura, La Graciosa) und Spanien über Nordafrika, den Sudan und den Norden des Tschad sowie über den Vorderen Orient (Saudi-Arabien, Syrien, Libanon) bis Pakistan, Turkmenistan und den Nordwesten Indiens. Auf den Kanaren kommt die Art in Höhen bis 400 Meter vor, nach anderen Angaben bis in Höhen von 800 Metern.<ref name="Lepiforum"/> In Spanien (Provinz Granada) findet man sie in Höhen bis 800 Meter und im Atlasgebirge steigt sie bis auf 2000 Meter.<ref name="Tolman/Lewington"/>
Die Art besiedelt heiße, trockene, felsige Hänge, aride Täler sowie Oasen. In der Region des Hohen Atlas wurde beobachtet, dass die Art Gipfelbalz in 3000 Meter Höhe betreibt.<ref name="Tolman/Lewington"/>
Biologie
Die Weibchen legen die Eier an der Blattunterseite ab. Zu den Futterpflanzen der Raupen zählen verschiedene Kreuzblütler und Resedagewächse. Hier werden vor allem Blüten und Früchte befressen. Je nach Region bildet diese Art zwei oder mehr Generationen pro Jahr aus. In sehr ariden Gebieten wird der Schlupf durch Regenfälle reguliert. Auf den Kanarischen Inseln erstreckt sich die Flugzeit von Dezember bis Mai und von September bis Oktober.<ref name="Lepiforum"/> Im Nordwesten Afrikas fliegt die Art ganzjährig, hier ist sie von Februar bis Oktober häufiger anzutreffen. In Spanien fliegen die Falter von Ende Februar bis Ende Mai.<ref name="Tolman/Lewington"/>
Unterarten
Neben der Nominatform wird noch folgende Unterart unterschieden:<ref name="Markku Savela"/>
- Euchloe charlonia mesopotamica (<templatestyles src="Person/styles.css" />Staudinger, 1892)
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tolman/Lewington"></ref> <ref name="Lepiforum">Euchloe charlonia (DONZEL, 1842). Lepiforum e. V.: Bestimmungshilfe des Lepiforums für die in Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgewiesenen Schmetterlingsarten., abgerufen am 21. März 2013.</ref> <ref name="Markku Savela">Markku Savela, englisch, abgerufen am 4. Oktober 2014</ref> </references>
Weblinks
- www.arthropodafotos.de – Fotos abgerufen am 3. März 2013
- Euchloe charlonia bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple