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Manik Sarkar

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Datei:Manik Sarkar.jpg
Manik Sarkar (2006)

Manik Sarkar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 22. Januar 1949 in Radhakishorepur, Tripura) ist ein indischer Politiker der Communist Party of India (Marxist). Von 1998 bis 2017 war er Chief Minister des indischen Bundesstaates Tripura.

Leben

Sarkar entstammt einer Familie bengalischer Hindus aus dem Subdistrikt Udaipur im Distrikt South Tripura. Er studierte bis 1971 Wirtschaft am Maharaja Bir Bikram College in Agartala und engagierte sich dort ab Ende der 1960er Jahre in der kommunistischen Studentenbewegung. In der Students' Federation of India stieg er bis zum Vizepräsidenten auf. 1968 wurde er Mitglied der Communist Party of India (Marxist) und machte im Laufe der 1970er Jahre Parteikarriere.

1983 wurde Sarkar im Wahlkreis Agartala zum ersten Mal in die Tripura Legislative Assembly gewählt, schied aber nach einer Legislaturperiode 1988 wieder aus.<ref>Tripura assembly since 1963 (PDF; 142 kB)</ref> Seit 1998 gewann er bei jeder Wahl über seinen neuen Wahlkreis Dhanpur im Distrikt West Tripura ein Mandat im Parlament und ist seit 11. März 1998 als Nachfolger von Dasarath Deb Chief Minister von Tripura. Im durch Stammesbevölkerung geprägten Bundesstaat Tripura setzte seine Regierung auf die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen, insbesondere den Anbau von Kautschuk, was Tripura zum zweitgrößten Kautschukproduzenten Indiens nach Kerala werden ließ.<ref>Samudra Gupta Kashyap: Manik’s Sarkar in The Sunday Express vom 10. Februar 2013, S. 10–11</ref> Bei den Parlamentswahlen in Tripura 2013 erhielt seine Partei erneut die meisten Stimmen und Sarkar wurde – anders als zuletzt seine CPI(M)-Genossen in Kerala und Westbengalen – im Amt des Chief Ministers bestätigt.

Manik Sarkar ist Mitglied des Politbüros und des Zentralkomitees seiner Partei.<ref>Liste der Mitglieder des Zentralkomitees und des Politbüros der CPI(M) seit dem 20. Parteikongress</ref> Er spendet sein Chief-Minister-Gehalt mitsamt Zulagen seiner Partei und erhält von dieser eine monatliche Aufwandsentschädigung von 5000 Rupien.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Manik Sarkar, the frugal CM (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thehindu.com in The Hindu vom 25. Januar 2013</ref> Seine eidesstattliche Versicherung über sein Eigentum zum Zeitpunkt der Wahlen zum Parlament Tripuras im Jahre 2013 wiesen ein Bar- und Bankvermögen von nur 10.800 Rupien (etwa 150 Euro) aus, was seinen Ruf als ärmsten und bescheidensten Chief Ministers bestätigte.<ref>‘Homeless’ Manik Sarkar possibly poorest Chief Minister in sify.news vom 11. Februar 2008</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Manik Sarkar: Poorest CM in the country (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/articles.timesofindia.indiatimes.com in The Times of India vom 26. Januar 2013</ref> Sarkar ist verheiratet und hat keine Kinder.

Die Parlamentswahl in Tripura am 18. Februar 2018 ging für die CPI(M) verloren und dies bedeutete das Ende der 20-jährigen Amtszeit Sarkars als Chief Minister. Nachfolger in diesem Amt wurde Biplab Kumar Deb (BJP).

Weblinks

Commons: Manik Sarkar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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