Pelargonium carnosum
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| Pelargonium carnosum | ||||||||||||
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| Datei:Pelargonium carnosum 3.jpg
Blüte von Pelargonium carnosum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pelargonium carnosum | ||||||||||||
| (L.) L'Hér. |
Pelargonium carnosum gehört zur Gattung Pelargonium innerhalb der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Die Art wurde erstmals von Linné im Jahr 1755 als Geranium carnosum beschrieben.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Art wächst als sukkulenter, verzweigter Strauch mit einem dicken, unterirdischen Hypocotylbereich und erreicht Wuchshöhen von bis zu 120 Zentimeter. Die fleischigen Blätter sind doppelt gefiedert-geteilt und entlang der, häufig für einige Zeit ausdauernden Mittelrippe gefurcht.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist in mehrere Teilblütenstände verzweigt. Diese tragen jeweils 2 bis 8 Einzelblüten. Die fünf verkehrt eiförmigen Kronblätter sind weiß, grünlich gelb oder rosarötlich gefärbt. Die oberen zwei Kronblätter sind leicht größer als die unteren drei und nur leicht zurückgebogen. Weiterhin sind die beiden oberen mit purpurfarbenen Markierungen versehen und an der Basis geöhrt ausgebildet. Es sind fünf fertile Staubblätter vorhanden. Der Pollen ist orange gefärbt.
Vorkommen
Pelargonium carnosum kommt aus Namibia und aus den südafrikanischen Provinzen Nordkap, Westkap und Ostkap.
Taxonomie
Die Erstbeschreibung als Geranium carnosum erfolgte 1755 durch Carl von Linné.<ref>Carl von Linné: In Centuria I.-[II.] plantarum /... sub praesidio ... Dn. Doct. Caroli Linnaei ... orbi botanico examinandam sistit Abraham D. Juslenius. Band 1, 1755, S. 20 (online).</ref> Synonyme sind Geranium ferulaceum <templatestyles src="Person/styles.css" />Burm.f. (1759), Pelargonium ferulaceum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Burm.f.) Willd. (1800), Pelargonium mammulosum <templatestyles src="Person/styles.css" />J.C.Wendl. (1810), Otidia burmanniana <templatestyles src="Person/styles.css" />Eckl. & Zeyh. (1835), Pelargonium ferulaceum var. polycephalum <templatestyles src="Person/styles.css" />Harv. (1860), Pelargonium sisoniifolium <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker (1869) und Pelargonium eberlanzii <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Knuth (1933, nom. illeg., ICBN-Artikel 53.1).
Sie gehört zur Sektion Otidia <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lindl.) Harv. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref>Pelargonium carnosum, In: National Assessment: Red List of South African Plants version 2013.1.</ref>
Pelargonium carnosum ist eine sehr variable Art und umfasst daher möglicherweise mehr als eine Art (Pelargonium parviflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />J.C.Wendl. (1810), Pelargonium brevipetalum <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Br. (1909), Pelargonium polycephalum <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Knuth (1912)).
Nachweise
Literatur
- F. Albers: Pelargonium carnosum. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulentenlexikon Band 2 Zweikeimblättrige Pflanzen (Dicotyledonen) ausgenommen Aizoaceae, Asclepiadaceae, Cactaceae und Crassulaceae. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3915-4, S. 267–268.
Einzelnachweise
<references />