Zum Inhalt springen

Eucalyptus longicornis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 17:41 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Eucalyptus longicornis
Datei:Eucalyptus longicornis - Flickr - Kevin Thiele (1).jpg

Eucalyptus longicornis, junger Blütenstand

Systematik
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Myrtengewächse (Myrtaceae)
Unterfamilie: Myrtoideae
Tribus: Eucalypteae
Gattung: Eukalypten (Eucalyptus)
Art: Eucalyptus longicornis
Wissenschaftlicher Name
Eucalyptus longicornis
(F.Muell.) Maiden

Eucalyptus longicornis ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Sie kommt im Südwesten von Western Australia vor<ref name="AVH"/> und wird dort „Red Morrel“ oder „Poot“ genannt.<ref name="APNI"/>

Beschreibung

Erscheinungsbild und Blatt

Eucalyptus longicornis wächst als Baum<ref name="EucaLink"/> oder selten auch als Mallee, der Wuchshöhen von 2 bis 24 Meter, manchmal auch 30 Meter, erreicht.<ref name="WAF"/> Die Borke verbleibt am Stamm und den größeren Ästen, ist grau oder grau-schwarz und kurzfasrig. Öldrüsen gibt es weder im Mark noch in der Borke.<ref name="EucaLink"/>

Bei Eucalyptus longicornis liegt Heterophyllie vor. Die Laubblätter sind stets in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist schmal abgeflacht oder kanalförmig. An mittelalten Exemplaren ist die Blattspreite breit-lanzettlich bis eiförmig, gerade, ganzrandig und matt grau-grün. Die an erwachsenen Exemplaren auf Ober- und Unterseite gleichfarbig glänzend grünen Blattspreiten sind schmal-lanzettlich, relativ dick, gerade, verjüngen sich zur Spreitenbasis hin und besitzen ein spitzes oberes Ende. Die kaum erkennbaren Seitennerven gehen in einem spitzen oder stumpfen Winkel vom Mittelnerv ab. Die Keimblätter (Kotyledone) sind zweiteilig.<ref name="EucaLink"/>

Blütenstand und Blüte

Seitenständig an einem im Querschnitt stielrunden Blütenstandsschaft stehen in einem einfachen Blütenstand drei, sieben oder bis zu elf Blüten zusammen. Die Blütenknospen sind eiförmig oder zylindrisch und nicht blaugrün bemehlt oder bereift. Die Kelchblätter bilden eine Calyptra, die früh abfällt. Die glatte Calyptra ist konisch, dreimal so lang wie der glatte Blütenbecher (Hypanthium) und schmaler als oder so breit wie dieser. Die Blüten sind weiß, cremeweiß oder gelb.<ref name="EucaLink"/> Die Blütezeit reicht in Western Australia von Dezember oder Januar bis Februar.<ref name="WAF"/>

Frucht

Die Frucht ist kugelig. Der Diskus ist eingedrückt und die Fruchtfächer stehen heraus.<ref name="EucaLink"/>

Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Eucalyptus longicornis ist das Landesinnere im gesamten Südwesten von Western Australia.<ref name="AVH"/> Eucalyptus longicornis kommt in den selbständigen Verwaltungsbezirken Beverley, Bruce Rock, Coolgardie, Coorow, Corrigin, Cuballing, Dalwallinu, Dandaragan, Dumbleyung, Dundas, Esperance, Gnowangerup, Kalgoorlie-Boulder, Katanning, Kellerberrin, Kent, Kondinin, Koorda, Kulin, Lake Grace, Menzies, Merredin, Mount Magnet, Mount Marshall, Narembeen, Narrogin, Pingelly, Ravensthorpe, Sandstone, Tammin, Toodyay, Trayning, Wagin, Westonia, Wickepin, Wongan-Ballidu, Wyalkatchem und Yilgarn in den Regionen Goldfields-Esperance, Great Southern, Mid West und Wheatbelt vor.<ref name="WAF"/>

Eucalyptus longicornis gedeiht auf Lehmböden, oft über Kalkstein in Ebenen.<ref name="WAF"/>

Taxonomie

Die Erstbeschreibung erfolgte 1878 durch Ferdinand von Mueller unter als Varietät (Basionym) Eucalyptus oleosa var. longicornis F.Muell. in Fragmenta Phytographiae Australiae, Volume 11, 88, S. 14. Das Typusmaterial weist die Beschriftung „sub nomine ‚Morel‘ in Australia occidentali“ auf.<ref name="APNI"/> Die Neukombination zu Eucalyptus longicornis (F.Muell.) Maiden erfolgte 1919 durch Joseph Maiden in Journal and Proceedings of the Royal Society of New South Wales, Volume 52, S. 504.<ref name="APNI"/><ref name="tropicos"/><ref name="WCSP"/> Weitere Synonyme für Eucalyptus longicornis (F.Muell.) Maiden sind: Eucalyptus grasbyi Maiden & Blakely, Eucalyptus longicornis (F.Muell.) F.Muell. ex Maiden subsp. longicornis.<ref name="APNI"/>

Einzelnachweise

<references> <ref name="AVH">Specimen search results: Eucalyptus longicornis bei Australia’s Virtual Herbarium. Council of Heads of Australasian Herbaria. Abgerufen am 27. Februar 2013</ref> <ref name="APNI"> APNI = Australian Plant Name Index. Centre for Plant Biodiversity Research. Australian Government. Abgerufen am 27. Februar 2013</ref> <ref name="EucaLink"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eucalyptus longicornis bei EucaLink - A Web Guide to the Eucalypts. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Juni 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/plantnet.rbgsyd.nsw.gov.au Abgerufen am 27. Februar 2013.</ref> <ref name="WAF">@1@2Vorlage:Toter Link/florabase.dec.wa.gov.auEucalyptus longicornis bei der Western Australian Flora. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Abgerufen am 27. Februar 2013.</ref> <ref name="tropicos">Eucalyptus longicornis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>

Weblinks

Commons: Eucalyptus longicornis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien