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Klein Partwitz

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Gemeinde Elsterheide
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(333)&title=Klein+Partwitz 51° 31′ N, 14° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(333) 51° 30′ 59″ N, 14° 11′ 15″ O
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Höhe: 112 m ü. NN
Fläche: 16,55 km²
Einwohner: 333 (31. Dez. 2016)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Elsterheide.</ref>
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1995
Postleitzahl: 02979
Vorwahl: 035751
Lage von Klein Partwitz in Sachsen
Datei:Elsterheide Klein Partwitz Aerial.jpg
Luftbild
Datei:Kleinpartwitz dorfstraße3.JPG
Dorfstraße durch Klein Partwitz

Klein Partwitz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Oberlausitz und Ortsteil der Gemeinde Elsterheide im sächsischen Landkreis Bautzen. Es liegt circa 14 Kilometer nordwestlich von Hoyerswerda auf einer künstlich entstandenen Landenge inmitten der Tagebauseen des Lausitzer Seenlands und zählt zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen. Unmittelbar neben dem Ort verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Brandenburg und Sachsen. Zum eigentlichen Ortskern um den Klein Partwitzer Dorfanger gehört auch noch Klein Partwitz Siedlung (Bjezdowy sydlišćo).

Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Ortsname

Man geht davon aus, dass der Name Partwitz auf das niedersorbische Wort „para“ für Sumpf, Morast, zurückzuführen ist. Das ehemalige benachbarte Groß Partwitz hieß sorbisch Parcow. Den sorbischen Namen Bjezdowy für Klein Partwitz haben die Volksforscher Frenzel um 1744 auf „bez dowy“, zu deutsch ohne Gaben zurückgeführt, was auf die Bedeutungslosigkeit des Dorfes, welches frei von Abgaben war, hinweisen könnte.

Bevölkerung und Sprache

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 165, darunter 162 Sorben (98 %) und nur drei Deutsche.<ref>Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref> Gemäß Volkszählung 1925 waren damals 95,9 % der Klein Partwitzer Bevölkerung Sorben.<ref>Michael Richter: Wendische/sorbische Mehrheiten? Umstrittene Volkszählungen zwischen 1925 und 1951. In: Lětopis 1/2018, S. 21–46.</ref> Ernst Tschernik zählte 1956 in der Gemeinde Radibor einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von immer noch 83,2 %, womit Klein Partwitz damals zu jenen Dörfern der Region mit dem höchsten Anteil an Sorbisch-Sprechern zählte.<ref>Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 249.</ref> Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort weiter zurückgegangen.

Weblinks

Commons: Klein Partwitz/Bjezdowy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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