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Oberalteich

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Oberalteich
Stadt Bogen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(168)&title=Oberalteich 48° 55′ N, 12° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(168) 48° 55′ 4″ N, 12° 39′ 59″ O
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Höhe: 318 m ü. NN
Einwohner: 168 (25. Mai 1987)<ref name="VZ1987" />
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 94327
Vorwahl: 09422
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Oberalteich ist ein Pfarrdorf und ein Ortsteil der Stadt Bogen im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Bis 1978 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Geschichte

Der Ort entstand aus dem gleichnamigen Kloster Oberalteich. Bis zur Säkularisation in Bayern im Jahre 1803 war Oberalteich ein Klosterdorf, das eng mit der Benediktinerabtei Oberalteich verbunden war. Die ehemaligen Klostergebäude bilden den historischen Ortskern von Oberalteich. Nach der Säkularisation wurden die Abteikirche zur Pfarrkirche bestimmt und die Klostergebäude verkauft.

Aus der ehemaligen Klosterhofmark wurde 1808 der Steuerdistrikt Oberalteich gebildet, aus dem die Gemeinde Oberalteich hervorging. Sie gehörte zum Landgericht Mitterfels und nach der Errichtung des Landgerichts Bogen im Jahr 1839 zu diesem, später zum Bezirksamt Bogen und Landkreis Bogen. Bei der Auflösung der Gemeinde Agendorf am 1. Juli 1974 kamen deren Gemeindeteile Muckenwinkling und Trudendorf zu Oberalteich. Mit der Gebietsreform in Bayern verlor die ehemalige Gemeinde Oberalteich die Eigenständigkeit und wurde am 1. Januar 1978 in die Stadt Bogen eingegliedert.<ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 70–72, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnoten 5 und 32). </ref>

Schreibweise

Es gab auch die Schreibweise Oberaltaich.<ref name="MatR1838"/>

Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Oberalteich

Einwohnerentwicklung

Jahr 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 115 (Digitalisat).</ref> 1987<ref name="VZ1987" />
Einwohner Dorf Oberalteich 289 262 264 221 344 374 324 168
Einwohner Gemeinde Oberalteich<ref name="HistGV52" /> 1105 1133 1075 1078 1387 1319 1450

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul. Die gotischen Doppeltürme wurden in den 1622 bis 1630 errichteten Neubau integriert. Das Innere enthält Werke unter anderem von Mathias Obermayr und Cosmas Damian Asam um 1730. Die 1727 bis 1731 von den Brüdern Joseph Anton Merz und Andreas Merz geschaffenen Fresken beinhalten ein umfangreiches theologisches Programm.
  • Ehemalige Klostergebäude. Sie stehen nordöstlich der Kirche und enthalten Stuckarbeiten im West- und Ostflügel.
  • KulturForum Oberalteich. Es befindet sich im sanierten Bereich einer Mühle. Seit 1998 wird den Besuchern hier ein buntes Programm aus Konzerten, Lesungen, Kabarett, Vorträgen, Seminaren und Ausstellungen geboten.

Bildung und Erziehung

  • Albertus-Schule Oberalteich
  • Grundschule Oberalteich

Vereine

  • CSU Oberalteich. Sie besteht seit 1960.
  • Freiwillige Feuerwehr Oberalteich
  • Katholischer Deutscher Frauenbund Zweigverein Oberalteich. Er wurde in Oberalteich am 14. November 1990 gegründet.
  • KLJB Oberalteich
  • Oberalteicher Kloster-Biker. Im Juli 2002 trafen sich elf Biker zum Gründungsstammtisch im Gasthaus Furth.
  • Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Oberalteich. Er besteht seit 1973.
  • TSV Oberalteich. Er wurde am 13. Juli 1962 im Gasthaus Faistl in Niedermenach ins Leben gerufen.

Weblinks

Commons: Oberalteich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="VZ1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 233 (Digitalisat).</ref> <ref name="MatR1838"> Josepf Lipf (Bearbeiter): Matrikel des Bisthums Regensburg. Hrsg.: Bistum Regensburg. Pustet, Regensburg 1838, S. 233 (Digitalisat).</ref> <ref name="HistGV52">Bayern 1840-1952: Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 52 (Digitalisat).</ref> </references>

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