Zum Inhalt springen

Antoine Camilleri

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Januar 2026 um 01:00 Uhr durch imported>Jordi (lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Mons. Antoine Camilleri 2016 (cropped).jpg
Antoine Camilleri (2016)
Datei:Coat of arms of Antoine Camilleri.svg
Erzbischofswappen von Antoine Camilleri

Antoine Camilleri (* 20. August 1965 in Sliema) ist ein maltesischer Geistlicher, römisch-katholischer Erzbischof und Diplomat des Heiligen Stuhls.

Leben

Antoine Camilleri wurde in der Pfarrkirche Stella Maris in Sliema getauft. Er besuchte die St. Joseph’s School in Sliema und das St. Aloysius’ College in Birkirkara.<ref name = "Erzbistum">Mgr Antoine Camilleri appointed Under-Secretary for The Holy See’s relations with States. Erzbistum Malts, 22. Februar 2013, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1988 erwarb er an der Universität Malta in Msida mit der Arbeit The legal status of indigenous peoples in international law: a comparative study („Der rechtliche Status indigener Völker im internationalen Recht: eine vergleichende Studie“) einen Doctor of Laws (LL.D.).<ref>The legal status of indigenous peoples in international law: a comparative study. Universität Malta, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anschließend studierte er Philosophie und Katholische Theologie. 1991 erlangte er mit der Arbeit Religious freedom in international law („Religionsfreiheit im internationalen Recht“) an der Universität Malta ein Lizenziat im Fach Katholische Theologie.<ref>Religious freedom in international law. Universität Malta, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er empfing am 5. Juli 1991 in der St. John’s Co-Cathedral in Valletta durch den Erzbischof von Malta, Joseph Mercieca, das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Malta.<ref name = "Erzbistum"/>

Nach der Priesterweihe war Camilleri zunächst als Pfarrvikar der Pfarrei Our Lady of Mount Carmel in Gżira tätig.<ref name = "Erzbistum"/> 1992 wurde er für weiterführende Studien nach Rom entsandt, wo er 1996 an der Päpstlichen Lateranuniversität bei Manuel Jesús Arroba Conde mit der Arbeit Il diritto di difesa nei processi giudiziari e amministrativi („Das Recht auf Verteidigung in Gerichtsprozessen und Verwaltungsverfahren“) im Fach Kanonisches Recht promoviert wurde.<ref>Pontificia Università Lateranense – Tesi di Dottorato in Diritto 1982 – 2007 – Elenco delle Tesi di Dottorato. (PDF; 1,26 MB) kerigmanet.org, 8. September 2003, S. 13, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 1996 bis 1997 wirkte er als Ehebandverteidiger am Kirchengericht des Erzbistums Malta.<ref name = "Erzbistum"/> Danach setzte Camilleri von 1997 bis 1999 seine Ausbildung an der Päpstlichen Diplomatenakademie in Rom fort.<ref>Pontificia Accademia Ecclesiastica. Ex-alunni 1950 – 1999. vatican.va, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 9. Januar 1999 trat er in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein.<ref name = "Bulletin-2013-02-22">Nomina del Sotto-Segretario della Sezione per i Rapporti con gli Stati della Segreteria di Stato. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 22. Februar 2013, abgerufen am 3. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er war an den Nuntiaturen in Papua-Neuguinea und auf den Salomonen (1999–2002), in Uganda (2002–2005) und in Kuba (2002–2005) tätig. Ab 2007 war Camilleri in der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten des Staatssekretariats des Heiligen Stuhls sowie als persönlicher Sekretär des Sekretärs für die Beziehungen mit den Staaten, Dominique Mamberti, tätig.<ref name = "Erzbistum"/> Papst Benedikt XVI. verlieh ihm am 16. Dezember 2005 den Ehrentitel Päpstlicher Ehrenkaplan<ref>AAS 98 (2006), S. 88.</ref> und am 25. Februar 2013 den Ehrentitel Päpstlicher Ehrenprälat.<ref>AAS 105 (2013), S. 542.</ref> Am 22. Februar 2013 berief ihn Papst Benedikt XVI. zum Untersekretär der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten des Staatssekretariats.<ref name = "Bulletin-2013-02-22"/> Ab dem 8. August 2013 gehörte Camilleri zudem dem Ausschuss für finanzielle Sicherheit ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) – CoSiFi) der Finanzaufsichts- und -informationsbehörde (ASIF) an.<ref>Financial Security Committee. GCatholic.org, abgerufen am 22. Mai 2024.</ref>

Papst Franziskus bestellte ihn am 3. September 2019 zum Titularerzbischof pro hac vice von Skálholt und zum Apostolischen Nuntius.<ref>Nomina dell’Arcivescovo titolare di Skálholt. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 3. September 2019, abgerufen am 3. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Bischofsweihe spendete ihm der Papst persönlich am 4. Oktober desselben Jahres im Petersdom. Mitkonsekratoren waren Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und der Kardinalpräfekt des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, Peter Turkson. Sein Wahlspruch Benedictum lignum per quod fit justitia („Denn Segen ruht auf dem Holz, durch das Gerechtigkeit geschieht“) stammt aus Vorlage:Bibel/Link.

Am 31. Oktober 2019 bestellte ihn Papst Franziskus zum Apostolischen Nuntius in Äthiopien und Dschibuti, zum Sondergesandten bei der Afrikanischen Union sowie zum Apostolischen Delegaten in Somalia.<ref>Nomina del Nunzio Apostolico in Etiopia e Gibuti, Rappresentante Speciale presso l’Unione Africana e Delegato Apostolico in Somalia. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 31. Oktober 2019, abgerufen am 31. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 20. Mai 2024 ernannte ihn Papst Franziskus zum Apostolischen Nuntius in Kuba.<ref>Nomina del Nunzio Apostolico in Cuba. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 20. Mai 2024, abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Camilleri spricht sieben Sprachen: Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Portugiesisch und Rumänisch.<ref name = "Bulletin-2013-02-22"/>

Schriften

  • The legal status of indigenous peoples in international law: a comparative study. Universität Malta, Msida 1988.
  • Il diritto di difesa nei processi giudiziari e amministrativi. Päpstliche Lateranuniversität, Rom 1996.

Weblinks

Commons: Antoine Camilleri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Luigi BiancoApostolischer Nuntius in Äthiopien
2019–2024
Brian Udaigwe
Luigi BiancoApostolischer Nuntius in Dschibuti
2019–2024
Brian Udaigwe
Luigi BiancoApostolischer Delegat in Somalia
2019–2024
Brian Udaigwe
Giampiero GloderApostolischer Nuntius in Kuba
seit 2024

Vorlage:Hinweisbaustein