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Wuhledar

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Wuhledar
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Wappen von Wuhledar
Wuhledar (Ukraine)
Wuhledar (Ukraine)
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Wuhledar ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Rajon Wolnowacha
Höhe: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m
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Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 14 Dörfer
Verwaltung
Adresse: вул. 30-річчя Перемоги 16
85670 м. Вугледар
Website: http://www.vugledar-rada.gov.ua/
Wuhledar (Oblast Donezk)
Wuhledar (Oblast Donezk)
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Wuhledar ohne Koordinaten
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Wuhledar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im Südwesten der ukrainischen Oblast Donezk.

Im Russisch-Ukrainischen Krieg wurde die Stadt ab dem Jahr 2022 zunehmend durch russischen Beschuss zerstört und entvölkert und ist seit 2023 eine Ruinenstadt. Anfang Oktober 2024 wurde die Stadt von russischen Truppen eingenommen.

Datei:Шахта Южно Донбасская №1.jpg
Bergwerk in Wuhledar

Lage

Die Stadt, die vorwiegend vom Kohlebergbau lebte, liegt im Donbass 60 km südwestlich des Oblastzentrums Donezk. Sie wurde bis Juli 2020 im Südosten vom Rajon Wolnowacha und im Nordwesten vom Rajon Marjinka umschlossen.

Geschichte

Die Stadt wurde zu Beginn der Entwicklung des südlichen Donezbeckens im Jahr 1964 mit dem Namen Piwdennyj Donezk (ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gegründet. Sie war als wichtige Industriestadt mit einer Bevölkerung von hunderttausend Einwohnern und mehr als zehn Zechen geplant. Nachdem die Entwicklung der Kohlevorkommen im südlichen Donezbecken in den 1970er Jahren als weniger vielversprechend eingeschätzt wurde als im Kusbass, entstand nur eine kleinere Stadt. 1969 wurde die Siedlung in Wuhledar umbenannt. 1991 erhielt Wuhledar den Status einer Stadt.

Im Juni 1991 ereignete sich in der Steinkohlegrube Juschnodonbasskaja I ein Grubenbrand in 197 Meter Tiefe, bei dem 32 Menschen ums Leben kamen.

Am 24. Februar 2022, dem ersten Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine, wurde der Ort mit russischer Streumunition beschossen. Die Rakete schlug neben einem Krankenhaus ein und tötete vier Zivilisten und verletzte zehn weitere.<ref>Ukraine: Russian Cluster Munition Hits Hospital. In: hrw.org. Human Rights Watch, 25. Februar 2022, abgerufen am 17. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 2022 und im Februar 2023 kam es zu mehreren Versuchen der russischen Angreifer, Wuhledar von Süden her zu erobern, da sie als Frontstadt wichtig für die Bahnlinie zwischen der besetzten Krim und den besetzten Gebieten im Donezbecken ist. Diese kann durch die Ukraine von der Stadt aus angegriffen werden, um so die russische Truppenlogistik zwischen beiden Regionen zu stören. Da diese Angriffe auf Wuhledar über offene Felder erfolgten, kam es zu großen Verlusten für die russischen Truppen. Wuhledar selbst wurde bei den Kampfhandlungen zum Großteil zerstört. Laut dem stellvertretenden Bürgermeister gab es im Februar 2023 kein einziges Haus ohne Schäden mehr. Bis auf 500 Zivilisten hatten die Einwohner zu diesem Zeitpunkt die Stadt verlassen.<ref name=":2">Marc Santora: Russia Pushes to Take Ukrainian Town Near a Vital Supply Line. In: japantimes.co.jp. Japan Times, 5. Februar 2023, abgerufen am 17. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Artikel ursprünglich in der New York Times (New York Times), aber dort nur begrenzt zugänglich – nach inoffiziellen Angaben wurden allein im November 2022 an drei Tagen 200 russische Angreifer getötet).</ref><ref name=":3">Felix Durach: Putin erlebt Desaster in Wuhledar – doch Kreml-Chef lächelt Verluste weg. In: merkur.de. 16. Februar 2023, abgerufen am 15. Juni 2023 (insgesamt starben laut ukrainischen Angaben bis Mitte Februar 2023 mehrere hundert Soldaten bei den Angriffsversuchen, zudem gab es zahlreiche Gefangene und Verwundete, so dass die Gesamtzahl dieser drei Gruppen auf 5000 geschätzt wurde).</ref><ref name=":0">Oliver Imhof, Alexander Sarovic: (S+) Russische Offensive im Donbass: Angriff auf die Knotenpunkte. In: Der Spiegel. 1. Oktober 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 1. Oktober 2024]).</ref>

Mitte April 2023 wurde die Stadt erneut von russischen Truppen angegriffen.<ref>Wuhledar: Russland wendet „Taktik der verbrannten Erde“ an. In: Frankfurter Rundschau. 25. April 2023, abgerufen am 15. Juni 2023.</ref> Bis September 2024 waren die ukrainischen Truppen aus zwei Zechen verdrängt worden, die ihnen bei Wuhledar als Militärbasen gedient hatten.<ref name=":0" /> Ende September 2024 stand die bis dahin noch von ukrainischen Streitkräften gehaltene Stadtruine vor ihrem Fall; russische Streitkräfte waren zu der Zeit im Süden, Osten und teilweise im Norden bis an die Stadtgrenze herangerückt und drangen von dort in die Stadtrandgebiete ein.<ref>Ivo Mijnssen: Ukraine-Krieg: Die Donbass-Bastion Wuhledar droht an die Russen zu fallen. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. September 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 27. September 2024]).</ref><ref>Russen nehmen Wuhledar in die Zange. In: n-tv. 26. September 2024, abgerufen am 27. September 2024.</ref><ref>„Sturm auf die Stadt hat begonnen“: Ukrainische Widerstands-Hochburg Wuhledar offenbar kurz vor dem Fall. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 27. September 2024]).</ref><ref name=":0" />

Bis zum 1. Oktober waren die russischen Streitkräfte auch aus westlicher Richtung bis in die Stadt vorgerückt. An dem Tag wurden Kämpfe um das Stadtzentrum gemeldet. Laut ukrainischen Behördenangaben befanden sich zu dem Zeitpunkt noch 107 volljährige Einwohner in Wuhledar.<ref name=":1">Vormarsch in der Ostukraine: Russische Truppen in Wuhledar. In: tagesschau.de. Abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref><ref name=":0" /> Spätestens am darauffolgenden Tag hatte sich die ukrainische Armee aus Wuhledar zurückgezogen.<ref>Ukraine-Krieg: Ukrainische Armee zieht sich aus Wuhledar zurück. In: Der Spiegel. 2. Oktober 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 2. Oktober 2024]).</ref><ref>FAZ 5. Oktober 2024 (S. 5): Tonnenschwere Gleitbomben auf ausgezehrte Soldaten.</ref> Seitdem kontrolliert Russland die Stadt.

Verwaltungsgliederung

Am 11. Oktober 2019 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Wuhledar (Вугледарська міська громада/Wuhledarska miska hromada). Zu ihr zählen auch die sechs in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer.<ref>Відповідно до Закону України "Про добровільне об'єднання територіальних громад" у Донецькій області на території Мар'їнського району та Вугледарської міської ради Павлівська і Степненська сільські ради Мар'їнського району та Вугледарська міська рада після надання згоди, рішеннями про добровільне приєднання від 11 жовтня 2019 року</ref> Bis dahin hatten sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Wuhledar (Вугледарська міська рада/Wuhledarska miska rada) gebildet, die der Oblastverwaltung direkt unterstellt war.

Am 12. Juni 2020 kamen die acht Dörfer Bohojawlenka, Jehoriwka, Maksymiwka, Mykilske, Nowoukrajinka, Petriwske, Pretschystiwka und Schewtschenko zum Gemeindegebiet hinzu.<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 710-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Донецької області"</ref>

Am 17. Juli 2020 wurde der Ort ein Teil des Rajons Wolnowacha.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Wuhledar Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch
Beresowe Березове Берёзовое (Berjosowoje)
Bohojawlenka Богоявленка Богоявленка (Bogojawlenka)
Jehoriwka Єгорівка Егоровка (Jegorowka)
Maksymiwka Максимівка Максимовка (Maximowka)
Mykilske Микільське Никольское (Nikolskoje)
Nowoukrajinka Новоукраїнка Новоукраинка (Nowoukrainka)
Pawliwka Павлівка Павловка (Pawlowka)
Petriwske (ukrainisch offiziell seit 2024 Dawydowske<ref>Верховна Рада України; Постанова від 19.09.2024 № 3984-IX Про перейменування окремих населених пунктів та районів</ref>) Петрівське Петровское (Petrowskoje)
Pretschystiwka Пречистівка Пречистовка (Pretschistowka)
Schewtschenko Шевченко Шевченко
Solodke Солодке Сладкое (Sladkoje)
Stepne Степне Степное (Stepnoje)
Taramtschuk Тарамчук Тарамчук
Wodjane Водяне Водяное (Wodjanoje)

Bevölkerung

Nach der Volkszählung des Jahres 2001 waren 63,1 % der städtischen Bevölkerung ukrainischer und 33,1 % russischer Nationalität.<ref name="Demographie"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Demographische Daten (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vugledar-rada.gov.ua auf vugledar-rada.gov.ua (ukrainisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung
1970 1979 1989 1996 2001 2005 2013 2019 2022 2023 2024
2.264 7.382 18.658 20.100 17.440 16.286 15.357 14.755 14.144 500 107

Quellen: 1970<ref name="Historie"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtgeschichte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vugledar-rada.gov.ua auf vugledar-rada.gov.ua (ukrainisch)</ref>; 1979<ref name="Volkszählung79"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Volkszählungen der UdSSR 1979 (Memento vom 3. Mai 2009 im Internet Archive) auf webgeo.ru</ref>; 1996<ref name="Bevölkerungsstatistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bevölkerungsstatistik (Memento vom 3. Juli 2009 im Internet Archive) http://www.ugledar.com/</ref>; 1989, 2001, 2005,<ref name="Bevölkerungszahlen">Bevölkerungsentwicklung auf http://pop-stat.mashke.org/</ref> 2013<ref name="Statistik Oblast Donez">Statistische Daten der Oblast Donezk (ukrainisch)</ref> 2019<ref name="donetskstat">Chyselnist Naselennya po mistakh ta rayonakh. Abgerufen am 12. Dezember 2019 (ukrainisch).</ref>, 2023,<ref name=":2" /><ref name=":3" /> 2024<ref name=":1" />

Weblinks

Commons: Wuhledar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Donezk

Vorlage:Hinweisbaustein