Zum Inhalt springen

Heinz Schachtner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:54 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Heinz Schachtner (* 14. Januar 1920 in Eichendorf; † 21. Februar 2014 in Köln)<ref>Idowa</ref><ref>Bergische Landeszeitung, 1. März 2014 S. 20</ref> war ein deutscher Trompeter, Komponist und Autor, der als versierter Solist vor allem in der Unterhaltungsmusik bekannt wurde.

Leben und Werk

Nach dem Studium am Trapp’schen Konservatorium in München (1935–1940) und ersten Auftritten in der Münchner Kaffeehausszene<ref> Vgl. Friedel Keim: Das große Buch der Trompete: Instrument, Geschichte, Trompeterlexikon (2005), S. 116</ref> feierte Schachtner seinen ersten großen Erfolg als Solist im Jahr 1954, als er mit seiner Einspielung der Titelmelodie aus dem Film From here to eternity (Verdammt in alle Ewigkeit) einen TOP-10-Erfolg erzielte<ref>Manfred J. Franz: Deutsche Musik-Charts 1954. Aus der Reihe Die unerforschten Jahre (2012), S. 77 (ISBN 978-3-944307-00-8)</ref> und dafür als erster europäischer Solist mit einer „Goldenen Trompete“ geehrt wurde.<ref>Vgl. @1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Weiteren Erfolg konnte er u. a. mit dem „Mitternachtsblues“ von Franz Grothe aus dem Film Immer wenn der Tag beginnt erzielen.<ref>Vgl. Jürgen Wölfer. Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute (2008), S. 295 sowie Friedel Keim: Das große Buch der Trompete. Instrument, Geschichte, Trompeterlexikon (2005), S. 117</ref>

Ebenfalls 1954 veröffentlichte er das Buch „jazz-trompeten-schule“ - vom Anfang bis zur freien Improvisation (edition dux-münchen, TRAUT, Best.-Nr. 210).<ref>Heinz Schachtner: JAZZ-Trompeten-schule von Heinz Schachtner 1954 DIN A4 + mit Noten. edition dux München, 1954 (amazon.de [abgerufen am 9. März 2020]).</ref>

Schachtner entdeckte u. a. Jack White, den er auf Empfehlung von Hennes Weisweiler dem Produzenten Hans Bertram vermittelte.<ref>SWR4 BW: Jack Whites "unglaubliches Leben". Abgerufen am 9. März 2020.</ref>

Von 1949 bis in die 1980er Jahre arbeitete Schachtner, der in der Folgezeit vor allem als gefragter Studiomusiker tätig war, in verschiedenen Kölner Ensembles, so auch neben Rick Kiefer, Klaus Osterloh, Jon Eardley und Jupp Keuser als Solotrompeter in der WDR Big Band Köln<ref>Vgl. @1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> unter Leitung von Adalbert Luczkowski und Werner Müller.

Aus der Zusammenarbeit mit dem Schallplattenproduzenten Hans Bertram und Arrangeur Werner Twardy ging 1966 die Langspielplatte Trompete in Gold hervor, deren Erfolg eine Serie von Fortsetzungen begründete.

Schachtner wurde am 4. März 2014 auf dem Deutzer Friedhof in Köln-Poll beigesetzt.<ref>Wir Trauern, abgerufen am 12. März 2014</ref>

Diskografie (Auswahl)

  • Trompete in Gold, 1966, Polydor 249 055
  • Trompete in Gold 2, 1968, Polydor 249 230
  • Trompete in Gold 3, 1969, Polydor 249 325
  • Festliche Trompete in Gold, 1969, Polydor 249 348
  • Trompete in Gold 4, 1970, Polydor 2371 086
  • Trumpet Fascination, 1971, Polydor 2371 178
  • Verdammt in alle Ewigkeit, Polydor 2416 155
  • Disco Hit Trompete, 1976, Electrola 1C 056-29 631
  • Disco Hit Trompete Teil 2, 1976, Electrola 1C 054-31 736
  • Weihnachtswunschkonzert, 1977, Electrola 1C 066-32 516
  • Weihnachten mit Roy Black und Heinz Schachtner<ref>Black Roy und Heinz Schachtner – Weihnachten Mit Roy Black Club Edition 92110. Abgerufen am 9. März 2020.</ref>
  • Der Rote Schal, 1973, Polydor, 2041 448<ref>Heinz Schachtner - Der Rote Schal (7", Single) Vinyl Schallplatte 27608. Abgerufen am 9. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Publikation

  • Jazz-Trompeten-Schule: Vom Anfang bis zur freien Improvisation, München 1954: Dux

Literatur

  • Friedel Keim: Das große Buch der Trompete: Instrument, Geschichte, Trompeterlexikon. SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, Mainz 2005, ISBN 978-3-7957-0530-5.
  • Jürgen Wölfer: Jazz in Deutschland. Das Lexikon. Alle Musiker und Plattenfirmen von 1920 bis heute. Hannibal, Höfen 2008, ISBN 978-3-85445-274-4.
  • Jürgen Wölfer: Das große Lexikon der Unterhaltungs-Musik. Die populäre Musik vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart – vom Wiener Walzer bis zu Swing, Latin Music und Easy Listening. Schwarzkopf & Schwarzkopf: Berlin 2000, ISBN 3-89602-272-5.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein