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Roncador (U-Boot)

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Der Turm der USS Roncador (SS-301) als Denkmal auf dem US-Marinestützpunkt Point Loma in San Diego, Kalifornien
Der Turm der USS Roncador (SS-301) als Denkmal auf dem US-Marinestützpunkt Point Loma in San Diego, Kalifornien
Übersicht
Kiellegung 21. April 1943<ref name="FriedmanSubs1-dates">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="uboat.net">USS Roncador bei uboat.net.</ref>
Stapellauf 14. Mai 1944<ref name="FriedmanSubs1-dates" /><ref name="uboat.net" />
1. Dienstzeit Flagge
Dienstzeit 27. März 1945–1. Juni 1946;<ref name="uboat.net" /><ref name="Register">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>.
Verbleib gestrichen 1. Dezember 1971<ref name="DANFS">USS Roncador im Dictionary of American Naval Fighting Ships (DANFS).</ref>;
anschließend abgewrackt.
Turm erhalten als Denkmal im Navy-Stützpunkt Point Loma, San Diego, Kalifornien.
Technische Daten
Verdrängung 1526 tn. l. aufgetaucht
2424 tn. l. getaucht<ref name="Register" />
Länge 95,0 Meter<ref name="Register" />
Breite 8,3 Meter<ref name="Register" />
Tiefgang 5,1 Meter (maximal)<ref name="Register" />
Tauchtiefe 120 Meter<ref name="Register" />
Besatzung 10 Offiziere,
70 Unteroffiziere und
Mannschaften;<ref name="FriedmanSubs1-specs">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Antrieb 4× 1350 PS-Dieselmotoren
(ges. 5400 PS)
4× Elektromotoren
(ges. 2740 PS)<ref name="FriedmanSubs1-specs" />
Geschwindigkeit 20,25 Knoten aufgetaucht
8,75 Knoten getaucht<ref name="FriedmanSubs1-specs" />
Reichweite 11.000 Seemeilen bei 10 Knoten<ref name="FriedmanSubs1-specs" />
Bewaffnung 10× 53,3 cm Torpedorohre
(6 im Bug; 4 im Heck)
1× 12,7 cm (5 Zoll) Geschütz
40-mm-Bofors-Geschütz
Browning M2-MGs<ref name="fleetsubmarine" ><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Balao-Klasse (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Februar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fleetsubmarine.com bei fleetsubmarine.com.</ref>

Die USS Roncador (SS/AGSS/IXSS-301) war ein U-Boot der Balao-Klasse. Das Boot wurde von der US Navy während des Zweiten Weltkriegs und während des Kalten Kriegs eingesetzt. Seit 1946 in der Reserveflotte, diente das U-Boot ab 1960 bis zur Streichung aus dem Flottenregister als stationäres Ausbildungs-U-Boot.

Das U-Boot war das erste Schiff der US Navy, welches den Namen Roncador trug.<ref name="DANFS" /> Der Name ist Teil der wissenschaftlichen Bezeichnung für den Flossenfleck-Umber (Roncador stearnsii).

Technik und Bewaffnung

Die Roncador war ein diesel-elektrisches Patrouillen-U-Boot der Balao-Klasse. Die Boote der Balao-Klasse wurden gegenüber jenen der vorhergehenden Gato-Klasse nur geringfügig verbessert und waren wie jene für lange offensive Patrouillenfahrten im Pazifik ausgelegt. Insbesondere die Tauchtiefe wurde, basierend auf den Erfahrungen des Krieges gegen Japan, vergrößert und die Aufteilung des Innenraums verbessert. Äußerlich und in ihren Dimensionen glichen sich die Boote beider Klassen weitgehend.<ref name="Register" />

Technik

Die USS Roncador war 95 Meter lang und 8,3 Meter breit. Ihr Tiefgang betrug maximal 5,1 Meter. Aufgetaucht verdrängte sie 1526 tn. l., getaucht 2424 tn. l. Der Antrieb erfolgte durch vier 9-Zylinder-Diesel-Gegenkolbenmotoren von Fairbanks-Morse, Model 38D8-1/8, die eine Leistung von jeweils 1000 kW erbrachten. Unter Wasser wurde das U-Boot durch vier Elektromotoren mit insgesamt 2740 PS angetrieben, die ihre Energie aus zwei 126-zelligen Akkumulatoren bezogen. Die Motoren gaben ihre Leistung über ein Getriebe an zwei Wellen mit je einer Schraube ab.<ref name="Register" /> Die Geschwindigkeit betrug aufgetaucht maximal 20,25 Knoten, getaucht schaffte die Roncador noch 8,75 Knoten. Die maximal mögliche Tauchzeit betrug 48 Stunden, die Konstruktionstauchtiefe lag bei circa 120 Metern. In den Treibstofftanks konnten 440 Kubikmeter Dieselkraftstoff gebunkert werden. Damit betrug ihr Fahrbereich 11.000 Seemeilen bei 10 Knoten.<ref name="FriedmanSubs1-specs" />

Bewaffnung

Die Hauptbewaffnung der USS Roncador bestand aus zehn 533-mm-Torpedorohren, sechs im Bug, vier achtern, für die bis zu 24 Torpedos an Bord genommen werden konnten. Hinter dem Turm war ein 5-Zoll-Deckgeschütz montiert. Auf dem Wintergarten war vorne eine 40-mm-FlaK montiert. Zusätzlich konnten zwei 12,7 mm-Maschinengewehre an diversen Positionen des Bootes montiert und nach Gebrauch wieder im U-Boot verstaut werden. Zur Ortung feindlicher Schiffe verfügte die Roncador über ein JK/QC- und ein QB-Sonar unter dem Bug, an Deck waren JP-Hydrophone installiert. Am ausfahrbaren Elektronikmast war ein SD-Radar mit 20 Seemeilen Aufklärungsreichweite zur Ortung feindlicher Flugzeuge angebracht, zusätzlich verfügte das U-Boot über ein SJ-Oberflächensuchradar mit etwa zwölf Seemeilen Reichweite zur Ortung von Seezielen. Im getauchten Zustand konnte über das am Periskop angebrachte ST-Radar mit acht Seemeilen Reichweite ebenfalls eine Ortung feindlicher Schiffe erfolgen.<ref name="fleetsubmarine" />

Geschichte

Das U-Boot mit der Nummer SS-301 wurde am 21. April 1943 bei der William Cramp & Sons Shipbuilding Company in Philadelphia auf Kiel gelegt. Am 14. Mai 1944 erfolgte der Stapellauf und die Schiffstaufe auf den Namen USS Roncador. Taufpatin war Mrs. Thomas B. Klakring. Nach einer mehrmonatigen Ausrüstungs- und Seeerprobungszeit wurde die Roncador am 27. März 1945 von der US Navy in Dienst gestellt. Erster Kommandant war Commander Earl R. Crawford.<ref name="uboat.net" /><ref name="DANFS" />

Die Roncador erlebte während des Zweiten Weltkrieges keinen Kampfeinsatz. Stattdessen operierte sie bis Kriegsende an der Ostküste der Vereinigten Staaten und in der Karibik. Neben Ausbildungsfahrten nahm sie während dieser Zeit auch an der Erforschung und Erprobung von Maßnahmen zur U-Boot-Bekämpfung teil.<ref name="DANFS" />

Nach einem Kurzeinsatz im Pazifik erfolgte schließlich die Außerdienststellung. Bis zur Streichung aus dem Flottenregister verblieb das U-Boot in der Reserveflotte. Zunächst war sie von 1946 bis 1960 in Mare Island eingemottet.<ref name="navsource">USS Roncador bei navsource.org.</ref> Zwischen Februar 1960 und 1. Dezember 1971 diente die Roncador als Ausbildungs-U-Boot (AGSS-301) für Reservisten des 11th Naval District.<ref name="DANFS" />

Verbleib

Nach der Streichung aus dem Flottenregister sollte das nun als IXSS-301 registrierte U-Boot zunächst als Museumsschiff konserviert werden. Stattdessen wurde die Roncador 1976 verkauft und in der Folgezeit zerlegt. Der Turm blieb erhalten und war zunächst im Marinemuseum in Washington, D.C. ausgestellt. Später wurde der Turm nach San Diego, Kalifornien, transportiert, wo er seither als Denkmal auf dem U-Boot-Stützpunkt Point Loma erhalten ist und gelegentlich als Ort für feierliche Zeremonien genutzt wird.<ref name="DANFS" /><ref name="navsource" /><ref>Turm der USS Roncador als Denkmal auf tracesofwar.com.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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