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Geislohe (Pappenheim)

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Geislohe
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(190)&title=Geislohe 48° 58′ N, 10° 59′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(190) 48° 57′ 52″ N, 10° 59′ 6″ O
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Höhe: 532–551 m ü. NHN
Einwohner: 190 (31. Dez. 2016)<ref>Pappenheims Einwohnerzahlen zum Jahreswechsel – Pappenheimer Skribent. Abgerufen am 8. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 91788
Vorwahl: 09149

Geislohe ist ein Gemeindeteil der Stadt Pappenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Geislohe hat eine Fläche von 4,321 km². Sie ist in 352 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 12275,54 m² haben.<ref>Gemarkung Geislohe (093757). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Flemmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>

Geografische Lage

Das von Feldern und Mischwäldern umgebene Straßenangerdorf liegt auf der Jurahochfläche, etwa 3,6 Kilometer Luftlinie und 5,5 Straßenkilometer nordöstlich von Pappenheim. Gemeindeverbindungsstraßen führen in die umliegenden Ortschaften, die Bundesstraße 2 verläuft rund drei Kilometer westlich.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Geislohe wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts von Marschall Heinrich V. von Pappenheim an der alten Römerstraße gegründet. Zusammen mit den drei anderen sogenannten Grafendörfern Göhren, Neudorf und Osterdorf wurde es als Rodungsdorf angelegt. Erstmals erwähnt ist es in einer Urkunde aus dem Jahr 1416. Der Ortsname leitet sich von Geisloch ab, damit ist ein zentral im Dorfanger gelegener Tränkweiher für Tiere gemeint.

1474 sind in Geislohe erstmals Sölden nachweisbar. Das waren landwirtschaftliche Kleingüter, deren Inhaber meist zusätzlich noch einen nicht landwirtschaftlichen Beruf ausübten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort nahezu entvölkert, danach siedelten sich Exulanten aus dem Land ob der Enns (Österreich) an. Mit dem Gemeindeedikt Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Geislohe eine politisch selbständige Gemeinde, zu der die Einöde Flemmühle gehörte. Am 1. Mai 1978 wurde sie nach Pappenheim eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Geislohe

Jahr 1910<ref>M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Regierungsbezirk Mittelfranken: Bezirksamt Weißenburg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. Januar 2014; abgerufen am 10. Januar 2026 (Einwohner Dezember 1910).</ref> 1933<ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 1939<ref name="demand" /> 1987<ref>Geislohe. Im Unterabschnitt Einwohnerentwicklung + Flemmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Einwohnerzahl 191 169 169 198

Heute

Die Kirchweih findet alljährlich am Wochenende nach Christi Himmelfahrt statt.

Baudenkmäler

Sehenswert ist das restaurierte Hirtenhaus in der Dorfmitte. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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