Zum Inhalt springen

Voldertalbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 15:03 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Voldertalbach
Datei:Voldertal bei Schwarzbrunn.jpg
Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-8-165
Lage Tirol, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quelle unterhalb des Naviser Jöchls in den Tuxer Alpen
47° 10′ 23″ N, 11° 33′ 43″ O
 {{#coordinates:47,172944|11,562083|
dim= globe= name=Quelle Voldertalbach region=AT-7 type=waterbody
  }} 
Quellhöhe 2315 m ü. A.<ref name="tiris" />
Mündung in Volders in den InnKoordinaten: 47° 17′ 22″ N, 11° 33′ 36″ O
 {{#coordinates:47,289318|11,560009|primary
dim= globe= name=Mündung Voldertalbach region=AT-7 type=waterbody
  }}
47° 17′ 22″ N, 11° 33′ 36″ O {{#coordinates:47,289318|11,560009|
dim= globe= name=Mündung Voldertalbach region=AT-7 type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 549 m ü. A.<ref name="tiris" />
Höhenunterschied 1766 m
Sohlgefälle 12 %
Länge 14,6 km<ref name="tiris" />
Einzugsgebiet 40,2 km²<ref name="tiris">TIRIS – Tiroler Raumordnungs‐ und Informationssystem</ref>
Gemeinden Volders, Tulfes

Der Voldertalbach ist ein knapp 15 km langer rechter Zufluss des Inns im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol.

Er entspringt auf 2315 m ü. A. unterhalb des Naviser Jöchls in den Tuxer Alpen. Anschließend verläuft er relativ geradlinig in Richtung Norden durch das Voldertal, fließt durch den Ort Volders und mündet nördlich davon in den Inn. Am Talausgang ins Inntal hat er sich in eine Schlucht eingegraben. Über weite Strecken bildet der Bach die Gemeindegrenze zwischen Tulfes und Volders. Im Voldertal fließen ihm zahlreiche kleinere Bäche zu, die bedeutendsten sind der Kressbach, der Gamsbach und der Klausbach, die alle von rechts einmünden.

Das Einzugsgebiet des Voldertalbaches misst rund 40 km² und erstreckt sich von 549 m ü. A. (Inntal) bis 2796 m ü. A. (Rosenjoch).<ref name="tiris" />

Im Februar 1820 wurde der Voldertalbach durch einen Bergsturz unterhalb von Schwarzbrunn blockiert und zu einem rund 100 m langen und bis zu 2 m tiefen See aufgestaut. Dieser war zum Ende des 19. Jahrhunderts wieder verlandet, ist aber heute noch als auffällig ebene Fläche erkennbar.<ref>Christoph Spötl: Auf der Suche nach der Speckbacher Gufel im Voldertal. In: Höhlenkundliche Mitteilungen, Jahrgang 48, Folge 62 (2009), S. 16 (@1@2Vorlage:Toter Link/www.hoehle-tirol.comPDF; 3,6 MB (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref>

Seit 1912 wird die Wasserkraft des Voldertalbaches zur Elektrizitätserzeugung genutzt.<ref>Hans Spötl: 100 Jahre Voldertalkraftwerk I. In: Haller Blatt vom 6. September 2012, S. 34-35 (PDF; 11,3 MB)</ref> Das heute von der Stadt Hall in Tirol betriebene Kraftwerk Voldertal erzeugt rund 31 GWh Strom pro Jahr.<ref>Volderer Gemeindeblatt, Nr. 2-2008, S. 15 (PDF; 8,3 MB)</ref>

Weblinks

Commons: Voldertalbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />