Voldertalbach
| Voldertalbach | ||||||||||||
|
| ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-8-165 | |||||||||||
| Lage | Tirol, Österreich | |||||||||||
| Flusssystem | Donau | |||||||||||
| Abfluss über | Inn → Donau → Schwarzes Meer | |||||||||||
| Quelle | unterhalb des Naviser Jöchls in den Tuxer Alpen 47° 10′ 23″ N, 11° 33′ 43″ O {{#coordinates:47,172944|11,562083|
|
dim= | globe= | name=Quelle Voldertalbach | region=AT-7 | type=waterbody
}} | ||||||
| Quellhöhe | 2315 m ü. A.<ref name="tiris" /> | |||||||||||
| Mündung | in Volders in den InnKoordinaten: 47° 17′ 22″ N, 11° 33′ 36″ O
{{#coordinates:47,289318|11,560009|primary
|
dim= | globe= | name=Mündung Voldertalbach | region=AT-7 | type=waterbody
}} |
dim= | globe= | name=Mündung Voldertalbach | region=AT-7 | type=waterbody
}} | |
| Mündungshöhe | 549 m ü. A.<ref name="tiris" /> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 1766 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 12 % | |||||||||||
| Länge | 14,6 km<ref name="tiris" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 40,2 km²<ref name="tiris">TIRIS – Tiroler Raumordnungs‐ und Informationssystem</ref> | |||||||||||
| Gemeinden | Volders, Tulfes | |||||||||||
Der Voldertalbach ist ein knapp 15 km langer rechter Zufluss des Inns im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol.
Er entspringt auf 2315 m ü. A. unterhalb des Naviser Jöchls in den Tuxer Alpen. Anschließend verläuft er relativ geradlinig in Richtung Norden durch das Voldertal, fließt durch den Ort Volders und mündet nördlich davon in den Inn. Am Talausgang ins Inntal hat er sich in eine Schlucht eingegraben. Über weite Strecken bildet der Bach die Gemeindegrenze zwischen Tulfes und Volders. Im Voldertal fließen ihm zahlreiche kleinere Bäche zu, die bedeutendsten sind der Kressbach, der Gamsbach und der Klausbach, die alle von rechts einmünden.
Das Einzugsgebiet des Voldertalbaches misst rund 40 km² und erstreckt sich von 549 m ü. A. (Inntal) bis 2796 m ü. A. (Rosenjoch).<ref name="tiris" />
Im Februar 1820 wurde der Voldertalbach durch einen Bergsturz unterhalb von Schwarzbrunn blockiert und zu einem rund 100 m langen und bis zu 2 m tiefen See aufgestaut. Dieser war zum Ende des 19. Jahrhunderts wieder verlandet, ist aber heute noch als auffällig ebene Fläche erkennbar.<ref>Christoph Spötl: Auf der Suche nach der Speckbacher Gufel im Voldertal. In: Höhlenkundliche Mitteilungen, Jahrgang 48, Folge 62 (2009), S. 16 (PDF; 3,6 MB (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref>
Seit 1912 wird die Wasserkraft des Voldertalbaches zur Elektrizitätserzeugung genutzt.<ref>Hans Spötl: 100 Jahre Voldertalkraftwerk I. In: Haller Blatt vom 6. September 2012, S. 34-35 (PDF; 11,3 MB)</ref> Das heute von der Stadt Hall in Tirol betriebene Kraftwerk Voldertal erzeugt rund 31 GWh Strom pro Jahr.<ref>Volderer Gemeindeblatt, Nr. 2-2008, S. 15 (PDF; 8,3 MB)</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />