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Neil Corbould

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Neil Corbould (* 24. Dezember 1962 in London) ist ein britischer VFX Supervisor, der zweimal (2001 und 2014) mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.

Leben

Neil Corbould wurde 1962 als Sohn von Clifford Corbould (1928–2022) geboren, der seinen Sohn später bei einigen Filmprojekten als Einkäufer für Spezialeffekte, Techniker und Lagerist unterstützen sollte.<ref name="CC">Clifford Corbould. In: bafta.org, abgerufen am 25. Januar 2024.</ref> Seine Brüder Chris Corbould (* 1958), Ian Corbould (* 1959) und Paul Corbould (* 1961) sowie seine Schwester Gail Courbould (* 1966) sind ebenfalls als Spezialeffektkünstler tätig.<ref name="CC" /><ref>JAMES BOND BAFTA NO 001. Mirror.co.uk. 13. Januar 2007, abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).</ref><ref>Credits & Resume (for Neil Corbould). Neil Corbould Special Effects Limited. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Januar 2013; abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).</ref> Im Alter von 15 Jahren erhielt Corbould in Superman durch seinen Onkel Colin Chilvers, der für den Film als VFX Supervisor tätig war, seinen ersten Job als Spezialeffekt-Laufbursche.<ref name='blogspot'>Interview with... Neil Corbould. 14. September 2010, abgerufen am 10. Februar 2013 (englisch).</ref> 1980 arbeitete er in Der Elefantenmensch als Techniker für Martin Gutteridge.<ref name='blogspot' /> In den folgenden Jahren folgten als Spezialeffekt-Techniker Filme wie Superman II – Allein gegen alle, Superman III – Der stählerne Blitz und James Bond 007 – Lizenz zum Töten.

1997 war er bei Das fünfte Element erstmals als Leiter für Spezialeffekte tätig. 2000 gründete er das Spezialeffekt-Unternehmen Neil Corbould Special Effects Limited, das seinen Hauptsitz in den Pinewood Studios hat.

Corbould war insgesamt neun Mal für den Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert, davon allein bei der Oscarverleihung 2024 für drei unterschiedliche Filme in einem Jahr.<ref name="ADB">Neil Corbould. In: awardsdatabase.oscars.org, abgerufen am 3. Februar 2025.</ref> Er erhielt die Auszeichnung 2001 gemeinsam mit Tim Burke, Rob Harvey und John Nelson für Gladiator und 2014 gemeinsam mit Tim Webber, Chris Lawrence und Dave Shirk für seine Arbeit am Science-Fiction-Film Gravity.<ref name="ADB" />

Filmografie

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Auszeichnungen und Nominierungen

Oscar:<ref name="ADB" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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